Über den Zaun geschaut: Was Schule von Training und Pflege lernen kann

Shownotes

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LinkedIn Barbara

LinkedIn David

Das Gespräch beginnt mit der Herausforderung, veränderungsresistente Teams aus ihrer Komfortzone zu locken. Barbara schlägt vor, den Raum durch die Kreation einer schlechten Lernsituation bewusst zu erschüttern, um den Blick für notwendige Verbesserungen zu schärfen. David berichtet von den Schwierigkeiten, echte Kooperation bei der Unterrichtsvorbereitung zu etablieren, da viele Lehrpersonen den Austausch von Material als Eingriff in ihre pädagogische Freiheit ablehnen. Barbara kontrastiert dies mit dem Pflegebereich, in dem die ständige Absprache und das Teilen von Aufgaben überlebenswichtig sind. Ein weiterer Schwerpunkt ist das 4K-Modell (Kommunikation, Kollaboration, Kreativität und kritisches Denken), das im Zeitalter der KI wichtiger wird als reines Fachwissen. Es wird diskutiert, warum diese Kompetenzen oft nur schleppend Einzug in die Schulprogramme finden, da sie von den Beteiligten als anstrengend empfunden werden. David und Barbara ziehen Vergleiche zwischen dem Beamtenstatus und der unternehmerischen Verantwortung von Trainern, was zu einer unterschiedlichen Leistungsbereitschaft führt. Zum Abschluss geht es um die physische Lernumgebung und das Konzept des Raums als dritten Pädagogen. Die beiden blicken zudem nach Holland, wo die freie Schulwahl den Wettbewerb und damit die Qualität und Profilbildung der Schulen massiv gesteigert hat. Die Episode endet mit dem Appell, das System Schule kritisch zu hinterfragen und die eigene Beziehungsfähigkeit als wichtigstes Werkzeug wieder in den Fokus zu rücken.

Transkript anzeigen

00:00:02: Guten Morgen, Barbara.

00:00:02: Du sagst ja gar nichts.

00:00:04: Nein!

00:00:04: Ich dachte du bist dran mit Guten Morgen sagen?

00:00:07: Also

00:00:07: guten Morgen David.

00:00:09: Ja, guten Morgen.

00:00:13: Wir wollen ja heute mal ein bisschen über die Möglichkeit sprechen was wir voneinander lernen können.

00:00:19: also ich beginne gleich mal mit der Frage wenn ich dich jetzt für ein mühsames lehrer team buchen würde im pädagogischen Bereich zu Hause.

00:00:32: Und darum finde ich das besonders wertvoll, weil ich bin auch der Meinung es ist immer wieder wichtig quasi über den Zaun zu schauen und andere komplett andere Perspektiven mal reinzuholen.

00:00:45: Das tut allen gut alle in so beruflichen Biotopen leben.

00:00:50: also was würdest du mit einem Lehrer, Lehrer in Team machen die ja ein bisschen grumelig.

00:00:58: Immer ein bisschen unzufrieden sind immer ein bisschen amotzen alles ist so das Glas ist immer halt leer.

00:01:05: was was würdest du mit denen machen wenn ich quasi die Aufgabe wäre aber auch hilft mir mal einen positiveren Gruf oder ein bisschen mehr Professionalität einzubringen?

00:01:17: Die erste Frage ist wie viel Zeit habe ich

00:01:20: Also heute oder?

00:01:21: Nein, also wie viel Zeit gibst du mir mit diesem Team.

00:01:24: Habe ich eine Stunde drei Stunden im ganzen Tag oder sogar noch mehr?

00:01:28: das wäre für mich einer der ersten Fragen um zu überlegen wo?

00:01:32: was habe ich für einen Zeitraum für ein Möglichkeitenraum Was kann ich alles aufbereiten?

00:01:37: sozusagen

00:01:39: Ja Ich gehe sogar fast ein bisschen weiter so mindestens halbe tag eher ein ganzer tag.

00:01:44: und dann wäre für Mich nach die frage Machen wir Nachfolge Veranstaltungen?

00:01:50: Einmalig ist immer so ein Tropfen auf den heißen Stein.

00:01:53: Okay, weil ich denke anders.

00:01:56: Ich denke wenn das eben dann kurz ist muss es auch dementsprechend heftig erschüttern damit die Dosis wirkt.

00:02:04: Also es wird ja, die Doses oder das zu verabreichende Element ist ja Freude und Sinnerfüllung, Reflektionen und Umdenken sozusagen.

00:02:13: Und wie kann ich das bestmöglich platzieren?

00:02:16: Ich würde recht schnell am schlechten Beispiel arbeiten also dass sich sie natürlich motivierende Sachen machen wie das Museum und Liebes Tagebuch sowieso am Anfang weil das ist so bezaubernd und bringt die Menschen sofort in einen anderen Modus.

00:02:30: Und dann würde ich Sie bitten, dass wir die schlechteste Unterrichtssituation ever erst mal kreieren.

00:02:36: Also mit dem schlechten Beispiel arbeiten und dann es umzudrehen.

00:02:39: was müssen wir tun damit das gut ist?

00:02:42: Dann würde ich sehr schnell an diesem Thema arbeiten.

00:02:44: warum machst du das was du da tust?

00:02:46: Wofür ist das gut?

00:02:47: Also, ist das noch das was du tun möchtest Kinder zu befähigen, zu wachsen, zu lernen kreativ kritisch so werden?

00:02:54: und wenn nicht wo?

00:02:57: welches?

00:02:57: was brauchst du damit du wieder in die ursprungs oder in diese in diese pädagogische energie kommst.

00:03:04: Das würde ich mit denen machen schnell zum punkt kommen.

