Dramaturgie – Wenn jedes Wort zählt

Shownotes

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LinkedIn Barbara

LinkedIn David

Die Episode startet mit einem Beispiel für die Langeweile der Routine, wenn Gespräche oder Unterrichtsstunden immer nach dem gleichen Schema beginnen. Barbara und David definieren Dramaturgie als ein bewusstes Design von Inhalten, vergleichbar mit einer Playlist eines Rockkonzerts, bei der die grössten Hits nicht sofort am Anfang verpuffen sollten. Sie kritisieren die klassische Vorstellungsrunde, die oft in einer unendlichen Brühe an Langeweile endet, und plädieren stattdessen für einen starken Hook – einen Haken, der das Interesse sofort einrasten lässt. Ein zentrales Thema ist die Aufmerksamkeitsökonomie: Im Zeitalter von Reels und Kurzvideos muss die Botschaft innerhalb weniger Sekunden sitzen, da das Publikum sonst innerlich oder physisch wegklickt. David betont, dass eine gute Vorbereitung essenziell ist, da die Qualität der Botschaft oft reziprok zur verfügbaren Zeit steht – je kürzer die Redezeit, desto präziser muss jedes Wort gewählt sein. Barbara ergänzt dies durch den Hinweis auf verschiedene Unterrichtsphasen und die Notwendigkeit, dem Gehirn Zeit zum Verdauen des Stoffes zu geben. Die beiden diskutieren zudem den Standesdünkel in akademischen Kreisen und warum es Mut erfordert, wissenschaftliche Inhalte lebendig und ohne den Ballast unzähliger Fussnoten zu präsentieren. Es werden Vorbilder wie der Psychologe Mihaly Csikszentmihalyi genannt, dessen Buch über den Flow-Zustand auch deshalb ein Bestseller wurde, weil es die Sprache der Zielgruppe spricht. Den Abschluss bildet eine spielerische Zusammenfassung der Kernbotschaft: Jedes Wort zählt, jede Geste zählt und die Klarheit über das gewünschte Ende bestimmt den Erfolg des Anfangs.

Transkript anzeigen

00:00:01: Guten Morgen Barbara.

00:00:03: Geht es dir gut?

00:00:07: Okay, ich sehe dich!

00:00:09: Du bewegst dich.

00:00:11: Also ich versuche einfach noch was.

00:00:13: Guten Morgen, Barbara.

00:00:15: Hast du gut geschlafen?

00:00:17: Die Frisur sitzt sehr schön.

00:00:21: Ja, glaubt die Tonspuren nimmt auch auf.

00:00:26: also es gibt glaube ich keine technischen Probleme.

00:00:32: Heute ist das ein bisschen speziell.

00:00:35: Aber ich glaube, du hast nichts Forsches gemacht.

00:00:37: Ich habe hier begonnen wie immer.

00:00:39: Das ist ja erst die fünfunddreißigste Folge oder so?

00:00:44: Genau das ist es David!

00:00:45: Das ist wie immer, das hängt mir so zum Hals heraus.

00:00:49: Sollte ich dann auch sagen, guten Morgen David, da ist doch nichts Spannendes dabei.

00:00:57: Da hast Du leider recht, weil wir haben gemeinsam ein großes Problem.

00:01:03: Es langweilt uns schnell.

00:01:05: die Routine

00:01:08: Ja, das stimmt.

00:01:09: Wobei es gibt Dinge da finde ich Routinen sehr angenehm aber... Ich denke so dieses Erwartbare ist das was uns langweilt wenn man schon vorher weiß wie's werden wird.

00:01:23: Aber es gibt auch die Eckpunkte quasi so ein bisschen ritualisiert einen Rastermuster.

00:01:29: das gefällt mir ja auch weil ich ein bisschen weiß.

00:01:33: okay der Podcast von anderen ist so und so aufgebaut.

00:01:37: Das geht ja nicht um die Komik des Wiederholbaren oder das Wiederholten.

00:01:42: Aber trotzdem...

00:01:44: Ja, aber es ist schon langweilig, dass du alleine jedes Mal sagst Guten Morgen Barbara!

00:01:49: Die Abwechslung ist ja Du beginnst mal und ich oder Ich beginne.

00:01:52: Sie wissen ja nicht wer beginnt?

00:01:54: Ja, das ist tatsächlich eine ziemlich interessante Abweachslung.

00:01:58: Vielleicht sollten wir immer wieder abends ne Folge aufnehmen.

00:02:00: dann könnten wir wenigstens sagen guten Abend David.

00:02:04: Genau

00:02:07: Ja, das Thema heute ist ja Dramaturgie und ich finde das ein spannendes Thema.

00:02:11: Wir haben gesagt wir wollen mal darüber reden.

00:02:13: wie kann ich so ein bisschen mehr Pfeffer-und Wums in etwas bringen?

00:02:16: Wie eine Unterrichtseinheit, ein Pitch, eine Präsentation, einen Vortrag oder ähnliches Und die Dramaturgy findet etwas statt was designt ist.

