Wie viel Menschlichkeit verträgt meine professionelle Rolle?
Shownotes
Wir starten das Gespräch mit der Frage nach der Sichtbarkeit als Mensch in Führungspositionen. David reflektiert über Ausnahmesituationen wie den Tod des Vaters oder Unfälle in der Familie und die Entscheidung, ob man in solchen Momenten noch professionell funktionieren kann. Barbara erzählt von der emotionalen Trennung von ihrem Wohnmobil und wie daraus innerhalb einer Woche ein ganzes Buchprojekt entstanden ist, das sie als Zeichen der Verbundenheit überreicht hat. Wir sind uns einig: Sich berühren zu lassen und diese Rührung auch zu zeigen, ist ein wesentlicher Teil unserer Rolle. Ein praktischer Schwerpunkt ist das Thema Check-in in Sitzungen. Wir nutzen humorvolle Skalen mit Mr. Bean oder Tieren, um Menschen dort abzuholen, wo sie gerade stehen. Das schafft Sicherheit und gegenseitiges Verständnis im Team. Wir diskutieren zudem das Spannungsfeld der öffentlichen Rolle. David schildert, warum er auch an der Supermarktkasse als Schulleiter wahrgenommen wird und wie Kleidung als Zeichen von Respekt und Professionalität dient. Wir plädieren dafür, psychologische Effekte bewusst zu nutzen, statt sich hinter einem falsch verstandenen Begriff von Authentizität zu verstecken. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Resilienz, die Barbara lieber als Challenge-Intelligenz bezeichnet: die Fähigkeit, Herausforderungen anzunehmen und an ihnen zu wachsen. Wir sprechen über den Umgang mit negativem Feedback und warum Schmollen für uns ein pubertäres Verhalten ist, das in einer professionellen Haltung keinen Platz hat. Stattdessen geht es darum, betroffen zu sein, aber handlungsfähig zu bleiben. Zum Abschluss blicken wir auf den Sport und internationale Beispiele wie die Wald-Erfahrung in Neuseeland, um zu verdeutlichen, wie wichtig es ist, Räume für sich selbst zu füllen und Stimmungen auszuhalten. Unser gemeinsames Fazit lautet: Vorbild sein bedeutet, Gefühle nicht auszuhalten, sondern sie zu lösen und stets neugierig auf die eigene Haltung zu bleiben.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Ja, hey!
00:00:01: Guten Morgen David.
00:00:03: Hallo Barbara.
00:00:04: Sag mal ich habe gestern Abend von dir eine Nachricht bekommen hier in unserem Chat wie weit darf ich als Trainer und Lehrer Mensch sein beziehungsweise sind Emotionen im professionellen Kontext erlaubt?
00:00:17: darüber würde ich gerne mit ihr sprechen.
00:00:19: was ist denn der Anlass der Frage?
00:00:20: Was denkst du dazu?
00:00:23: Da gibt es ja mehrere Punkte, die wir dann sicher besprechen möchten.
00:00:27: Also wie der professionelle Kontexten haben wir ja immer wieder angesprochen.
00:00:32: und wie stark darf ich als Führungskraft – bleiben wir mal auf der Ebeneben Schulleiter-Trainer – meine Emotionen zeigen?
00:00:44: Als mein Vater plötzlich gestorben war, war ich da mitten in einer Weitebildung und dann war es klar, also dann ging ich nach Hause und dass das war wirklich ein Ausnahmezustand.
00:00:59: Aber es geht vielleicht auch um, ich bekomme Kritik oder habe eine schlechte Nachricht privater halten.
00:01:09: wie gehe ich jetzt damit um?
00:01:10: Also was stelle ich jetzt höher?
00:01:14: Gehe ich voll in die Emotionen rein und lass mich treiben mache ich mich selbst quasi wie Handlungsunfähig in meinem Beruf, in meinem Job und lasse einfach alles zu.
00:01:28: Also der jüngste Sohn hatte mir einen wirklich schlimmen Umfall mit den Fingern, geht da nicht näher darauf ein weil es war wirklich unschön.
00:01:38: und ja das hat mich also wirklich auch, aber ich würde schon sagen leicht traumatisiert Gehe ich jetzt wieder in die Schule, versuche die Schule normal zu leiten als Schulleiter.
00:01:52: oder was mache ich jetzt?
00:01:54: Und ja wir haben ja... du hast mir da nette Fotos geschickt.
00:01:59: Hast mich auch eben... hast dich ja wie quasi geöffnet und gesagt hey!
00:02:03: Ich bin da voll emotional.
00:02:06: Du hast dir etwas gemacht gestern oder die letzten Tage.
00:02:12: Was hast du?
00:02:14: Das sind ja jetzt ganz viele Themen auf einmal sehr schön, was dazu alles auf dem Tisch liegt.
00:02:19: Also ich denke es gibt Ausnahmesituationen wie der Tod des Vaters ein Unfall.
00:02:23: Ja jetzt stellt ihr mal vor auf den Weg zur Schule kommt man in einen Unfall erlebt etwas Unangenehmes.
00:02:30: Ich habe zum Beispiel mal auf dem Weg zu einem Training wo ich morgens anderthalb Stunden hingefahren bin die Katze tot auf der Straße gefunden die wir seit einem Tag gesucht haben habe ich nur zu Hause angerufen und gesagt, Uwe da liegt die Katze.