00:03:09: Ich könnte mir vorstellen bei einigen löst es auch widerstand aus.

00:03:12: also es klingt ja dann Indirekt nach persönlichem Angriff.

00:03:15: Also jetzt muss ich da was ändern, aber ich mache doch einen super Unterricht.

00:03:19: also das will jetzt die von mir und David mit dieser Person.

00:03:23: Ja Widerstand wäre ja gut dass der entsteht oder Energie?

00:03:27: Mit dem Widerstand kann man ja arbeiten.

00:03:29: Du kommst aus dem Judo du weißt halt was ein Widerstände bedeutet.

00:03:35: den würde ich einfach Raum geben.

00:03:38: Aber die Methode zum Beispiel, das schlechte Beispiel ist etwas was ich oft schon gemacht habe eine komplette Lehrsituation voll gegen die Wand zu fahren auch mit allem also Mobiliar so anräumen der Lärm Das Licht dass es die schlechteste Lernbedingung ist Ist ne sehr lustige Aktion.

00:03:55: geht schnell ist der Augen öffnend und da kann sich schon Widerstandsenergie verpuffen.

00:04:00: Der Kopf wird gar nicht groß eingeschaltet, sondern man kreiert zusammen erst mal eine schreckliche Situation so das witzig und baut ab.

00:04:09: aber der Widerstand den würde ich dann wenn er noch da ist auch wirklich betrachten im Sinne von wofür ist es gut?

00:04:14: ja natürlich müssen wir was verändern.

00:04:16: da würde ich auch meine Haare sitzen heute nicht aber das sieht ja keiner.

00:04:20: Da würde ich auch mitarbeiten.

00:04:22: Was ist wichtig daran?

00:04:23: Wofür war der gut, wie gehen wir mit Veränderungen um?

00:04:26: Was gibt es gerade für Veränderung?

00:04:28: was passiert mit denen die sich nicht verändern, die nicht mitgehen?

00:04:33: Ist auch die Frage welche der Veränderungsgehen wir mit?

00:04:36: ja Veränderung eher nicht mitzugehen wäre ja auch eine Frage.

00:04:41: Aber da würde ich dann noch mit Ihnen daran arbeiten, was ist euer Auftrag und wie erfüllst du ihn bitte bestmöglich?

00:04:47: Und was bedeutet Lernen?

00:04:48: Was bringen wir den Kindern bei oder den Jugendlichen?

00:04:51: Und Entschuldigung wenn jemand veränderungsresistent ist, dann weiß ich nicht ob der in dem Klassenraum gehört.

00:04:57: als Vorbild

00:05:00: Ja sagen wir mal noch die Hälfte des Teams hat eben wirklich keine Lust etwas zu verändern.

00:05:06: Also die sagen also auf die Frage ja, was ist ihr Auftrag?

00:05:10: Ja zu leeren und den Leerplan einundzwanzig einzuhalten.

00:05:13: Und die Lehrmittel so benutzen.

00:05:16: Dann kann man doch daran arbeiten dass sie das bestmöglich machen.

00:05:20: Was meinst du denn mit Veränderung?

00:05:22: Wenn Du jetzt sagst, Du möchtest, dass Sie sich verändern, wohin sollen Sie sich denn verändern?

00:05:26: oder sollen sie offen sein für Flexibilität, Improvisation schneller etwas infrage stellen, was Sie tun?

00:05:34: Also wenn du so fragst, würde ich konkret sagen.

00:05:36: Zusammenarbeit ist häufig ein Thema also nur schon das Thema.

00:05:41: Es wird wirklich interessant.

00:05:44: hat letztendlich einer auch in einem anderen Podcast event Wenn wir zwei Lehrer wären und noch unterrichten würden dann wäre für mich eigentlich klar Wir sprechen uns ab und wir hätten noch ideale Weise einen gleichen Jahrgang, also gleiche Altriege.

00:06:02: Also eine zweite Klasse!

00:06:04: Wir haben beide eine zweite klasse.

00:06:06: Dann wäre für mich relativ klar... Ich spreche mit dir ab und du bereitest eine Unterrichtseinheit vor?

00:06:15: Und ich auch ein zu einem anderen Thema und dann teilen wir diese Unterrichtseinheit und dann habe ich eines vorbereitet im Detail Und aufwendig und du ebenfalls.

00:06:28: um den Schluss habe ich zwei.

00:06:30: Ah, genau das wir so einen Sharing machen ja.

00:06:32: Das

00:06:36: wird nicht gemacht!

00:06:38: Ja es ist ein Führungsthema.

00:06:40: also wenn die Anordnung ist das zu teilen dann wird das geteilt... Also das ist eine unternehmenspolitisches Thema oder?

00:06:46: Nein

00:06:47: das kannst Du vergessen.

00:06:50: von oben verordnete Zusammenarbeit

00:06:55: Schwierig.

00:06:55: Ja, aber da setzt doch dann... Wie heißt das?

00:06:57: Der Hase im Pfeffer oder dass es vielleicht die Wurzel, dass es keine einheitlichen Vorgaben gibt, die auch wahrscheinlich nicht evaluiert werden und es gibt eine fehlende Akzeptanz dem zu folgen?

00:07:11: Es gibt schon wallabene Gründe also was einen häufiger aufgeführt wird.

00:07:16: Ja meine Klasse ist aber komplett anders wie deine Klasse!

00:07:20: Du hast viel eine viel ruhigere Klasse.

00:07:24: Die störe Friede bei mir.

00:07:26: Also muss ich meinen Unterricht anpassen?

00:07:30: Ja, ich glaube das ist... also ich kann immer nur von außen gucken.

00:07:34: wenn ich jetzt die... Ich bin ja in der Pflege groß geworden da würde es sowas nicht geben.