00:02:28: also stell dir mal vor ein Konzert hätte keine Dramatorgie Ein Theaterstück hätte keine Dramaturgie.

00:02:35: Es gibt keine Höhen und Tiefen, sondern es zieht sich vorher sehbar und einheitlich so vor sich hin

00:02:44: oder auch wie umgekehrt.

00:02:46: also der Rockstar der bekannte Alte der spielt seine fünf besten Hits gleich zu Beginn.

00:02:52: dann ist das ja quasi auch wie für Puft.

00:02:56: Genau da

00:02:58: laufen die Leute fast nach Hause in der Pause Die haben mir schon alles gehört.

00:03:04: Also die wissen ja damit auch zu spielen, also die Playlist ist ja klar vorgegeben und die größten allerbesten Hits das ist ja meistens das zweitletzte Lied oder so.

00:03:16: Da fällt mir ein wir brauchen auch eine Vorgruppe als bevor wir sprechen brauchen wir andere die so vier fünf Minuten was sagen damit dass eben eben auf uns Ja du weißt schon

00:03:28: Wir haben ja Kinder wir können ja jemand fragen.

00:03:37: Ja, ich glaube es ist sehr spannend Menschen nahezubringen wie wertvoll eine Dramaturgie ist die nicht wissen wie sie das in Bezug auf Präsentation oder Unterricht oder Training beziehen können.

00:03:52: auch in diesem Buch habe ich das deutlich ausgesprochen.

00:03:54: Wir brauchen andere Trainings, da spreche ich vom selbst inszenierten Trägeheitsmoment.

00:04:00: also wenn ich mich in meiner eigenen Wiederholbarkeit des Vorhersehbaren sozusagen wiederhole dann ist es Träger!

00:04:08: Also dann muss sich auch selber ja sehr mich bemühen um aus diesem Trägheizmoment rauszukommen.

00:04:14: und wie fängt zum Beispiel ein klassisches Training an?

00:04:17: Da wird sich begrüßt.

00:04:19: Dann stellt sich der Trainer vor weil er hat ja immer wieder eine neue Gruppe.

00:04:23: Dann wird der Ablauf des Tages vorgestellt, die Teilnehmer dürfen sich auch kurz vorstellen.

00:04:28: das dauert dann relativ schnell mal eine halbe Stunde.

00:04:32: und dann werden noch die Erwartungen abgefragt.

00:04:35: und habe ich glaube hier auch schon öfter gesagt bei einer Zwangsschulung die Erwartungen abzufragen?

00:04:40: wenn man ehrlich ist wollen alle schnell nach Hause und was Gutes zu essen haben Und dass es so vorhersehbar, das ist langweilig

00:04:46: Du hast es du hast es Du hast Wichtiges vergessen.

00:04:49: Ich glaube, das heißt im Ausland sogar German Approach.

00:04:52: Also die Deutsche herangehensweise... Noch am Anfang wird sich selbst vorgestellt und alle Titel- und alle tollen Erfolge, eine von mir selbst werden noch erwähnt.

00:05:05: Von mir selbst?

00:05:06: Ja das ist sehr wichtig!

00:05:07: Und deswegen dauert auch die Vorstellungsrunde der Teilnehmenden so lange weil sie müssen ja irgendwie mithalten und dann erzählen Sie dass sie das und das noch und sie sind in der Abteilung und das Studium und ähnliches und da wird es eine eine unendliche Brühe an Langeweile.

00:05:24: Ah, das nennt man German Approach.

00:05:28: Ich hab da so diesen Begriff ja auch schon

00:05:29: gehört.

00:05:31: Okay wir werden jetzt hier schon international in unserem Podcast.

00:05:34: Nun gut aber wie unterbreche ich so etwas?

00:05:36: Wie fängt ein Lehrer klar?

00:05:37: oder wie fängt eine klassische Unterrichtsstunde an?

00:05:39: oder eine Inhaltspräsentationen was denkst du?

00:05:42: standard?

00:05:44: Standard ja ist ziemlich klar.

00:05:47: Einleitung Haar Hauptteil Schluss

00:05:49: Das hört sich aber...das ist ja schon mal eine Dramaturgie.

00:05:52: Ja aber was kann ich alleine mit der Einleitung machen?

00:05:55: eben die Vorgruppe.

00:05:57: Das können wir von der Rock-Bühne lernen?

00:06:03: Ja, dass das vorbereiten und aufbereiten.

00:06:10: Also ich unterscheide natürlich schon stark, als ich mich selbst.

00:06:15: Ich denke man kann das sehr gut antipizieren ob das jetzt im sportlichen Bereich ist oder normaler Unterricht oder Training auch Es ist ja ein großer Unterschied, komme ich einmal und mache einmal etwas zu einem Thema.

00:06:30: Oder habe ich eine stehende Gruppe die ich jetzt seit Jahren begleite?

00:06:37: Das merke ich schon, es ist natürlich einen großen Unterschied.

00:06:41: Ich glaube Churchill hat mir das gesagt, dass eine Vorbereitungszeit für einen ganzen Tag zu reden sind quasi wie ein paar Minuten Und wenn er aber nur zwei Minuten Redezeit hat, dann bereitet der sich Tage darauf vor.