00:02:45: Ich fahre weiter und war wie paralysiert.
00:02:48: das ist für mich eine Ausnahmesituation wo wir abzuwägen haben.
00:02:54: kann ich jetzt überhaupt meine Rolle noch professionell ausführen oder wäre es sowieso absurd dass Menschen denken Wie Jetzt Arbeitet Die Noch?
00:03:02: Ja also Da Ist Für Mich So Ein Wichtiges Feld.
00:03:06: Das Andere Ist Was Du Eben Gesagt hast.
00:03:07: Emotionen heißt ja Nicht Nur Dass sich Dann Negative oder negativ konnotierte Emotionen, meine wie gekränkt sein.
00:03:14: Beleidigt sein nach dem Feedback oder so etwas... Oder Unmut-Emotion kann ja auch heißen Freude, Begeisterung, Liebe.
00:03:25: und da denke ich, weil habe ich Lust gleich nochmal tiefer drauf einzugehen dieser schöne Satz zwischen Reiz und Reaktion gibt es einen Traum sagt ja Viktor Frankl Ja, aber ich habe auch tatsächlich eine Situation erlebt.
00:03:39: Das hast du ja eben auch angesprochen und natürlich finde Dinge passieren, dann schwappt das in unser berufliches Leben hinein.
00:03:50: Ich habe mein Wohnmobil jetzt verkauft.
00:03:53: nach über drei Jahren wo ich damit alleine unterwegs war, meist alleine und viel erlebt hab mich selber sehr weit entwickelt hat in diesen drei Jahren mit soviel Alleine sein ,soviel Reisen, so viel unterwegs sein.
00:04:06: an eine Frau, die genau die Richtige ist.
00:04:09: Und der Anfang war eine Anzeige zum Verkauf in einer Facebook-Gruppe von Wohnmobilfrauen wo ich bin, wo total viel Auslausch ist.
00:04:18: und ich habe ganz viele Zuschriften bekommen.
00:04:20: und bei dieser Frau wusste ich sie fort, die ist es?
00:04:23: Das könnte die richtige sein!
00:04:24: Sie hat sich auch so schnell gemädelt und so deutlich Besichtigung gemacht am nächsten Tag Kaufvertrag unterschrieben.
00:04:31: Dann hatte ich noch den Impuls Meine Güte ich möchte ihr ein Körbchen mitgeben, so einen Präsentkorb.
00:04:38: Mit einer Lichterkette und einer Stirnlampe und was man alles so braucht im Wohnmobil?
00:04:42: Und dann habe ich gemerkt Ich würde so gern ein Buch von mir beilegen oder überhaupt ein Buch zum Thema Wie starte ich als Frau allein im Wohnmodell?
00:04:50: Dann habe ich gemeckt das Buch gibt es so nicht wie ich es mir vorstelle.
00:04:54: Dann habe ich dieses Buch innerhalb einer Woche geschrieben und ihr gestern dieses Buch als Ausdruck, als Dummy sozusagen überreicht.
00:05:01: Weil jetzt geht es erst mal ins Lektorat und die Vorankündigung für das Buch ist aber schon draußen.
00:05:07: Ich fahre dann mal los ein Mutmachbuch für Frauen, die alleine reisen wollen.
00:05:11: Und das hat mich sehr bewegt.
00:05:12: zum einen dass das Wohnmobil jetzt weg ist.
00:05:16: Dass es die richtige Frau hat.
00:05:17: also ich bin so froh, dass es nicht bei irgendeinem Händler jetzt auch im Hof steht sondern zwar eine emotionale Übergabe.
00:05:23: ja.
00:05:25: Und das Besondere ist, die Frau hat auch wirklich gesagt.
00:05:29: So berührt war sie schon lange nicht mehr nur alleine durch die Gesten und wie wir es gemacht haben und dass mich einen Teil von Emotionen sich überhaupt von etwas berühren lassen und diese Rührung auch zu zeigen und damit umzugehen Das könnte auch ein Teil sein Wie lebe ich meine Rolle als Trainer oder Lehrer oder Schulleiter wenn berührt bin oder wie lass ich mich berühren.
00:05:54: Und was kommt dann zum Vorschein?
00:05:56: Ich finde das ist ja auch etwas ganz Wichtiges, ja.
00:06:00: Ja du hast zugelassen dass Du als Mensch sichtbar bist und das hat sie ja wiedergespiegelt und war einfach da und sichtbaren.
00:06:13: Ich habe stark und das machen noch nicht sehr viele dieses moderne Check in und check out Das mache ich jetzt eigentlich vor jeder Sitzung.
00:06:25: Und eben auch ganz, ganz bewusst die Menschen dort abholen wo sie gerade stehen und dann... Ich versuche es auch in einer lustigen Form zu machen.
00:06:34: Es gibt ja mittlerweile so Mr Bean Skalen von eins bis neun mit verschiedenen Gesichtsausdrücken oder Schafe oder Lamas oder was auch jemandem sind das auch ganz lustige Bilder oder einmal rüber im Kopf, beim Schaf zum Beispiel.
00:06:53: Dann ja wo stehst du jetzt gerade?
00:06:56: und nicht so wie möchtest du dich in zehn Minuten fühlen?