00:07:39: Da arbeitet man zusammen und macht eine gute Übergabe.

00:07:42: Also alle versorgen hier alle Patienten sozusagen.

00:07:45: Das heißt wir sprechen uns ständig ab.

00:07:47: Es gibt, wenn man Glück hat Bezugsgruppen.

00:07:49: Also dass jeder eine Gruppe hat wofür man zuständig ist und sich aber absprechen ist das Mindeste also Zusammenarbeit tauschen.

00:07:59: Ich habe eigentlich keine andere Antwort als die.

00:08:01: ich kann nicht verstehen, dass es nicht generell so vorgegeben wird und dass auch demnicht nachgegangen wird, wenn das nicht erfüllt wird.

00:08:08: Das glaube ich.

00:08:09: der Sonderstatus Lehrer?

00:08:11: Ja ich hab...

00:08:16: Ich erinnere mich an eine Kollegin, die bei einer großen deutschen Sparkasse gearbeitet hat.

00:08:21: Da wurden diese flexiblen Schreibtische eingeführt.

00:08:24: Das heißt sie hatte keinen eigenen Schreibtisch mehr, sie ist zur Arbeit gekommen und ist an irgendeinen Schreibtischen gekommen.

00:08:31: Schmerzhafte Veränderung.

00:08:32: Es ist sehr schwer gefallen, weil sie auch gerne sich eingerichtet hat und mochte Sicherheit und Vorausschaubarkeit.

00:08:39: Sie hatte es aber geschafft und das wurde in vielen Unternehmen eingeführt worden.

00:08:44: Ob das gut oder nicht ist eine andere Frage.

00:08:46: Aber es wird eingefürt und es muss dann gemacht werden.

00:08:50: Und wenn eingefört wird wir teilen uns die Klassen oder einer macht einen... Wie heißt das?

00:08:57: Die Unterrichtseinheiten, die ganzen Konzepte werden zur Verfügung gestellt und das wird dann auch umgesetzt.

00:09:05: Dann würde das doch...

00:09:08: Ja also ich habe es wirklich immer wieder versucht und immer wieder mal angesprochen und dann hat ein Person wirklich gesagt vor der anderen Person, die da nebenan ist ja quasi so Das, was du machst, das müsste ich halt so stark anpassen.

00:09:27: Dass es für mich stimmt.

00:09:29: Das verstehe ich auch.

00:09:30: Ich bin ja der Meinung... Wenn wir jetzt gucken, was können wir voneinander lernen?

00:09:34: Da bin ich ja sehr kritisch!

00:09:35: Ich bin auch der Meinung ein Trainingshandbuch oder eine Art Seminar-Design muss auf den Trainer zugeschnitten werden.

00:09:44: Es gibt einen Dreiklang für mich.

00:09:46: wenn wir darüber nachdenken wie funktioniert Unterricht ist eines die Lehrperson selbst Das zweite ist die Art der Methoden, das dritte ist die Dramaturgie.

00:09:55: So und das ist bei jedem anders?

00:09:57: Wir hatten im Nebengespräche mal überlegt macht es einen Unterschied ob jemand introvertiert ist oder nicht?

00:10:02: Das macht natürlich etwas.

00:10:04: also da bin ich sowohl als auch.

00:10:06: Ich denke aber dass kann man generell lösen indem es zum Beispiel flexible Seminar Designs Also Unterrichtsplanungen gibt.

00:10:16: Heute sprechen wir über und alternativ zu der Methode wäre das Es ist

00:10:22: wirklich eine Kulturfrage.

00:10:24: Also ich nenne es immer, dass das Ego steht im Weg.

00:10:30: Ich habe auch wirklich mal ein Team erlebt.

00:10:33: die waren so quasi zu fünf verantwortlich für fünfzig Sekundarschüler und die haben die Aufgaben so aufgeteilt.

00:10:41: Die einen haben unglaublich gerne gepreppt also den Unterricht vorbereitet Und andere hatten das nicht so gerne gemacht, aber die standen nach vorne und haben dann das umgesetzt.

00:10:54: Also eben diese Arbeitsteilung, dass zwei bereiten vor und zwei drei bringen das nachher an die Kinder.

00:11:04: Das hat funktioniert.

00:11:06: Es geht auch!

00:11:09: Ja, es geht schon Richtung... Befindlichkeit, aber ja.

00:11:15: Also darum würde ich dich ja holen.

00:11:20: Wenn nicht das verordnen ... Das wäre offener und stiller Widerstand.

00:11:26: Die würden einfach machen und schauen, wie ich reagiere.

00:11:30: Ja, die Frage ist was dann passiert?

00:11:32: Wenn sie nichts zusammenarbeiten, obwohl ich das verordnunget habe!

00:11:37: Was passiert denn wenn Sie es nicht tun?

00:11:40: Eben nichts.

00:11:42: Ja, ich meine das ist ein Management-Thema.

00:11:45: Was passiert wenn jemand eine Leistung dir zu erfüllen hat nicht erfüllt?

00:11:51: Die Leistung wird ja quasi erfüllt.

00:11:53: Das ist ja nicht so.

00:11:55: trennschaft definiert also...

00:11:58: Na

00:11:58: gut

00:11:59: aber die Unterrichtspläne oder wie auch immer dass bei euch heißt getauscht werden zur Verfügung gestellt werden damit Man von einander lernt und profitiert.

00:12:08: Und auch arbeitsspart, dann ist es eine Anordnung oder es ist ein Teil meiner Arbeitswelt.

00:12:14: ich habe das jetzt so zu tun.