00:07:00: Also irgendwie Reziproak je kürzer die Botschaftszeit quasi ist in der ich eine Botschaft mitteilen kann, desto länger die Vorbereitung weil jedes Wort zählt.

00:07:14: Ja das sehe ich auch so.

00:07:16: Deswegen ist es auch spannend in Formaten und in Einheiten zu denken, wenn ich nur drei Minuten Zeit habe.

00:07:22: Das hab' ich einmal erlebt für einen Online-Vortrag – drei Minuten!

00:07:26: Boah da muss ich wirklich….

00:07:27: das ist so eine wunderbare Herausforderung zu überlegen.

00:07:31: Zu diesem Thema was gehört denn in diese drei Minuten?

00:07:35: Dass man das so durch ein Sieb presst, was wirklich das Wichtigste ist, was dann in diesem Sieb... praktisch hängen bleibt, also denke ich oft.

00:07:44: Also was ist die Essenz des Themas?

00:07:46: Das Wichtigste, so wie wir uns ja hier auch fragen, was soll am Ende als Kernbotschaft sozusagen hängen bleiben?

00:07:53: Was kommt in diese drei Minuten?

00:07:55: und wenn ich den ganzen Tag Zeit habe dann kann ich ja stunden reden und dann fällt mir noch das ein und dass und dann wird es auch eher wie ein gemütlicher Fluss.

00:08:05: Aber heißt er nicht, dass es dann langweiliger oder weniger spannend die die Botschaft anders sein

00:08:12: muss.

00:08:13: Naja, aber wenn ich kann ja nicht acht Stunden über ein Thema reden.

00:08:16: also ich habe das erlebt dass man mir das an der Universität präsentiert hat.

00:08:20: Acht Stunden über einen Thema nur PowerPoint-Frontalvortrag und zwischendurch durfte ich mal fünf Minuten in einem Arbeitsplatz was machen?

00:08:29: Das ist ja langweilig da ist ja wenig Interaktion.

00:08:32: das heißt die acht Stunden sollten ja gefüllt werden mit ganz unterschiedlichen Erlebnissen die alle dem Inhalt dienen.

00:08:40: Stunden lang Inhalt ausschütten.

00:08:43: Der muss ja auch verdaut werden von den Menschen, die noch mit im Raum sind oder?

00:08:49: Unser Kernbotschaft für heute ist klar und ich bin gespannt ob die Zuhörerinnen und Zuhöhrer das dann auch so erkennen.

00:08:59: wir werden das natürlich um Schluss und erst am Schluss erwähnen was unser Kern-Botschaft ist und wir versuchen jetzt mal darauf hinzuarbeiten, oder?

00:09:07: Hab' ich Sie schon verraten eben?

00:09:09: Nee

00:09:10: Gut Okay, ja also wir arbeiten das habe ich ernolligt.

00:09:14: Das war ja schon mal dass es so spannend ist auf so einen Cliffhanger zum Beispiel zuzuarbeiten oder auch etwas besonderes.

00:09:21: Also für mich ist es interessant wenn Etwas und auch selbst ein Gespräch Schon anfängt mit einem besonderen hook.

00:09:29: also mit einem hook nennt man das ja im marketing Mit so einem Haken wo ich wirklich einhakt.

00:09:35: das ist interessant.

00:09:36: hier will Ich mehr.

00:09:38: Das ist für mich der Anfang.

00:09:39: Wie kann ich gleich zu Anfang etwas Spannendes machen?

00:09:44: Also, ich habe zum Beispiel... Ich verkaufe gerade meinen Kastenwagen und hab bei Facebook eine Anzeige in einer Gruppe.

00:09:51: Und es ist so interessant auch ... Ich kann das wirklich übertragen mit wem habe ich Lust zu interagieren.

00:09:57: Da gibt es welche, die Mosern, der ist doch viel zu groß für eine Frau, die alleine reist.

00:10:02: also die machen da so ihre eigene Bühne auf.

00:10:04: andere schreiben mich sofort an.

00:10:05: sind jetzt zwei Favoriten, die allein so schnell in einen direkten Kontakt gehen, die erzählen mir Ich hab'n kleinen Hund und will auf diese Agility turniere.

00:10:14: ich will das, ich will dass.

00:10:15: Also es ist sofort etwas besonderes oder dramaturgisches im Gespräch sehr interessant.

00:10:22: Das kann man meiner Meinung nach mit einem Gespräch auch vergleichen.

00:10:26: Wo mische ich mich ein?

00:10:27: Wenn ich jetzt auf einer Party bin, wo gehe ich dazu?

00:10:30: und wie entwickeln sich Gespräche.

00:10:32: Und die sind ja auch... Die gehen entweder schnell in die Tiefe oder haben provokanten Titel oder es geht eben um ein heißes Thema.

00:10:40: Das ist für mich ähnlich wie wenn ich überlege, wie mache ich eine Unterrichtssequenz oder eine Präsentation, einen Vortrag?