00:07:01: Oder am nächsten Tag sind wo stehst du jetzt?
00:07:04: was macht es mit dir?
00:07:07: Ja also erstens hole ich ganz bewusst die Menschen wirklich als Mensch ab.
00:07:12: Es kommen dann auch interessante Sachen hervorragend, da merkt man so ja die ist jetzt komplett belastet und hat eigentlich den Kopf nicht dabei.
00:07:20: Und dann wissen wir okay, da kann man ein bisschen Rücksicht nehmen.
00:07:24: Dann wissen wir auch, dass heute ein bisschen ruhiger ist, jetzt halt heute ein wenig passiver dabei.
00:07:29: Meistens sind sie aber trotzdem mit guten Vorschlägen und Einwänden noch da und machen wertvolle Beiträge.
00:07:39: Aber einfach mal so... Ich werde als Mensch wahrgenommen und darf mich kurz äußern.
00:07:46: Das dauert ja so neben die Leute, die mit mir zu tun haben.
00:07:49: Die merken so okay jetzt kommt er wieder mit seinem Check hin.
00:07:53: oder ich stelle auch einfach die Frage Stelle dein Gemütszustand in Form eines Gewässerstars oder Schilderät aus?
00:08:03: Dann darf das vom riesigen Fluss bis im Rinnsaal oder Amazonas oder was auch immer sein
00:08:12: Oder ein kleiner, dümpelnder Teich irgendwo auf einer Waldlicht.
00:08:16: Genau.
00:08:18: Ja aber das finde ich schon mal mit eines der wichtigsten Sachen gehört, mal abzuchecken was... wie bin ich gerade drauf?
00:08:24: Was empfinde ich grade?
00:08:26: Was ist mein Hauptgefühl oder meine Hauptemotion?
00:08:29: die Abgrenzung kann ich nicht so richtig machen?
00:08:32: Das ist mir noch nie gelungen!
00:08:34: Aber was ist meine HauptEmotion?
00:08:36: Finde ich für viele schon sehr hilfreich und ich bin auch jemand, Das ist sich lohnt die Energie, die in Emotionen in so positiver Weise wie möglich immer wieder zu klären und sie zu produzieren.
00:08:51: Also darauf zu achten dass ich in einer ruhigen guten fröhlichen Haltung bin.
00:08:59: also da gibt es ja auch so Skalen
00:09:02: wo
00:09:03: negative Emotionen beschuld und scharmen.
00:09:05: Wobei das ist ja schon wieder gar kein Gefühl, sondern es ist etwas was wir daraus machen genauso wie gekränkt sein.
00:09:11: Da hat mich jemand gekränkend da bin ich kritisiert worden.
00:09:16: jetzt geht's mir nicht gut.
00:09:17: Das sind ja auch Kopfkonstrukte weil wir uns etwas erklären oder wollen wir uns schämen?
00:09:21: Weil wir uns Schuldig fühlen?
00:09:23: Das sind so Emotionen oder Zustände die würde ich gucken so schnell wie möglich los zu werden.
00:09:30: Und eben im professionellem Kontext oder bei uns wollen wir und wollten es ja noch ein bisschen eingrenzen im Führungskontext als Führungskraft.
00:09:40: Ja, ich habe eben schon beides erlebt.
00:09:43: so man wirkt dann oder jemand wirkt zu kalt und wo man sagt ja das hättest du jetzt auch mitteilen können oder eine Person bläst das wirklich auf und schwelgt quasi ihm in Leiden fühlt sich dann handlungsunfähig, weil man denkt so mein Gott jetzt komm mal drüber hinweg und mach mal bitte weiter oder reduzierst.
00:10:10: Das hat mich ja beeindruckt.
00:10:11: du hast ja einmal in einer anderen Folge das mit Josef ja erzählt und ist auch gesagt Du warst glaube ich am nächsten Tag oder übernächsten Tag irgendwie so Warst du im Training aber hast es klar kommuniziert und du hast es trotzdem durchgezogen.
00:10:28: Aber du hast natürlich zuerst für dich gecheckt, stimmt's für dich oder nicht?
00:10:32: Und ich schätze es ein, wenn es für dich nicht gestimmt hätte, hättest du das so ja abgesorgt!
00:10:37: Ja, ich habe mich in eine Stimmung gebracht und also in einer Haltung wie kann ich der Situation bestmöglich umgehen.
00:10:45: da ist Herr Josef von einer Sekunde auf die andere gestorben mit dem ich damals zusammen war... ...und das war natürlich alles ein Trauma und Schock.
00:10:54: Die ganze Situation an dem Tag, wo das passiert ist aber relativ schnell war dann für mich auch, dass Josef gesagt hätte, Barbara macht diesen Auftrag noch.
00:11:04: Also ich sage eine große Führungskräfte-Tagung oder also einen Führungstag mit verantwortlichen Führerskräften einer großen Krankenkasse und mich hat das gestärkt, dass sich diese Arbeit tun kann und bei Führungen geht es um Selbstführung.
00:11:21: Es ist mir gelungen, dass ich damit auch den Raum halten konnte.
00:11:25: Aber weil ich mich nicht versteckt habe... ...ich hab die Gefühle nicht unterdrückt.
00:11:29: Ich hab sie genutzt und mich trotzdem, sag' ich mal, korrigiert.