00:12:17: Ja Dann würde also wenn ich das richtig durchziehen würde dann würde wahrscheinlich die Hälfte des Teams tatsächlich wahrscheinlich kündigen

00:12:25: Genau Oder vorher krank werden.

00:12:27: das ist ja auch noch mal ne gängige Variante krank zu werden genau die würden kündigend.

00:12:33: Das ist der Klassiker.

00:12:34: Das ist ja wohl anders auch, dass man dann Mitarbeiter verliert.

00:12:38: Damit ist aber diese Arbeitsplätze dann auch oft frei für die, die genau darauf Lust haben?

00:12:44: Ja das dreht sich jetzt an und wenn der Markt sich dreht und quasi zu viele Lehrpersonen auf dem Markt sind, dann kann man sich das leisten.

00:12:55: Aber aktuell ist es eher so, Mittwochs will ich nicht arbeiten beim Einstellungsgespräch.

00:13:03: Also wenn ich Mittwochs arbeiten muss, dann komme ich nicht.

00:13:07: Wieso sollte jemand Mittwoch nicht arbeiten?

00:13:10: Kinderbetreuung ist nur ein halbes Tag.

00:13:13: Er war jetzt so ein Beispiel.

00:13:15: Könnte er gar nicht mehr.

00:13:16: vielleicht auch sagen... Ja, mit dem zu tun was in der Wirtschaft draußen ganz normal ist also Menschen die Veränderungen nicht mitgehen machen das ist ja sehr typisch.

00:13:24: Die hält man entweder zieht sie durch Sie ist darunter leiden oft, die die Veränderungswillig sind und die Leistungsträger sind oder in der Veränderung.

00:13:36: Also es ist ja... Was heißt Veränderungen?

00:13:38: Ja bei einer Anordnung eben sich mit eine Anordnung auseinandersetzen.

00:13:42: Guckt man...

00:13:44: Aber ich musste mal reingritschen!

00:13:46: Das ist wirklich gut, reden wir mal darüber.

00:13:51: Ich hatte in einer Schule wo ich jetzt wieder springe unterwegs war.

00:13:56: Ich habe es nur vorgeschlagen, dass einig doch euch in einem Schulhaus auf einer Stufe, also unterstufe erste bis dritte Klasse.

00:14:07: Einig doch Euch mal auf einen Deutsch-Lehrmittel!

00:14:11: Also da kommt prompt die Antwort?

00:14:13: Nee, das ist meine pädagogische Freiheit.

00:14:16: Da führte ich aber auf ja aber... Die arme Heilpädagogin muss ja damit mit drei verschiedenen Lehrmitteln dass das den Stoff herunterbrechen für die Kinder, die nicht so nachkommen.

00:14:27: Und dann meinte sie, das ist nicht mein Problem.

00:14:30: Also ich nutze da meine pädagogische Freiheit und habe freie Lehrmittelwahl.

00:14:35: Das mache ich jetzt einfach so.

00:14:37: Punkt!

00:14:40: Da hab' ich eine weitere Antwort drauf weil ich nicht weiß wie der Status, also der State of Art ist.

00:14:46: Was wird gewünscht oder gefordert?

00:14:49: Also für mich ist das... Ich kann nur den Kopfschütteln, egal wo ich bisher auch gearbeitet habe.

00:14:53: Wenn zum Beispiel... Und man kann ja diesen fürsorglichen Bereich vergleichen in einem sozialen Feld bis wenn du unter Halbpädagogik bist, in der Pflege und in der Betreuung da wird sich geeinigt auf etwas.

00:15:05: Aber mich interessiert vielmehr warum hängt dieser Mensch an der einen Sache so?

00:15:12: Und ist nicht bereit, es vielleicht auch mit anderen zu vergleichen.

00:15:16: Er ist ja eigentlich in einem eigentlich und uneinglich in einem Feld von Fachexperten zum Thema Unterrichten und da gehört doch der Austausch dazu.

00:15:24: also ich weiß jetzt auch nicht was konkret du damit meinst im Bezug auf ein lehrmittel für den deutschunterricht Aber zu sagen, ich habe damit gute Erfahrungen gemacht und damit eher nicht.

00:15:35: Wie geht es dir damit?

00:15:36: Und dann müsste das meiner Meinung nach auch wieder generell diskutiert werden, pädagogische Freiheit hin oder her.

00:15:42: Damit blockiert ja jemand auch Effizienz zum Teil sogar.

00:15:47: Ja eben!

00:15:49: Dann wird mal über die Belastung gejammelt... Ja, das klingt jetzt so hart.

00:15:55: Aber ja ich bin so belastet und muss so viel vorbereiten, so viele Gespräche, habe keine Zeit und so viel Überzeit usw.

00:16:03: Wenn ich dann eben diese Vorschläge mache wird es eben so schnell abgewunken.

00:16:07: Ich finde es immer wieder interessant.

00:16:09: Und ich hab's eben auch zum Glück schon erlebt.

00:16:11: also es geht ja schon.

00:16:14: Das wäre doch vielleicht an der Weg das aufzuzeigen was dadurch passiert jemanden an etwas festhält, an einer Vorstellung.

00:16:23: An einem Glaubenssatz also zu glauben das ist die beste Version.

00:16:28: wenn ich merke Ich habe mein Brett vom Kopf und komme aus diesem Denken nicht raus dann brauche ich doch etwas was mich so erschüttert dass ich weiter denke Also ich erlebe das auch gerade persönlich wieder Dass ich meinen Mein eigenes denken in fragestellen muss und feststellen muss wie ich mich immer wieder beschränke begrenze.

00:16:49: Das geschieht aber auch nur dadurch, dass ich weiterdenken kann indem Ich mich mit Menschen beschäftige die da sind wo ich hin will.