00:10:49: Ich würde sogar noch ein bisschen globaler betrachten im Sinne von was ist wirklich meine Botschaft?

00:10:55: Was soll hängen bleiben?

00:10:58: Nach diesem Tag-Vortrag, Unterrichtseinheit und Unterrichtsstunde praktisch egal.

00:11:05: Und ich glaube wir sind ja uns einig und das ist jetzt halt nicht eine frohe Botschaft es hat mit Arbeit zu tun.

00:11:13: also man muss sich... Also wenn man Dramaturgie anwenden will dann muss man sich vorbereiten.

00:11:21: Ja weil es ist auch.

00:11:23: Es kostet ja Aufmerksamkeit, wenn ich den Anfang schon mal versaube sozusagen.

00:11:29: Und dann muss sich noch einmal das Ruder rumreißen.

00:11:32: Deswegen ist es ja doppelt anstrengend.

00:11:33: Wenn ich gleich gut anfange, ist es viel interessanter und auch leichter für mich.

00:11:39: Ja, ich meine sogar, wenn nicht mir gar nicht bewusst bin was ist meine Cambodschaft?

00:11:44: Was soll am Schluss sich enthängen bleiben?

00:11:47: Also ich muss ja bevor, ich begehne wissen was soll am Schluss hängen bleiben.

00:11:52: Ja und das ist eines die Botschaft da bin nicht bei dir.

00:11:54: also was ist das was wirklich hängenbleiben soll?

00:11:57: Und das wird hier auch durchdekliniert durch klare Lernziele.

00:12:00: Also bei einer Unterrichtsequenz gehe ich davon aus dass der Lernziele im Fokus stehen.

00:12:05: Was sollen sie gehört haben, was sollen sie verstanden haben ,was sollen sie umsetzen können anwenden können und ähnliches.

00:12:13: Das heißt die Botschaft...also die ausgerollte Botschaft?

00:12:16: oder Ja, die Botschaft bei einem Unterrichtsthema ist ja wahrscheinlich eher ethischer Art und werteorientiert.

00:12:23: Also es lohnt sich damit zu beschäftigen.

00:12:26: oder schaut mal was möglich ist wenn ihr euch mit dem Thema beschäftigt?

00:12:30: Und die Sequenz geht dann darauf hin dass man das auch verinnerlicht hat, verstanden hat oder anwenden kann

00:12:40: bis du einverstanden, man könnte auch Dramaturgie fast jemand sich nichts damit mit diesem Wort jetzt beginnen kann.

00:12:47: Nennen wir können wir es auch mit Spannungsbogen übersetzen?

00:12:51: Ja weil da muss man schon mit einem gewissen Neid oder eben auch doch neidlos zugeben.

00:12:58: also wer heute eben auf tiktok instagram den wie ist das?

00:13:06: innerhalb von wie kurz sind jetzt die normalen videos?

00:13:10: Eine Minute.

00:13:11: Ja, die sind ... Die Real sozusagen sind kurz unter einer Minute

00:13:15: oder dreißig Sekunden und in den ersten drei Sekunden muss dieser Hook, den du erwähnt hattest, muss sitzen.

00:13:25: Die ersten drei sekunden.

00:13:27: Weil man sonst wegklickst?

00:13:29: Das ist Wahnsinn!

00:13:31: Das kann man im Unterricht nicht.

00:13:32: Übrigens, das ist das Schwierige für die Schüler, dass sie den Lehrer nicht wegklicken mit ihrer Präsentation.

00:13:41: Ich meine, ich liebe diese Reals weil Sie mich herausfordern was es.

00:13:45: wie kann ich die Botschaft spannend machen?

00:13:47: ja?

00:13:48: Ich habe einmal ein Real gemacht.

00:13:50: da hab' ich auf meiner Trinnerausbildung hingewiesen von wegen trockener Leerstoff und habe angefangen so einen Knäckebrot ganz offiziell zu zerbröseln und habe dann gesagt, ich liebe trockene Training so.

00:14:03: Das war zum Beispiel ein geiler, toller Anfang!

00:14:06: Und das kann ich meiner Meinung nach wenn du sagst Vorbereitung, dann sollte ich mir wirklich überlegen was sind zb die allerersten Eindrücke zum Thema?

00:14:15: Was kann ich dort machen?

00:14:17: ja als Vorgeschwack, als Einladung?

00:14:21: Ja, dann kann man auch mit einem ganz anderen Auge die Werbung auf Instagram mal anschauen.

00:14:27: Die arbeiten ja genau gleich also die müssen auch in den ersten drei Sekunden muss die Werbung sitzen weil wenn ich mal ein bisschen auf Instagram scrollte dann mache ich mit dem Daumen natürlich extrem schnell wenn da Werbung kommt.

00:14:41: Das interessiert mich ja überhaupt nicht!

00:14:44: Aber das ist ein schönes Beispiel.

00:14:46: Also man kann als Lehrer extrem

00:14:48: viel

00:14:49: von Instagram, TikTok und anderen lernen weil genau das dort gelebt wird ja.

00:14:55: Da kommt natürlich sofort die andere Meinung Ja aber das ist ja der Untergang.