00:11:35: Und dann gab es viele Gespräche über Ohr.
00:11:37: Ich bin auch so berührt.
00:11:39: Mein Vater ist neulich gestorben.
00:11:41: Was ist seitdem eigentlich passiert?
00:11:42: Was hab ich in mir verändert?
00:11:44: Also das war ein... Ein willkommenes Thema wirklich über Betroffenheit und Berührtheit zu sprechen.
00:11:50: Und das war einer der liebevollsten Trainingstage, die ich jemals hatte.
00:11:54: Ja aber ich habe jetzt nicht gelitten in dem Sinne dass ich mich schlecht gefühlt hab sondern Trauer ist ja ein Zustand der ja auch energetisierend sein kann.
00:12:04: Ich fühlte mich getragen.
00:12:07: Ja, das ist die Frage.
00:12:08: Wie gehe ich damit um?
00:12:09: Und gerade Führungskräfte oder Lehrpersonen sind meiner Meinung nach Vorbilder wie wir da mit umgehen.
00:12:15: also wir lehren ja.
00:12:16: damit genau werfe ich jetzt hin.
00:12:19: Also Ich habe auch das Gegenbeispiel dass ich ein Training hatte als meine Mutter gestorben ist sich in der ersten Pause erfahren und dachte Ja ich mache mal so weiter mit dem Training und musste es dann abbrechen weil überhaupt nichts mehr ging.
00:12:33: Ich finde nicht, dass man auf Teufel kommt raus alles durchzieht.
00:12:36: Wenn einem was Dramatisches im Leben passiert so das jetzt nicht.
00:12:40: aber eine gewisse Resilienz und Aufrichtigkeit und Durchlässigkeit ist für mich einer Haltung wie wir durch die Welt gehen sollten also auch nicht bei jedem Ding gleich hinwerfen euch kann ich und sich zurückziehen.
00:12:53: Am liebsten wäre ein Kind, trotz sich die Sicher-vom Boden werfen und mit den Beinen strampeln.
00:12:57: Und sagen, nein ich kann nicht, ich will nicht zur Arbeit!
00:12:59: Sondern schon in die erwachsene professionelle Haltung geht.
00:13:03: Und professionell kann sein auch zu sagen... Ich bin hier mit meinen Gefühlen.
00:13:08: Mit meiner Offenheit oder Sorge bedenken ja?
00:13:12: Dann du sagst da hatte dein Kind einen Unfall oder mit dem Fingern etwas ist so was.
00:13:17: Oder es kann ja auch sein dass das Haustier gerade operiert wird.
00:13:20: Das kenne ich auch.
00:13:21: dann kann ich ja sagen Bei mir ist gerade das und das, ich bin aber hier.
00:13:25: Und möchte dennoch umso mehr den Unterricht machen oder die ... Das Mieten leiden und wir zeigen uns dann ja grade sehr.
00:13:33: Also ich finde darüber können wir auch sehr wirken.
00:13:35: was ethische Haltung zum Beispiel angeht?
00:13:38: Was eine werteorientierte Haltung ist.
00:13:41: Es gibt ja auch Sicherheiten Leuten.
00:13:43: okay ich interpretiere jetzt die Person korrekt.
00:13:46: also man isst ja dann anders.
00:13:49: wenn man halt wirklich so stark bewegt ist Ist man einfach anders, besonders in einem Team.
00:13:54: Wenn die Leute einen kennen dann verstehen sie teilweise ja nicht.
00:13:59: warum ist da jetzt plötzlich anders?
00:14:02: und wenn man es eben quasi wie vorbereitet ja einleitet dann kommt ja eigentlich mit Gefühl zurück du kannst darüber reden und dann kann man eigentlich einfach vorwärts machen.
00:14:16: Ja,
00:14:19: und es gibt ja auch Stimmungen.
00:14:23: Die sind so verstellt, sag ich das mal angenommen.
00:14:27: Ich kriege Feedback, was nicht positiv ist.
00:14:30: Und ich merke, dass macht mich traurig.
00:14:32: Aber ich reagiere gekränkt und eingeschnappt.
00:14:35: Es gibt da Menschen ... Da siehst du schon, dass Sie sich in kürze Krank melden?
00:14:42: Aber Sie gehen mit der Situation nicht um zum Beispiel, warum Sie das Feedback bekommen haben.
00:14:47: Aber sie gehen mit ihrer Verletztheit um und werden sich krank.
00:14:50: Oder sind ja gekränkt, melden sich krank... Und man sieht das ja schon fast vorher!
00:14:55: Das finde ich ist kein professioneller Umgang mit Emotionen.
00:15:01: Ja, da sind wir gleiche Meinung.
00:15:03: Da müssen wir beide ein bisschen aufpassen.
00:15:09: Wo hört das Verständnis auf?
00:15:11: Und wo beginnt eben so ... dass es halt wirklich nicht geht.
00:15:16: Da sind wir alle zu verschieden, das ist ja so...
00:15:20: Aber ich habe das doch aufzuräumen!
00:15:25: Ist die Kritik berechtigt?
00:15:27: Oder fange ich an zu schmollen.
00:15:28: Also ein erwachsener, eine Lehrperson hat nicht mehr zu schmollen.
00:15:33: Das ist ein pubertäres Verhalten.