00:16:56: also gute Beispiele best practice Vorbilder oder ähnliches und wenn du Aufzeigen kannst was Dadurch an positiven Dingen geschehen ist dann mag das doch motivierbar sein Oder es hat einfach auch mal folgen.

00:17:10: Was is ein?

00:17:11: Das ist ein ganz gefährliches Feld dass jemand sich verweigert das zu tun was eigentlich ansteht.

00:17:17: Er hat keine Konsequenzen.

00:17:20: Ja, also unter uns gesagt... Ich hätte ja den Mut!

00:17:26: Mir würde es nicht liegen.

00:17:27: Aber du kannst ihn nicht vorstellen.

00:17:29: Also quasi meine Chefs.

00:17:31: wenn ich jetzt wieder normal angestellt wäre als Schulleit, dann habe ich die sogenannte Schulpflege oder Bildungsrate wie man das nennen will.

00:17:38: Das sind politisch gewählte Personen aus der Kommune und aus der Gemeinde.

00:17:44: Also da werde ich quasi daran gemessen Praktisch wirklich quantitativ.

00:17:50: Wie viele Kündigungen habe ich in diesem Schuljahr?

00:17:54: Und je höher, desto schlechter bin ich als Schulleiter

00:17:57: unterwegs?".

00:17:58: Ja deswegen sollte man meiner Meinung nach das System Schule komplett auseinander nehmen und neu aufstellen.

00:18:05: wer bestimmt sind dass die die Experten sind für Bildung oder sind es die die ein Amt einnehmen?

00:18:13: Das ist eine Frage, die wir uns immer wieder stellen müssten meiner Meinung nach.

00:18:17: Sind die das über dich sagen?

00:18:19: Sind sie mit Neurodidaktik vertraut?

00:18:22: Beschäftigen Sie sich mit Hüter und anderen haben die sich mal mit Freilernen beschäftigt?

00:18:26: also es sind das Menschen, die sich auch wirklich kundig machen was ist gerade das, was auch das Wesen der Pädagogik verändert.

00:18:34: Deswegen haben wir eigentlich keinen frechen Bildungspodcast.

00:18:38: Ja ja Das ist schon sicher auch ein Aspekt, aber der andere ist eben man hat sich das einfach so gewohnt.

00:18:50: Also die Lehrer-Lehrpersonen sind sich eben gewohnd seit zehn, zwanzig, dreißig Jahren oder noch länger.

00:18:57: ich kann machen was ich will und es hat null Konsequenzen.

00:19:01: also darum werde ich aktuell sicher nicht arbeitslos im Kanton Zürich als Springer Schulleit Leider verrückt, wie die Fluktation teilweise sind.

00:19:14: Das hat auch viele Gute.

00:19:17: Es ist nicht so dass die Pfeifen dann gehen müssen sondern es sind eben auch die wirklich guten die was verändern wollen.

00:19:26: aber du kannst dir nicht vorstellen wie hartnäckig so Teams sind weil die wissen genau so ja den sitzen wir jetzt auch nur aus.

00:19:36: Das haben wir jetzt schon fünfmal gemacht die letzten zwanzig Jahre.

00:19:41: Wir sind da, die kommen und gehen kein Problem.

00:19:44: Ja ja das ist denke ich... dass es nicht das Thema Pädagogik sondern eben wie ist das Feld der Schule gestellt?

00:19:53: Wir haben in Deutschland das Beamtentum, das finde ich unerkannt für mich ein No-Go.

00:19:57: Und wenn wir jetzt gucken also weil ich einer der größten Unterschiede zwischen Schule und Training ist, die Trainer sind Unternehmerpersönlichkeiten Die haben ein Unternehmen, die führen dieses Unternehmen.

00:20:08: Die gehen in die Selbstverantwortung.

00:20:11: Da gibt es keine Alternative.

00:20:13: wenn sie krank sind, sind die krank zum Beispiel das dann verlieren Sie in diesem Moment den Tagessatz.

00:20:18: Das ist eine komplett andere Dienstleistungs- und Leistungsbereitschaft Und das ist wie ein anderer Unternehmer das macht diese glaube ich denn bei uns würde man sagen öffentliche dienst nicht vergleichbar mit unternehmerischer Tätigkeit Und da ist am Ende sozusagen eine unserer Engschleusen, an denen wir uns bewegen wenn wir in diese Systemfragen gehen.

00:20:39: Ja wie ist das System Schule?

00:20:41: In Deutschland und in der Schweiz aufgehängt und ist das noch zeitgemäß?

00:20:44: Diese Frage wäre für mich unter allem je mehr ich im Moment lese was wird denn ab der?

00:20:50: also was passiert nach der vierten fünften Klasse Was nicht draußen sowieso jederzeit erfahr oder erfaßbar ist?

00:20:58: ja Also im moment finde ich es noch wichtiger Schule zu hinterfragen.

00:21:02: Was muss man

00:21:04: mit?

00:21:04: was passiert danach?

00:21:05: Ja, was soll ein Kind lernen?

00:21:07: Was lernt das dann einen junger Mensch?

00:21:10: und warum lernt es das in der Schule und nicht an anderen Orten?

00:21:13: zum Beispiel auch ja und dass was KI im Moment macht ist hat mir letztes mal die wiederholt.

00:21:18: Das ist eine Dynamik von Veränderung.

00:21:21: wenn ein Lehrer sagt Ich möchte bei diesem Lehrmittel bleiben, dann ist der eigentlich überhaupt nicht mehr standesgemäß.

00:21:27: Zeit gemäß weil wir müssen so hell und wach sein dass wir immer wieder mitkriegen was passiert da draußen?