00:15:00: ich will das ja gar nicht lernen.

00:15:04: Wieso sollte sich das nicht lernen wollen innerhalb kurzer Zeit sehr interessant zu präsentieren?

00:15:11: Weil du hast ein großes Problem Dein Unterricht schrumpft auf fünf Minuten zusammen.

00:15:18: Und was machst du jetzt?

00:15:19: die restlichen vierzig Minuten?

00:15:21: Ja, aber das ist für mich der nächste Punkt.

00:15:23: Du hast eben von Spannungsbogen gesprochen.

00:15:25: Für mich ist es auch nochmal so etwas wie verschiedene Phasen hat ein Unterricht also eine Unterrichtseinheit Es gibt eben die Präsentationsphase dann gibt es eine Erarbeitung Phase Eine Vertiefungsphase oder eine Wiederholungsphase und damit habe ich ja schon mal die Chance zu überlegen, ach ja.

00:15:45: Zu dem Inhalt gut das ist das was ich reingebe in die Gruppe.

00:15:49: Das können sie vertiefen durch eine interessante Aufgabenstellung.

00:15:53: Dann präsentieren vielleicht die Schüler auch noch mal etwas was wir jetzt sich erarbeitet haben.

00:15:58: Also das ist ja dass wie Ich dann weiter denke es nicht nur der spannende anfängt sondern Wie baue ich das zusammen?

00:16:03: Dass Die zum Beispiel Nicht Fünfundvierzig oder Sechzig Minuten nur Zuhören Sondern Auch Schnell Eine eine Aktion Haben Wo Sie Etwas Anwenden dürfen.

00:16:14: Das meine ich mit Verdauern.

00:16:15: Also sie müssen ja auch sich mit dem Stoff, mit dem Lehrstoff auseinandersetzen und ihnen verdauen verinnerlichen.

00:16:23: Jetzt stellt ihr vor sogar auf Unterrichtsbesuch da geben sich die meisten doch ein bisschen mehr Mühe wenn da noch jemand drin sitzt als eine andere erwachsene Person.

00:16:34: Und ich habe wirklich, ich hab es wirklich gesehen mit eigenen Augen unterstufen.

00:16:39: Kinder also sieben bis neunjährige waren forty-fünf Minuten praktisch regungslos auf ihrem Stuhl an ihrer Bank sitzend und arbeiteten Arbeitsblätter, Arbeitshefte in Büchern.

00:16:56: Erarbeiteten sie quasi so durch keine Bewegung.

00:17:02: Und das mit sieben bis neunjährigen die sich ja wirklich im Normalfall sehr gerne bewegen.

00:17:09: Und dann staunt man, hat man so ... meine Klasse wird es so unruhig.

00:17:14: Dann kommen die Gespräche

00:17:17: in die Tierzimmern.

00:17:19: Ich muss das einplanen.

00:17:21: Also ich muss die Aktivitäten einplanern und auch die dürften oder sollten nicht vorhersehbar sein.

00:17:28: Gut!

00:17:28: Das finde ich natürlich eine große Challenge im Schulbereich.

00:17:34: Wenn ich eine Klasse lange habe, dann gibt es mal Wiederholung in der Aufgabenstellung oder in der Art wie sie zum Beispiel etwas bearbeiten.

00:17:42: Aber dennoch kann ich ja auch dafür Abwechslung sorgen.

00:17:47: Einverstanden?

00:17:48: Ja und das ist für mich auch... Ich hab jetzt den Zitatgeber nicht im Kopf.

00:17:58: Ich sage immer Stanislav Lemme aber dass noch jemand anderes Vieles hätte ich verstanden, wenn man es mir nicht erklärt hätte.

00:18:07: Also wo erforsche ich auch und wo darf ich aktiv dazu beitragen?

00:18:12: Dass ich das überhaupt jetzt verstärke?

00:18:15: erlerne damit dass mir nicht nur vorgesetzt wird.

00:18:22: Ja diesen bösen

00:18:23: Spruch

00:18:23: oder Witz würden Lehrpersonen, Lehrkräfte den Kindern das Fahrrad fahren, Velofahren beibringern würden viel weniger Kinder Fahrrad fahren.

00:18:34: Meistens, dass dieses Zutode analysieren und dann in Häppchen etwas vermitteln ist ja nicht das ganze.

00:18:43: du kannst oder es ist eben eine Kunst langsam ein sehr langsamer Fahrrad zu fahren.

00:18:51: Das ist viel schwieriger als mit einem gewissen Tempo.

00:18:55: Ja, gut.

00:18:56: Das wirft auch wieder die Frage auf wie lange braucht es eigentlich Schule?

00:18:59: Also lernen die Kinder, die Jugendlichen wirklich noch bei ihrem Lehrer oder sind sie tagsüber da und lernen woanders?

00:19:08: Die

00:19:08: Frage sieht sich immer wieder durch!

00:19:10: Ich kenne die Frage ich bin da weggekommen komplett und merke Es kommt drauf an.

00:19:17: Es gibt Kinder die werden damit sehr glücklich und würden auch was Gutes damit machen.