00:15:36: Ich darf aber dann sagen, ich bin betroffen oder das Feedback hat mich nachdenklich gestimmt?
00:15:40: Was ist denn wahr daran?
00:15:41: oder was ist das beim anderen?
00:15:43: also da kommen wieder diese Themen wie wann bin ich getriggert und was is ne Projektion... Also ich kann ja auch wenn ich Feedback bekomme sehr erwachsender mit umgehen Und checken, ist das berechtigt?
00:15:55: Ist es nicht?
00:15:55: Ist was dran?
00:15:56: Lern ich jetzt da draus oder bin ich einfach
00:15:58: beleidigt?".
00:16:00: Ja, nämlich, als persönlich in Angriff war.
00:16:02: Ja genau!
00:16:05: Das kann man ja wirklich steuern.
00:16:06: Man kann ja nichts steuen, was der Andere sagt und tut aber man kann ja das steu'n wie man's aufnehmen will.
00:16:14: Dass habe ich schon ein paar mal anwenden müssen und dann hab ich schon nie mehr gemerkt... Dann steigere ich mich hier auch über die Nacht in Fantasien, was da alles geschieht im Gespräch und wieder eskaliert.
00:16:26: Und am nächsten Tag spreche ich es an und dann ist das ja eigentlich ... Ja war was nichts oder und das explodierte nicht zum Beispiel und die Person konnte meine Kritik oder was auch immer auch annehmen?
00:16:42: Ja!
00:16:42: Ich finde das Thema auch vor einigen so spannend.
00:16:44: du hast an einer Stelle also was gesagt.
00:16:47: das soll dir auch... Also die anderen wollen sie auch verstehen oder wollen das nachvollziehen ziehen.
00:16:51: Das ist für mich dieses Thema.
00:16:53: wie stimmig, wie authentisch ist jemand?
00:16:55: Wie kongruent, konsistent.
00:16:58: also das was wieder sich verhält und wie dieser Mensch auch guckt zu dem passt was er sagt.
00:17:04: Und das machen wir ja auch als Teilnehmer oder als Schüler dass wir natürlich uns mit den Lehrer zum Beispiel beschäftigen unbewusst und bewusst.
00:17:13: warum ist der jetzt so?
00:17:15: Ja da sucht ihr als Behörden eine Antwort.
00:17:18: Da kommt mir in den Sinn, dass man als Führungskraft sowieso kann diese Rolle nie ablegen.
00:17:27: Das ist wie ein anderer Weg.
00:17:30: Auch wenn man mich an der Einkaufskasse, Lebensmittelkasse trifft die Rolle bleibt einem Haften.
00:17:39: dann bin ich nicht einfach nur die Privatperson David sondern da bin ich noch immer der Schulleiter David.
00:17:47: Ah ja, woran merkt man das?
00:17:48: du als Schulleiter dann da bist an der Einkaufskasse?
00:17:51: Weil du den anderen sagst wie sie die Sachen... Ich
00:17:53: schmeiß es auch kurz nicht durch die Luft.
00:17:57: So wie immer.
00:17:59: Das ist
00:18:01: eine ähnliche Rolle, dass ist ja eine Wahrscheinlichkeit.
00:18:04: Oder auch nur schon wie ich mich anziehe.
00:18:06: also wie gehe ich denn?
00:18:09: rausgehe ich da wirklich im Dreckigen verzogenen T-Shirt raus, mit Schlappen und wilder Frisur.
00:18:18: Oder ja, kenne ich mich, ziehe doch ein Saubershirt an, gehe so einkaufen?
00:18:26: Ja das ist schon was Wichtiges!
00:18:28: Das ist für mich der Umgang mit dieser öffentlichen Rolle.
00:18:30: Ich habe das früher als ich in einer Pflege gearbeitet hab Und da auch Schulungen gegeben habe sehr gerne als Beispiel genommen.
00:18:36: Wenn eine Pflegekraft von der Arbeit kommt und einkauft geht Mit welchem Gesicht betritt sie zum Beispiel den Bäcker oder den Schlachter, oder den Bioladen.
00:18:45: Merkt man hier anders wieder gerne arbeitet?
00:18:46: Oder nicht und fängt sich an zu lasten oder was auszusprechen, was dort stattfindet?
00:18:52: und wie verhält sie sich da gerade so?
00:18:54: im Kleinstadt-Kontext ist das meiner Meinung nach wichtiges ja.
00:18:59: Und ja in Deutschland sind die Lehrer auch... Beamte oft, Staatsdiener sozusagen.
00:19:06: Dann haben sie auch eine öffentliche Rolle tatsächlich wo Sie meiner Meinung nach Vorbild sein sollten?
00:19:14: Eben habe ich ja schon besprochen heiße Seisen Auch sogar in der Schweiz ohne verbeamtet zu sein.
00:19:21: Das kennen wir zum Glück nicht.
00:19:24: Aber bei jungen Lebenspersonen auch sogar bei Schulleitern.
00:19:33: Ja, da muss ich auch schon immer wieder mal Feedback geben.
00:19:35: Du jetzt im Eltern-Infoabend die drei gegen Tourenschuhe kommen jetzt mit sieben und zwanzig.
00:19:42: Lass mal das sein!
00:19:43: Und ja dann kommt aber eben genau die Antwort, die du gesagt hast.