00:21:33: Dann muss ich die Schule darauf einigen oder die Schulbehörde meiner Meinung nach das das Einheitlich in einem Kanton oder in einer Region so gemacht wird Die Lehrpläne müssen aber was weiß ich vierteljährlich doch zurzeit umgeschrieben werden.

00:21:45: wenn wir mal ganz ehrlich gucken Was muss jetzt gerade gelehrt werden?

00:21:48: Was muss einen dreizehnjähriger können und wissen?

00:21:55: Grundvertragen sind das meiner Meinung

00:22:02: nach.

00:22:03: Ja, ja... mich umtreibt es eben wirklich.

00:22:05: also gut jetzt als Springer kann ich mich ein bisschen besser distanzieren.

00:22:11: aber trotzdem wenn ich mir dann vorstelle so jetzt da mal vier fünf Jahre mal versuchen in einem Team zu wirken Ohne, dass es nachher wieder zusammenbricht.

00:22:23: Weißt du ich hab's auch oft gesehen?

00:22:26: Dann wird da etwas Cooles gemacht und hat es früher noch so einen Schulpreis gegeben, waren innovativ und alles.

00:22:36: Und dann war halt eine Person weg.

00:22:38: Meistens eben die initiierende Person, Schulleiter meistens als Schulleitorin.

00:22:44: Dann war sie weg, sagen wir auch wegen Pensionierung.

00:22:47: also völlig normaler Abgang Und dann brecht das System wieder zusammen.

00:22:53: Also es war keine Veränderung, die so wirklich durch das Team ... dass das Team durchdrungen hat, sondern es waren so.

00:23:01: Ja ich lasse mich mitreißen aber wenn ja wenn's weg ist und dann mache ich wieder meinen alten Trott?

00:23:09: Ich habe die Zahl nicht mehr!

00:23:10: Wir haben mal eine Pflegewissenschaftlerin vor Uhrzeiten ein Beispiel gebracht wie lange es gedauert hat in einer Einrichtung dafür zu sorgen, dass die Patienten Messer und Gabel zum Essen bekommen und nicht automatischen Löffel.

00:23:25: Das waren mehrere Wochen, dass das einfach als konsequente Arbeitsalltag installiert worden ist.

00:23:35: Weil es ist in jedem drin, ein Bewohner kriegt da einfach dann den Teller hingestellt und den Löffel.

00:23:40: Und sie hat dafür gesorgt dass die Messer und Gabel kriegen das sie auch anständiger hingesetzt werden sozusagen.

00:23:45: Es hat Wochen gedauert bis das umgesetzt worden ist weil ich hatte letztens hier oft als Beispiel von einer Mitarbeiterin die einen Medikament der Wundversorgung selber mitgebracht hat um es weiter zu versorgen.

00:23:55: Das geht so in die Kategorie Ich habe hier mal ein bewährtes Lehrmittel ja obwohl es vor der pflegewissenschaftlichen Ein State of Art Geschichte überhaupt nicht mehr zugelassen war, aber das war ihr auch egal.

00:24:06: Und das ist meiner Meinung nach ganz wichtige Punkte.

00:24:08: Ist es ein gemeinsamer Weg oder ist es ein Haus in dem jeder seinen eigenen Weg geht?

00:24:15: Wenn ich jetzt die Frage nachgehe, der Anfang war ja was kann zum Beispiel Schule von Training lernen?

00:24:21: Was könnte ich von der Schule lernen?

00:24:23: Und ich höre dir immer wieder zu, dass ein Lehrer einen ganz eigenen Klassenraum hat den er gestalten kann.

00:24:29: Das regt mich noch mehr an über die Raumgestaltung nachzudenken.

00:24:32: also wie kann nicht wenn ich eine oder zwei Stunden Zeit habe einen Raum einzurichten auf was Muss ich achten, worum geht es wirklich?

00:24:40: Dass dieses mein Raum ist.

00:24:42: Mein Trainingsraum für diesen Tag oder diesen Workshop zum Beispiel.

00:24:46: Also den Raum... Das ist bei mir eh schon vorhanden.

00:24:49: Ich weiß nicht wie viele andere Trainer da in diesem Ausmaß drauf achten.

00:24:53: Der Raum ist ganz maßgeblich und das können wir von der Schule lernen.

00:24:56: Wie wird die Klasse, der Klassenraum gestaltet?

00:24:59: ja.

00:25:00: Ja, wir sprechen auch immer noch vom dritten Pädagogen.

00:25:03: Der erste ist der Lehrer selber, der zweite die andere Mitschüler und der dritte eben den Raum.

00:25:11: Und was wird damit gemeint?

00:25:14: Ja eben das Einrichten, dass es auch eine Lernfreude generiert, dass das auch ansprechend gestaltet ist, dass die Lernzugänge möglich sind.

00:25:26: also die Spiele sind nicht zu hoch oben und nicht sichtbar für die Kinder sondern sie sind genug weit unten damit Sie's einfach greifen können.

00:25:35: Also ganz, ganz simple Sachen.

00:25:38: Ja!

00:25:39: Ich denke wir leben gerade in einer sehr spannenden Zeit wo vieles auf die Probe gestellt wird und neu wird.

00:25:47: also die Veränderungsgeschwindigkeit ist so massiv dass man sie teilweise gar nicht mehr mitbekommt weil es so schnell ist.

00:25:54: Außerhalb der Babelschule ja?

00:25:56: Genau wie lange bleibt die Babelsschule noch?

00:26:01: Die letzten hundertfünfundsiebzig Jahre hat's geklappt das ich wird schon nochmal hundert, zweihundert Jahre gehen.

00:26:08: Dann hältst du auch noch weiter durch David?

00:26:11: Unbedingt!

00:26:12: Du bist ja auch noch jung...

00:26:15: Ja.

