Shifting Baselines: Das schleichende neue Normal

Shownotes

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LinkedIn Barbara

LinkedIn David

Das Gespräch beginnt mit Barbaras Schilderung aus einem Ferienhotel, in dem sie beobachtet, wie Kinder heute oft ruhig gestellt statt ruhig sind, da sie ständig vor Tablets oder Smartphones sitzen. Diese Fixierung auf Bildschirme führt dazu, dass Kinder kaum noch mit Stöcken oder Steinen spielen und motorische Fehlstellungen entwickeln, die früher konsequenter therapiert wurden. David sieht darin ein globales Phänomen des neuen Normals, das sich schleichend in unseren Alltag integriert hat. Ein zentraler Punkt der Diskussion ist die Resignation in Teams: Der Satz «Der ist halt so» signalisiert oft, dass man einem Menschen keine Entwicklung mehr zutraut und Fehlverhalten als neue Baseline akzeptiert. In der Schule zeigt sich diese Verschiebung auch durch den Abbau von Kletterstangen oder Reckstangen auf Schulhöfen, da die motorischen Fähigkeiten der Kinder massiv abgenommen haben. Barbara und David besprechen zudem den rasanten Wandel durch Künstliche Intelligenz und die Sorge, dass dadurch die Fähigkeit zum kritischen Denken und zur eigenständigen Recherche verloren geht. David betont jedoch, dass wir Menschen anpassungsfähig sind und Shifting Baselines auch aktiv zum Guten wenden können. Durch beharrliche Freundlichkeit in einem grumligen Team oder das konsequente Einüben von Grundfertigkeiten wie dem Purzelbaum lassen sich Standards wieder heben. Die Episode schliesst mit praktischen Tipps zur Schulentwicklung: Alle paar Jahre sollten Teams ihre Angebote und Termine evaluieren und den Mut haben, Ballast abzuwerfen, der keinen echten Nutzen mehr bringt.

Transkript anzeigen

00:00:01: Guten Morgen, liebe Barbara!

00:00:03: Guten Morgen lieber David.

00:00:05: Ich wollte mal ein bisschen wie anders beginnen.

00:00:08: Mach nochmal.

00:00:10: Guten Morgen Barbara.

00:00:11: Guten morgen, David.

00:00:12: Schön dich zu sehen.

00:00:14: Ich dachte ich war sehen die anderen ja nicht.

00:00:17: Ja und was die nicht wissen?

00:00:19: Ich weiß es natürlich.

00:00:21: du bist in den Ferien.

00:00:24: In einem Hotel diesmal.

00:00:26: Ja, ich bin tatsächlich in einem sehr schönen Hotel auf Mykonos das stimmt Aber ich bin ja nicht ein ... Ja, bitte.

00:00:32: Du hattest eine Frage?

00:00:34: Nein, nein, nein!

00:00:35: Es geht ja auch darum... Das ist ja eher selten bei dir.

00:00:39: Also privat habe ich verstanden du bist ja lieber mit dem Wohnmobil unterwegs.

00:00:44: Genießt die absolute Freiheit.

00:00:46: aber jetzt bist du in einem Hotel Beobachtest du auch.

00:00:52: also ich nehme an, du gehst ja auch da ins Restaurant.

00:00:55: Also mich regts wirklich auf wie die aktuellen Eltern Leider sehr viele, nicht alle natürlich wieder.

00:01:04: Aber die Kinder sind ruhiger im Restaurant.

00:01:09: Das ist ja positiver oder ein bisschen ruhiger?

00:01:12: Ich finde... Also das Hotel hat jetzt kein so großes Restaurant.

00:01:18: hier sieht man das Phänomen beim Frühstück.

00:01:20: aber in den Restaurants wo wir abends essen gehen sehen sie nicht ruhig aus sondern ruhig gestellt.

00:01:28: Und ich habe so das Gefühl, unter der Oberfläche ist ein Bewegungsdrang.

00:01:33: Also es gibt kaum einen... Ich glaube wir sind hier zwölf Tage oder elf noch nicht einmal ein Kind in einem Restaurant gesehen mit einem Blatt Papier und Bundstiften vor sich sondern immer mit einem iPad oder einem Tablet oder Smartphone oder iPhone ruhig gestellt.

00:01:52: Und auch gestern Abend, es schossen mir die Tränen in die Augen.

00:01:57: In einem Restaurant was wirklich direkt am Wasser ist wunderschön an einem seichten Strand mit Katzen herum ganz viel zu gucken tollen Mitarbeitern.

00:02:07: also das ist eines meiner Lieblingsrestaurants.

00:02:10: und da sitzen die Kinder.

00:02:12: Die sind es ja gewohnt, die kommen nicht auf die Idee und sagen Mama ich such mir mal ein paar Stöcke oder Steine und Spiele.