00:19:48: Aber ich will authentisch sein.
00:19:51: Ich will so bleiben wie ich bin.
00:19:53: Aber zeige doch einfach dir selbst gegenüber und den anderen ein bisschen mehr Respekt.
00:19:58: Also ich putze mich eigentlich relativ für meine Verhältnisse raus, ziehe wirklich ein schönes langes Hemd an.
00:20:05: Ziehe auch mir die sehr schönen Lederschuhe an.
00:20:09: Die hat sogar mehr Schmerzen.
00:20:11: also ich muss ja die Zähne auch ein bisschen operieren.
00:20:13: deswegen nicht wegen den Schuhen aber wegen dem Schmerz.
00:20:17: und da quäle ich mich trotzdem rein und zeige so Respekt!
00:20:24: Und der Witz ist Man wird ja auch ernste genommen.
00:20:28: Ich habe immer gesagt, ich werde nie eine Kraworte tragen und dann... Also das mache ich als Schulleiter nicht, so weit gehe ich nicht.
00:20:35: Ich kenne einen Kollegen der macht das Und da muss man schon sagen, er werkt anders.
00:20:41: also wenn er mal tatsächlich nur in einem Polo-Shirt kommt Dann wirkt er anders.
00:20:47: Diesen psychologischen Effekt will ich hier einfach für mich nutzen.
00:20:52: Wenn jetzt ein ganz junger Schulleiterkollege im ersten Jahr noch immer in seinem überweiten Schlabber-T-Shirt vor die Eltern steht, dann sage ich ihm schon sanft du also verspiel doch diese Chance nicht.
00:21:06: Also es ist einfach eine Chance wird nicht gepackt und liegen gelassen einfach anders professioneller wahrgenommen zu werden.
00:21:15: Ja, und wir wollen ja auch Kinder- und Jugendliche etwas lehren.
00:21:21: Zum Beispiel auch Resilienz gilt hier als eine ganz wichtige Charaktereigenschaft stärke Gabefähigkeit.
00:21:28: Vor kurzem hat Martin Limbetten Kollege von mir den ich extrem schätze was gesagt über die jüngere Generation sozusagen das ein junger... Mitarbeiter, also Kollege sozusagen nicht zur Arbeit kommt weil sein Zwergkaninchen gerade krank ist.
00:21:47: So ähnlich war der Kontext und wenn mein Zwergganinchen krank isst dann gehe ich ja trotzdem zur Arbeit und der Lehrer kann ja genau.
00:21:56: oder die Lehrperson, die Trainerin kann ja Genau dann zeigen wie man damit umgeht.
00:22:02: Ich kann ja eine Berichtsequenz eröffnen und sagen wundert euch nicht dass ich heute etwas nachdenklicher bin.
00:22:08: unser Zwerghase ist heute was weiß ich, der zahnstein wird entfernt und ist auf dem opetisch irgendwie sowas.
00:22:15: Das weiss ich noch von meiner katze und umso mehr möchte ich aber heute mit euch an dem thema x y arbeiten.
00:22:22: Also dann lernen ja die kinder man kann ja trotzdem weiter machen Und trotz in mit dem themagen also in resonanz sein und vielleicht das tier denken und solche sachen.
00:22:32: wenn sie aber lernen Okay, ich bin beleidigt.
00:22:35: Gekränkt!
00:22:36: Ich schmolle... ...ich bin das Opfer und die anderen sind
00:22:38: Schuld.".
00:22:38: Ja was zeige ich denn dann als Lehrperson?
00:22:41: Von daher ist es ganz wichtig dieses Thema Resilienz wirklich auch ernst zu nehmen.
00:22:47: Ich habe ja mal den Begriff etwas verändert in Richtung Challenge-Intelligenz also die Intelligenz ein bisschen wie Howard Gardner dass wir multiple Intelligenzen haben.
00:22:56: aber hier die Intelligenz eine Herausforderung anzunehmen in dem Wissen dass sie mich auch weiterführt und ich dadurch wachse Und es hat auch mit Toleranz zu tun, also das wirklich auch zu durchschreiten und den Menschen zu zeigen, hey, das geht.
00:23:13: Man kann!
00:23:14: Also hat da jetzt der Martin oder der Eheverständnis gehabt?
00:23:18: Oder hat der Eher gefunden so kopfschüttelnd schwierig?
00:23:21: Genau er hat gesagt, dass ist eigentlich zu verweichlich sozusagen.
00:23:25: So ähnlich waren seine Worte und ich teile das ja.
00:23:29: Also eine gewisse wie gesagt Resilienz durchhalten, Disziplin weil sonst ist das ja uferlos, dann kann ich heute nicht zur Arbeit kommen.
00:23:37: Weil der Gärtner gerade den E-Feuer am Fenster schneidet und es macht mich unruhig.
00:23:41: also wo ist denn die Grenze?
00:23:44: Also die eigene Kraft weiterzuentwickeln das hat er mit auch zu tun.
00:23:48: Ja Und Herausforderungen stärken
00:23:50: uns.
00:23:54: Das Beispiel gebracht von den Rollern wenn ich Kinder sehe Die Kleinen sind, die noch unglaublich lebendig und wach sind.
00:24:02: Die einen Roller haben, wo vorne zwei Räder sind damit sie nicht mehr balancieren müssen.