00:26:16: Was du vorhin gesagt hast das ist schon ein Thema.

00:26:20: die beiden innovativen also was sollen wir überhaupt noch lehren?

00:26:23: also eben mit dieser Veränderungsgeschwindigkeit mitzuhalten halbjährlich quasi den Lehrplanung zu schreiben da haben sich im Bauglug Köpfe Mal das so angeschaut und eigentlich vier Kompetenzen definiert, die wahrscheinlich noch sehr lange nicht automatisiert werden können.

00:26:44: Sprich auch

00:26:44: K.I.,

00:26:45: also es wurde schon vor der K. I. Welle definiert als Vier-K-Modell mit Kommunikation, also mit dem Menschen, Kollaboration eben die Zusammenarbeit, Kreativität.

00:26:59: Da kann man schon sagen okay ja da... Das kann ich ja schon auch immer wieder mal.

00:27:04: kreativ.

00:27:04: Ein kritisches Denken.

00:27:07: Richtig, vier Casten!

00:27:08: Einen kritischen

00:27:09: Denken merkt man natürlich schnell, das hast du ja eben auch schon erwähnt.

00:27:13: Du wirst nur gelobt.

00:27:15: Also JETJIPTI oder was auch immer sagt ihr nie.

00:27:18: also so eine scheisse Idee Barbara.

00:27:22: Versuch's nochmals.

00:27:25: Na ja gut aber welcher Lehrer lehrt diese vier Caste?

00:27:29: Welcher Lehrer lehrt uns Kreativität im Umgang mit der KI?

00:27:33: Die KI ist das eine.

00:27:35: Aber welcher Lehrer lernt jetzt den Umgang Mit der KI kreativ, welcher Lehrer lernt Kollaborationen?

00:27:42: Wenige, wenige.

00:27:43: Das ist doch genau das, was du sagst!

00:27:44: Das müssten den Lehrern von früh bis spät vor die Nase gehalten werden, dass sie das selber lernen um dann in der unbewussten Kompetenz das zu lehren.

00:27:54: Ja, ich habe es wirklich immer wieder mal versucht.

00:27:58: Wir müssen ja ein sogenanntes Schulprogramm erstellen.

00:28:01: das ist so über mehrere Jahre quasi nicht den Lehrplan aber sonst einen roten Faden.

00:28:07: jede Schule kann sich denn selber geben welche Themen sollen bearbeitet werden in der nächsten so quasi vier fünf Jahren?

00:28:15: und ich hab ihm weder gesagt hey ist doch völlig simpel.

00:28:18: nehmen wir das VK-Modell und pro Thema ein Jahr.

00:28:23: Aber das wurde noch nie so aufgegriffen, also es wurde noch nicht so.

00:28:28: eben Kommunikation.

00:28:30: Einfach mal ein Jahr lang beschäftigen sich alle quasi vom Kindergarten bis zur Sekundarstufe mit Kommunikations.

00:28:39: Was bedeutet das für uns in der Zukunft?

00:28:43: In der Berufswelt?

00:28:45: Im Partnerschaft?

00:28:47: Also wenn ich jetzt einmal eingreetsche... Möchtest du, dass das System sich selbst befruchtet?

00:28:55: Da sind Menschen die das nicht wollen.

00:28:57: Die wollen sich mit diesen vier Kars auseinandersetzen.

00:29:00: Die brauchen Input von außen, mit dem sie sich auseinander setzen müssen.

00:29:05: Wenn du... Ja, dann sollen Sie von Experten lernen!

00:29:11: Welche Vorbilder gibt es gerade zum Thema kritisches

00:29:14: Denken?!

00:29:14: Welche vorbilden gibt es grade zum Thema Kreativität?

00:29:18: Von dem kann man was gerade jetzt lernen?

00:29:20: Und die dazu holen oder auch sich alleine damit zu beschäftigen.

00:29:24: Aber ich glaube, wenn man eine Gruppe hat von Menschen, die gerne wollen das alles so bleibt und die Leute macht euch mal Gedanken über Kommunikation jetzt.

00:29:32: Die werden das als anstrengend empfinden und sind nicht motiviert.

00:29:36: Genau

00:29:37: also ist eine andere Vorgehensweise.

00:29:40: Das wäre für mich wieder dieses es braucht ein generelles Konzept wie diese wie die Lehrer zur Vorbildern für diese vier Kars werden und das am besten innerhalb von vier Wochen Dass wir so einen radikal intensiv schulern, die das verinnerlicht haben oder von jetzt

00:29:56: noch beim freien Bildungsbrotkost an gelangt.

00:30:00: Das ist auch mal eine Zeit oder eben ein viertel Jahr.

00:30:03: Es kann ja auch generell über die gesamte Schrühbehörde gemacht werden.

00:30:09: Dezentral

00:30:11: Ja eben also es wäre ja auch sehr gut möglich, also eben so ein Schulprogramm.

00:30:18: Vier Jahre pro Jahr ein Thema und dann habe ich ja sogar ein bisschen Gefäße und auch Geld dafür in der Schweiz dass man sich das eben sagen könnte okay an den Set-Schulentwicklungstagen weiterbildungstagen wie man es auch nennen will hole ich jetzt mal wirklich so einen super kretischen Denker und lass ihn mal uns eben inspirieren.

00:30:39: Also ich bin eben schon auch sehr ein Verfechter.

00:30:44: Also, der Gegner von dieser Selbstbefruchtungstheorie kann man sagen so ja wir setzen uns zusammen Arbeitskreisen entdeckt glaube ich das auch in Deutschland.

00:30:54: Wir kennen das Wort nicht so.

00:30:56: Wenn ich

00:30:56: dir

00:30:56: weiter weiß gründ' dich einen Arbeitskreis?