00:19:23: Aber ich merke, das Sicherheitsgefühl in der heutigen Zeit steigt enorm.

00:19:29: Also lieber lasse ich mich langweilen aber ich weiß was kommt und ich habe keinen innerlichen Stress, dass jetzt da etwas Neues auf mich zukommt, das ich nicht kenne.

00:19:41: Das hab' ich jetzt inhaltlich nicht verstanden.

00:19:42: aus welcher Position sprichst du?

00:19:45: Aus der Position des Gegenüber, wenn wir ticken anders um wir gehen zu stark von uns selbst aus Und wir verenden uns gerne, aber die allermeisten Menschen verändern sich nicht gerne.

00:20:00: Weil das ihnen danach eben Sicherheit gibt.

00:20:02: ein gutes Gefühl von Sicherheit

00:20:04: Ja ja Aber wenn ich also ich denke schon dass sie im Moment in einem ganz großen Spannungsfeld sind durch das interessante Content Entertainment was wir außerhalb der Schule haben.

00:20:18: Also es wird ja auch Inhalt vermittelt.

00:20:21: also wenn Ich zum Beispiel YouTube betrachte Wie viel wird auf YouTube etwas erklärt?

00:20:29: Du hast ein neues Gerät und weißt nicht, wie du das bedienen sollst oder ... Der Motor hat einen Schaden.

00:20:36: Und du gehst auf YouTube und holst den Film von jemandem der das Ganze in Ruhe erklärt.

00:20:42: Also ich habe zum Beispiel einen Paar, den folge ich.

00:20:45: Die sind schon Langzeitreisen in diesen seit Jahrzehnten am Reisen auch mit Kindern.

00:20:49: Die haben jetzt ein Film gemacht wo er außen also eine Roomtour alles außen ums Auto herum erklärt wie sie das gebaut haben und Sie zeigt den Innenraum.

00:20:59: Und das ist so spannend weil sie könnte ja sagen hier ist es Schlafzimmer Wohnzimmer die Küche dass wir haben folgende Trenntolette Wir haben den Kühlschrank der wird betrieben mit Gas oder mit Strom.

00:21:09: aber dadurch dass sie die ganze Zeit Der eine misste ich beim anderen ein.

00:21:13: Also sie haben einen internen Spiel, dass sie diese Wissensvermittlung interessant machen.

00:21:18: da ist YouTube also tatsächlich etwas wo man ja auch Lösungen findet und wo ihr auch wirklich wissen vermittelt wird, wissen erklärt wird.

00:21:26: Wissen, man sich das sehr gezielt holen kann.

00:21:30: Das nächste ist natürlich was mache ich damit?

00:21:32: Bei YouTube kann ich mir das dann fünfzehnmal angucken hier hat er die Schraube so gedreht.

00:21:38: aber was bedeutet das für den Unterricht?

00:21:40: dass wir so viel frei verfügbares Wissen haben und mit KI ja noch mehr jetzt.

00:21:48: Das heißt, der Anspruch wirklich einen dramaturgisch fesselnden begeisternen vertiefenen Unterricht zu machen ist doch wirklich gegeben.

00:22:03: Und die Chinesen haben wieder eine gute Idee gehabt?

00:22:07: Eine selbst kreierte bezüglich KI verratzt ihr am Schluss

00:22:13: Ich glaube, ich habe es auch schon mitgekriegt.

00:22:15: Aber die Frage ist... Wir waren ja eben dabei, dass es Menschen gibt, die sich ihnen nicht so gerne verändern.

00:22:21: was also?

00:22:21: es ist aber doch letztendlich erforderlich um guten Unterricht zu machen das man sich damit beschäftigt.

00:22:27: Was gibt's draußen?

00:22:28: alles Spannendes?

00:22:29: Also wie wird draußen mit Inhalt umgegangen Mit Lehrvermittlung?

00:22:36: Ein zentrales Thema von mir ist eben die Wissensvermittlung in der Lebenswelt der Kinder selbst.

00:22:44: Das ist schon sehr, sehr wichtig.

00:22:47: Wozu soll ich das lernen?

00:22:49: Was bringt mir das?

00:22:50: Also das war auch quasi mein Antrieb und wenn ich einen schlechten Trainer oder eine schlechte Lehrperson vor mich hatte und ich innerlich das mit Nein beantworten musste oder nicht beantworteten konnte Was bringt mir das in der Zukunft?

00:23:08: Ich war nie ein schwieriger Schüler, das kann man nicht sagen.

00:23:11: Aber dann habe ich innerlich zugemacht.

00:23:14: Und die Trainer, die mich gepackt haben, die wirklich für mich sehr sinnvoll vermittelt haben, bei denen habe ich gut mitgemacht und auch diese Methoden jetzt übernommen.

00:23:33: Ja ich ja auch.

00:23:37: Diesen langweiligen Mist, guten Abend oder guten Tag zusammen!