00:24:07: Das ist nicht so ähnlich.
00:24:09: Gut, aber das ist mein Gebiet als Tun-Sportlehrer?
00:24:13: Ja also das legt sich und die Kinder wollen da meistens.
00:24:16: nun die nächste Herausforderung.
00:24:18: ich finde es jetzt nicht so tragisch.
00:24:20: Erinnert
00:24:22: mich etwas traurig weil die ja so gerne balanciern und flitzen.
00:24:26: Ja, natürlich.
00:24:27: Sie ist ja sogar einer ihrer Bewegungsfreude.
00:24:32: Man muss schon auch noch balancieren aber du hast recht... Also die Steuerung ist sogar kniffliger weil du musst dann mit einem Knüppel vorne nicht so ein Lenkrad, das sind eine Lenkstange und du musst also sagen, du bist es noch recht herausfordern.
00:24:49: Ich hatte auch schon mal mit so einem Ding gefahren
00:24:51: und
00:24:52: es ist wirklich anders.
00:24:54: Also ich find's nicht einfach unbedingt.
00:24:56: Ja,
00:24:56: okay.
00:24:57: Ist vielleicht jetzt nicht ein richtiger Beispiel aber ich meinte dieses einfach Menschen etwas zumuten?
00:25:04: Nicht alles abnehmen dadurch wächst man ja sowieso und das gilt für sich selber auch wenn ich mich... Wenn ich ein negatives Feedback bekomme und mich dann krank melde Dann weiche ich ja aus.
00:25:21: Das treffe ich leider als Springer eben recht oft an, diese Krankschreibungen.
00:25:30: Wir reden hier dann wirklich von monaterlangen Krankschreibungen, halbes Jahr und länger.
00:25:37: Und dann finde ich schon auch so...
00:25:39: Nicht was?
00:25:40: Ja!
00:25:42: Dazu will ich mich jetzt nicht äußern.
00:25:46: Es gibt ja einige Beispiele auch davon.
00:25:49: Dann äußern wir uns dazu nicht, David.
00:25:53: Aber ist der Mensch dann krank?
00:25:54: Ist er arbeitsunfähig?
00:25:56: Da sind ja auch noch mal schöne Differenzierungen.
00:25:57: Und vor allen Dingen will alle im Team wissen warum dieser Mensch sich jetzt krank meldet.
00:26:02: Das ist ernst zu nehmen finde ich als Team.
00:26:06: Also wenn es wirklich Richtung Klinik geht und Behandlung und so, dann sag' ich natürlich nichts.
00:26:12: aber wenn ich dann mitbekomme dass die Person quasi noch andere Aufgaben wahrnimmt von der pädagogischen Hochschule oder einen regelmäßigen Fitnesscenter angetroffen wird, frischfröhlich.
00:26:25: Ja dann finde ich es schwierig.
00:26:31: Das ist doch die Frage wo lernen wir Stimmig und Konkurrenz mit Emotionen und Gefühlen umzugehen?
00:26:37: Die
00:26:38: Familie lernen wir zum Beispiel beim Sport.
00:26:39: also für mich war der Turnverein des Leichtathletik als junger Mensch gerade das Sport extrem wichtig um z.B.
00:26:47: mit Niederlagen um zu gehen.
00:26:48: ja Also diese Felder sind ja auch möglich, um einen Umgang mit Emotionen zu lernen.
00:26:54: Ich weiß noch wie ich eine Staffel ... Wir haben eine Schwimmstaffel gehabt und hätten den ersten Platz gehabt wenn ich nicht die Wände versaut hätte.
00:27:02: damit sind wir diszipliniert.
00:27:04: Wie heißt das nochmal?
00:27:07: Disqualifiziert!
00:27:08: Ich war im Brustström und habe nur mit einer Hand gewendet.
00:27:12: Das ganze Ergebnis der Gruppe war hin.
00:27:17: Verantwortung zu übernehmen und zu sagen ja, dass ich habe das verhindert mit meiner Fehlleistung.
00:27:23: Dass wir den ersten Platz haben.
00:27:26: So Sachen lernen wir ja.
00:27:28: Ja, also gegen Schluss möchte ich schon nach noch betonen im positiven Sinne in dem Judo Trainings die viele Eltern wollen, dass eben auch ihren Kindern so weitergeben.
00:27:40: Das merke ich.
00:27:41: Also Viele Eltern, die schauen ja bei mir eigentlich regelmäßig zu.
00:27:46: Das ist auch so ungewohnt im schulischen Kontext.
00:27:50: also stellt die vor sitzt regelmässig oder permanent ein zwei Eltern im Unterricht sitzen in der Ecke Im Training völlig normal bei mir.
00:28:00: Also ich bin eigentlich nie alleine Ja, weil es eine Stunde dauert und dann müssten sie nach Hause.
00:28:10: Und wenn Sie zuhause sehen, müssten Sie gleich wieder los.
00:28:13: oder manche gehen vielleicht einkaufen und schlagen das Notebook auf und arbeiten.
00:28:20: Andere schauen einfach zu und überbrücken diese Zeit oder lesen auch im Buch die Sechzig Minuten irgendwie überbrückend.
00:28:29: Im Trainingsraum?