00:30:59: Ja eben genau und dann kommt hier kein neuer Input rein.

00:31:04: oder also ich bin schon auch wirklich Fan Leute reinholen, sich inspirieren lassen oder rauszugehen.

00:31:12: Auch das einfach mal raus.

00:31:14: und da bin ich immer sofort bereit quasi die Lebersohn für diesen Tag zu ersetzen wenn sie sagt hey ich will jetzt mal an diese Schule gehen, da habe ich schon so viel gehört, die machen es anders und das will ich jetzt mal einfach sehen.

00:31:29: Da wäre ich immer so bereit das zu vikarisieren.

00:31:32: Ja, dabei ist es recht einfach.

00:31:34: Also wenn ich mir jetzt verantwortliche Lehrerin wäre und habe die Aufgabe mich mit diesen vier Kars auseinanderzusetzen und sie ab jetzt in den Unterricht einzubeziehen dann würde ich mit den Kindern oder den Jugendlichen gemeinsam gucken wen also?

00:31:49: wer ist gerade ein Beispiel für kritisches Denken?

00:31:51: Wie wird mit kritischem Denken umgegangen?

00:31:54: das direkt anzugucken?

00:31:56: wie wird mit Kollaboration umgegang?

00:31:59: Da gibt es so viele Beispiele.

00:32:00: Und dahinter steckt ja auch die Arbeit am... Also das Beispiel im Berner Freibad ist ja gerade in der Schweiz sehr aktuell mit der Transperson, die in den Frauenbereich gegangen ist.

00:32:12: So!

00:32:12: Das ist ein Beispiel für kritisches Denken.

00:32:14: Wer ist wo auf welcher Seite wird grad welche Kritik geäußert und das zumal im Diskurs zu betrachten?

00:32:22: Also die Beispiele liegen vor unserer Haustür, dass wir diese Filkars jederzeit zu uns nehmen können und uns damit auseinandersetzen können.

00:32:29: Das denke ich – und die Kinder oder Jugendlichen sind ja damit auch konfrontiert in ihrem Alltag ihrer Welt.

00:32:36: Kritisches Denken in Bezug auf Ernährung auf alles Mögliche!

00:32:40: Du merkst mich bewegt das Thema auch?

00:32:43: Ich sehe dich auch.

00:32:45: Wir haben unsere halbe Stunde schon überschritten.

00:32:48: Vielleicht machen wir einen zweiten Teil daraus.

00:32:51: Sehr gerne!

00:32:52: Hat jetzt in anderen Kurven einen anderen Rang genommen, wir wollten ja eigentlich sagen wie wollen wir voneinander lernen sind ein bisschen abgerutscht und ein sehr wichtiges Thema eben quasi wo sie wieder gelandet?

00:33:07: quasi beim Bildungsauftrag.

00:33:09: also was soll heute noch überhaupt beigebracht werden?

00:33:13: Der Frage würde ich gerne nachgehen und da hätte ich auch mal Lust, noch andere zu interviewen.

00:33:18: Das ist für mich ganz zentral.

00:33:19: Für mich ist jetzt so als Essenz was können wir voneinander lernen?

00:33:23: Dass eine ist das Thema Raumgestaltung, dass darf ich auf jeden Fall hier auch für meine Trainer Schar nochmal hervorheben weil ich werde ja auch angeschrieben jetzt von den ersten die es doch anhören.

00:33:33: Ein Trainer ist eine Unternehmerpersönlichkeit dann hast du einen ganz anderen Alltag oder ein ganz anderes Schlagkraft sozusagen.

00:33:40: Das können wir lernen und Schule ist eine Bubble.

00:33:43: Das habe ich auch verstanden.

00:33:44: Und das wäre vielleicht ein Thema, soll das so bleiben?

00:33:47: Ist es gut so oder darf Schule diese Babel loswerden und freier werden?

00:33:52: Ich übe sie jetzt doch noch ein bisschen also muss jetzt halt das doch noch anfügen.

00:33:56: die Holländer machen's vor!

00:33:57: Die haben freie Schulwahlen und der Effekt ist immens er ist extrem krass.

00:34:05: das bedeutet Die müssen sich wirklich im Profil erarbeiten, die können sie gar nicht mehr leisten sollen einer Babel zu sein.

00:34:13: Weil eine Schule bekommt quasi Geld vom Start anhand der Schülerzahlen und wenn die Eltern finden mein Kind schicke ich nicht an diese Schule sondern an andere dann fließt das Geld in die andere Schule.

00:34:29: Interessantes Modell also in der Fliege kann man von Holland auch viel lernen.

00:34:33: Also

00:34:34: freie Schulwahl ist natürlich, dass das Löst Nacktepanik ausbaut.

00:34:41: Ja, das glaube ich!

00:34:42: Schön nackte Panik, das passt zu diesen sommerlichen Temperaturen finde ich.

00:34:46: dann springt man nackt in den See und erholt sich erstmal und sammelt sich mal was an Gedanken sich gerade verändert weil wir konstruieren permanent das was unser Verstand vorgibt.

00:34:58: der will immer Recht haben und es macht es teilweise echt schwierig.

00:35:01: Also ist Panik die Angst, dass etwas durch einen Anberbricht an dem ich ganz lange festgehalten habe unter anderem.

00:35:07: Danke David wir lassen es schlechter werden.

00:35:10: Eben springen wir ins Wasser rein?

00:35:13: Jawoll!

00:35:14: Und dann wünsche ich dir denn für so eine gute Abkühlung im See.

00:35:18: Auf jeden Fall und heute sehen Sie.

00:35:21: Tschüss

00:35:23: Barbara.

00:35:23: Tschüs David.

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