00:23:41: Ich bin der Doktor sowieso, ich habe Doktortitel in diesem Bereich und ich bin so ein toller Hengst, ich hab das und das gemacht... ...und jetzt zeige ich euch Flaschen wie man endlich richtig unterrichtet oder diesen Vortrag macht oder was auch immer.

00:23:57: Gut, das ist doch ein Statusthema.

00:23:59: Also wer das braucht der muss er erstmal auf seinen Status einzahlen.

00:24:03: ich bin immer der Meinung dass lebt man und die meisten Menschen haben sich nicht ganz.

00:24:07: ne es ist einfach die Wiederholung des gleichen Mistes.

00:24:11: also das sehe ich auch bei Stelleninseraten wenn man das ja mal kritisch lesen würde.

00:24:16: so die Schulverwaltungen kopieren sicher diesen Mist gegenseitig weg und das ist so übel, also wirklich die langweiligsten Texte werden am häufigsten kopiert voneinander.

00:24:30: Jede macht es ja so.

00:24:31: ich denke jetzt nicht nur sicher da einen schmeichelt es wenn sie dann ihren Doktortitel mal wieder werden können.

00:24:38: aber ich denke es ist so.

00:24:39: Ja die anderen zehn Korriferen haben dass ihr auch so gemacht also mache ich das jetzt auch so.

00:24:49: Die Frage des Vorbildes oder des Modells, von dem ich das lernen.

00:24:52: Nee

00:24:54: darum finde ich deinen Ansatz super mit deinem Buch dass du ja eben die Vorträge oder die Präsentationstechniken für... Ich habe gemerkt wissenschaftliche Personen haben Mühe damit eben eine Kernbotschaft zu machen.

00:25:18: Ja, deswegen ist ja auch Dr.

00:25:20: Steven Wagner mit bei dem neuen Buch dabei weil er kommt aus dem akademischen Feld und hat viele wissenschaftliche Vorträge gehalten und erlebt.

00:25:29: Er hat aber ein ähnliches kreatives Gehen.

00:25:32: wenn du also irgendwas über Bodenkunde bringst und mit der Schubkarre reinkommst voller Erde und mit einem Spaten drin dann ist das per se schon mal interessant.

00:25:40: Aber natürlich hat es mit Standesdünkel zu tun.

00:25:46: Ich muss lernen, dass ich darf mich trauen das Übliche zu verlassen.

00:25:52: Dadurch bewegt sich das und wenn wir gucken Poetry Sam, Science Sam es gibt ja ganz viele Sachen draußen wo gezeigt wird Es muss nicht weiter so laufen wie ich das bisher gelernt habe.

00:26:03: also den Horizont erweitern Das sind verschiedene Faktoren, aber da drin ist für mich die Hauptessenz.

00:26:10: Ich muss mal merken dass das wie ich es bis jetzt gemacht habe langweilig ist und ich darf mich jetzt trauen erst einmal anders zu machen.

00:26:18: Das probe ich also.

00:26:19: für mich ist es ja ganz wichtig, dass sich etwas probe damit ich sicher bin und nicht die Unterrichtsequenz oder die Trainingssequenz als Proberaum verwechseln sondern ich hab vorher geprobt dann bin ich sicherer dann weiß ich auch es funktioniert.

00:26:34: Wenn ich aber sage, ich möchte jetzt das erste Mal was ausprobieren und das gleiche im Unterricht.

00:26:38: Dann kann es sein dass das schief geht?

00:26:40: Und dann ist ja für die, die mal eben etwas anders machen wollen und ängstlich sind eine wunderbar selbst erfüllende Prophezeiung, dass es doch nicht so gut war ist zu machen.

00:26:50: Mir kommt noch ein anderes Argument in den Sinn fast egal in welchem Kontext wenn man zum Beispiel im wissenschaftlichen Kontext keine wissenschaftliche Arbeit, sondern halt ein Buch schreibt ohne dass praktisch jeder Satz eine Zitat oder Zitierung hat.

00:27:10: Dann wird man natürlich auch intern verschrien.

00:27:13: ja das macht quasi so ein normales Buch und es ist ja nicht mehr unser gemäß unserem Standwürdig, dass man das da eben wissenschaftlich aufbereitet.

00:27:26: dort gibt's halt extrem klare Vorgaben Aber das wird eine erfolgreiche, und je erfolgreicher nehme ich andern.

00:27:32: Dann wird natürlich die Kritik daran größer aus dem internen Kreis von den anderen Wissenschaftlern.

00:27:39: Das ist ja unseriös!

00:27:41: Da hat ja gar keine Belege dafür und dann wird er verissen.

00:27:44: aber das Buch ist ein Bestseller geworden.

00:27:47: Also ich denke da... Aktuell kommt mir wirklich in den Sinn Ich kann es halt aussprechen mit meinen ungerischem Wurzeln der Mihai Chicksend.

00:27:57: Mihai So würde man diesen Typen eigentlich aussprechen, dass ja quasi der Erfinder, also das ist ein Psychologe.

00:28:06: Der Erfinder vom Flow mit diesem Flow-Kanal und da ist ja eben ein Psychologen, der hätte auch noch so eine wissenschaftliches Paper machen können – Mit der Summary am Anfang, mit der Zusammenfassung auf Englisch natürlich Und dann wäre es vielleicht nie zum Bestseller geworden.