00:28:31: Die bekommen alles mit Wenn ich die Kinder mal ein bisschen härter rannehme und so weiter, also die bekommen alles mit.
00:28:38: Und das hilft der eigenen Selbstregulation!
00:28:43: Also es ist auch so'n Trick quasi... Ne?
00:28:47: Ich arbeite immer mit der Tagesherausforderung.
00:28:50: Und dann machen wir halt irgendwie hundert Liegestütze nicht am Stück aber aufs ganze Training verteilt oder so eine andere Kraftübung meistens Rumpfstabilisationsübungen auch so eine hohe Zahl für sechs, sieben Jährige.
00:29:08: Dann aber kann ich sagen hey ihr könnt wirklich stolz sein jetzt haben wir hundert Kniebeugen heute gemacht und dann wird es auch mal ein bisschen streng.
00:29:16: da machen wir halt mal dreißig am Stück und dann brennen halt mal die kleinen Muskeln Und dann merkst du sofort, dass die einen gehen richtig auf und strahlen endlich mal wieder eine Herausforderung.
00:29:31: Andere sind natürlich immer wieder am Jammern.
00:29:34: Aber dann kann ich immer sagen hey wir haben es durchgezogen.
00:29:41: Ich bin stolz auf euch und da machen wir gleich weiter mit einer nächsten Übung.
00:29:45: Aber ich baue sehr bewusst ein!
00:29:48: Ja, sehr schönes Beispiel.
00:29:50: Und wenn wir jetzt nochmal zu der Frage zurückgehen, wo lernen wir einen adäquaten Umgang mit Emotionen und Gefühlen?
00:29:56: Und vielleicht Erfolgen oder Misserfolgen?
00:29:59: Dann ist das ja genau ein Beispiel!
00:30:00: Wer dann mit Jammern anfängt, da könnte man eigentlich weitermachen.
00:30:04: warum jammert er jetzt und hast du darauf Einfluss?
00:30:07: Das sind ja ganz spannende Fragen.
00:30:11: In Neuseeland wird glaube ich zum Abschluss der Volksschule, der offiziellen Schule Alle übernachten eine Nacht alleine im Wald ohne Handy, ohne nichts.
00:30:23: Wow!
00:30:24: Schön!
00:30:25: Und natürlich sind die Lebensunmachen so Kontrollgänge, ob alles noch okay ist und wenn es nicht geht wird natürlich auch abgebrochen.
00:30:33: aber sie bekommen glaube ich Papier und Stift oder so ein Büchlein und Stifte und dann einfach mal vierundzwanzig Stunden allein im Wald
00:30:42: Großartig?
00:30:44: Ja das macht ja... Gut, aber der Wald in Neuseeland ist auch so schön.
00:30:50: Ich habe so viele Erinnerungen an die nächtlichen Geräusche.
00:30:52: also weil da zu viele Vögel ja einfach sind, so tolle Klänge.
00:30:57: das ist ja das was man auf einer Vision-Suche auch macht dass man vierundzwanzig Stunden zum Beispiel alleine ist oder auch noch länger ohne eben Elektronik und digitale Kontakte und so etwas entsteht, dass man plötzlich einen Raum für sich selber länger füllen kann.
00:31:14: Egal mit dem was auch da hochkommt also eine Strömung.
00:31:17: Ja oft kommt ja wenn man stiller wird etwas Hoch was sonst im Alltag nicht so viel Platz hat.
00:31:25: Also unser Appell ist Vorbild sein auch mal etwas auszuhalten
00:31:32: und draus lernen.
00:31:33: also aushalten.
00:31:36: oder mein Partner und ich, oder meinen Mann und ich versprechen wir immer vom Lösen.
00:31:39: Das ist das Gegenteil von Aushalten.
00:31:41: also das zu lösen in Bewegung zu bringen.
00:31:43: was steckt da drin?
00:31:44: Was kann ich lernen um es dann auch mal zu verabschieden?
00:31:47: vielleicht das gekränkte Verhalten oder eingeschnappt zu sein ja.
00:31:51: Auflöse!
00:31:52: Oder nur gierig bleiben geht's trotzdem.
00:31:55: Also schaffe ich dass jetzt vielleicht doch obwohl ich gekränkt bin oder überhaupt nicht in der Stimmung bin.
00:32:01: Ja genau Also, wir sind wieder mal beim Thema Selbstreflektion.
00:32:05: Hab ich das richtig verstanden?
00:32:06: Das könnte doch etwas sein, ne?
00:32:08: Ja ja klar!
00:32:09: In der Schule nennen wir das Haltung und die Haltung ist das A und O. Eigentlich alles ist Haltung.
00:32:15: Alles ist Haltung.
00:32:16: Super Satz am Ende.
00:32:18: Alles is Haltung David.
00:32:20: Ja hey dann danke ich dir und wir sehen uns ja schon bald.
00:32:26: Ich muss die Fanpost wieder beantworten.
00:32:29: Wir kriegen ja so viele Zuschriften meistens.
00:32:31: Du meinst zwischen den zwei Büchern, die du immer so schnell schreibst in einer Woche?
00:32:35: Noch
00:32:36: nicht die Fan-Post unseres Partnern.
00:32:37: Okay, ja
00:32:38: ist gut!
00:32:40: Okay, tschüss!
00:32:41: Danke dir!
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