00:28:28: Dann hat er halt ein Buch geschrieben und das Buch steht noch immer bei mir im Regal, da hat's nicht Fußnoten die die halbe Seite auf jeder zweite Seite in Anspruch nehmen sind.

00:28:41: Da wurde halt das so übersetzt eben wieder so Zielpublikum – das ist mal sicher auch ein großes Thema bei der Anaturgie – und was soll hängen bleiben?

00:28:53: Was ist die Botschaft?

00:28:55: Ja, und wie führe ich zum Thema hin?

00:28:57: Das ist ja meine Frage immer.

00:28:58: Und das war beim Buch auch... Wie führe Ich zum Thema Hin?

00:29:01: Wie ist die erste Seite der Erste Satz?

00:29:05: Was ist der erste Satz bei einem Vortrag oder einer Unterrichtssequenz?

00:29:09: Wie fühle ich hin?

00:29:10: Wie lade ich ein?

00:29:11: Was is mein Zielpublikum?

00:29:12: Was haben die gerade im Kopf in ihrer Birne, womit sind die Kinder oder Jugendlichen beschäftigt?

00:29:16: Und wie locke ich sie?

00:29:18: Wie zieh ich Sie in die Welt

00:29:19: rein?!

00:29:19: Das ist schönes Beispiel!

00:29:20: Schön dass du den Namen so schön aussprechen kannst.

00:29:22: Das habe ich noch nie so wunderbar gehört Ja, aber er spricht natürlich wiederum auch von Flow und wenn ich das mir einverleibt habe dramaturgisch zu denken.

00:29:35: Das heißt ich bin in einer hohen Wachsamkeit für was ist jetzt eher auffühlender?

00:29:40: Was ist entspannender?

00:29:42: also ich bin der Interaktion mit mir und dem Thema unter der Gruppe ist ein lebendiger Raum dass es für mich zum Beispiel ein Flow Zustand solch eine Sequenz vorzubereiten auch, weil ich habe das Gefühl, ich hab den ganzen Malkasten vor mir und darf loslegen.

00:29:57: Und

00:29:58: jetzt hab' ich noch ne lustige Idee.

00:30:01: Wir sind ja am Schluss!

00:30:02: Die Kernbotschaft machen wir quasi importiertemäßig.

00:30:06: Du sagst ein Wort und ich sage einen Wort und wir bilden einen letzten Satz.

00:30:11: Okay... Also ein Wort nach dem anderen?

00:30:14: Mhhhmmm.

00:30:16: Okay.

00:30:18: Mehr Wasser

00:30:23: Was?

00:30:23: Mehr, mehr Wasser?

00:30:25: Also

00:30:25: Salzwasser.

00:30:26: Mehr Wasser!

00:30:29: Doch, die sind beide Kernbotschafter.

00:30:31: Fangen an mit... fangen macht du den Anfang.

00:30:37: Die

00:30:38: Kern-Botschaft

00:30:39: ist

00:30:40: folgende

00:30:42: Nämlich

00:30:44: das.

00:30:45: Jedes

00:30:46: Thema

00:30:48: und

00:30:50: Botschaft ten

00:30:53: Wichtig

00:30:55: sein.

00:31:01: Das haben wir es versaut.

00:31:03: Sagst Du mal eine Kernbotschaft.

00:31:06: Jedes Wort zählt.

00:31:08: Ah, richtig!

00:31:10: Das ist die Cambodschaft?

00:31:13: Ja...

00:31:15: Aber wir lassen es drehen.

00:31:19: Ich bin eh für anplagt.

00:31:21: Jedes Wortszelt, jede Geste zählt und auch das was wir nicht sagen zählt auch.

00:31:27: Das war ja quasi unsere... Unsere... Unser Substrat zum Thema Dramaturgie.

00:31:33: jedes Wort Zählt Und ich muss mir zubegehen, muss ich mehr im Klaren sein.

00:31:39: Was soll am Schluss eben diese Kernwirtschaft sein?

00:31:43: Ja und auch was sind so das erste und das letzte Wort?

00:31:46: also wie fange ich an und wie höre ich auf?

00:31:48: Also wir haben angefangen dass ich dir nicht mehr geantwortet habe.

00:31:51: Wie können wir jetzt aufhören dass es auch dramaturgisch interessant ist?

00:31:56: Ich rede weiter und du gehst einfach raus und sagst du tut mir leidbar aber ich muss jetzt spülen.

00:32:05: Es tut mir leidbar, aber ich bin so müde.

00:32:08: Es ist ja schon spät Abend.

00:32:09: Wir haben fast Mitte Nacht, weil wir so viel daneben gequatscht haben.

00:32:14: Ich muss das Ganze noch schneiden, damit es nur eineinhalb Stunden ist und jetzt mag ich auch dich nicht mehr so anschauen.

00:32:23: Das tut mir

00:32:24: leider mal.

00:32:25: Dann sage ich jetzt mal Tschüss!

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