00:02:19: Sondern sie werden da ja reingeboren weil ihre Eltern das auch die ganze Zeit machen.

00:02:24: Das ist so das eine was mehr auffällt um was sich erschreckend finde.

00:02:30: Und dann wenn ich die dann auch noch sehe Wenn Sie fertig sind mit Essen und ausstehen wie viele schon Sie soll ich das sagen also Fehlstellungen haben in den Füßen oder in den Beinen, weil ihnen einfach auch Bewegung fehlt.

00:02:45: Oder kräftigende Bewegung.

00:02:47: Das wird mir auch bewusstes hat damit zu tun, dass zum Beispiel für mich es früher normal war ich bin zweiundsechzig geboren wenn ein Kind irgendwie krummen Rücken hatte oder ähnliches kam sofort kranken Gymnastik Auch in der Gruppe also.

00:03:00: Es wurde an diesen an diesem körperlichen Defiziten gearbeitet das das kind eine bessere Position bekommt.

00:03:08: ja Das ist auch weg, das gibt es nicht mehr.

00:03:10: Ich glaube aufs Bewusstsein darüber gibt's nichts mehr.

00:03:14: Vermutlich bezahlt das keine Krankenkasse mehr, weil es wäre eine Prävention die später ... Gut, das ist ja dann noch mal was anderes.

00:03:22: Aber Bewegung hat einen anderen Stellenwert und dieses Fixierte mit den Augen- und Händen, diese Finger, die da immer drauf wischen sozusagen, das sehr zu beobachten.

00:03:34: Also... Unumstritten, positive Effekt.

00:03:36: Es ist ruhiger geworden in den Eis daraus wenn man die Ruhe sucht.

00:03:40: Aber das negative bewegt man in meinen Augen auch.

00:03:44: und eben dass das neue normal ist.

00:03:47: ja leider und ich beobachte es ja wirklich auch überall im Ausland bei uns in der Schweiz einfach Tablet-Handy vor dem Kind Auch schon im Hochsitz, also das Kind kann noch gar nicht richtig laufen.

00:04:04: Es wird wirklich einfach ruhig gestellt.

00:04:07: Also ich frage mich immer wieder was geht in den Köpfen dieser Eltern eigentlich vor?

00:04:13: Oder so ist es eineseits irgendwie wie Überforderung und sie wollen jetzt einfach mal ein paar Minuten Ruhe in Ruhe essen.

00:04:22: Wäre ja irgendwo auch legitim dass die sich mal eine Auszeit gönnen.

00:04:27: aber wenn man ein paar Tage hintereinander im gleichen Restaurantessen geht.

00:04:33: Dann sieht man schon, also es ist einfach Standard.

00:04:36: Das ist eben das neue Normal.

00:04:38: Das Kind schaut teilweise auch mit lauten Ton eine Folge auf dem Handy oder auf dem Tablet mitten im Restaurant und ja, ist einfach wirklich ruhig gestellt.

00:04:54: Und dann gibt's noch

00:04:56: Pommes in den Mund gesteckt sozusagen!

00:04:59: Ja, es führt noch so selbst so unbewusst langsam in den Mund.

00:05:05: Das kann ja noch gut sein!

00:05:09: Was aber auch an dem Zusammenhang.

00:05:11: die nächste Beobachtung ist... Also ich mach's ja auch, ich mache ja auch Selfies und Fotos jetzt hier.

00:05:19: Aber es ist eine unglaubliche... Es ist überall zu sehen wie Menschen sich selbst inszenieren und fotografieren.

00:05:28: Und gestern gab es so eine Stelle am Strand.

00:05:30: Da kamen wirklich viele hin für Fotos.

00:05:32: und dann hatte ich die Erinnerung, wie wir damals gereist sind mit einem Fotofilm.

00:05:40: Mit entweder vielzwanzig oder sechsunddreißig Bildern.

00:05:44: Man wusste ja, wenn man das fotografiert hat nicht, wie es hinterher aussieht sondern man ist nach Hause gefahren, hat es ins Fotostudio oder zur Drogerie später auch gebracht wo der Film entwickelt worden ist.

00:05:56: Auch das ist etwas, natürlich wird es vorgelebt in einem extremen Ausmaß an touristischen Orten hier umso mehr.

00:06:03: Aber früher hat man noch jemanden gebeten, Entschuldigung würden Sie mal bitte ein Foto von uns machen oder ich biete das ja auch im Gegenzug oft gerne an weil ich das schön finde diesen kleinen Moment mit anderen Menschen aber immer sich stetig selbst zu fotografieren.

00:06:15: Ja Es waren auch einige so sicherlich Instagram-Fluencerinnen die sich gegenseitig beim Schwimmen und ins Wasser gehen gefilmt haben Und natürlich ist das etwas, was die Kinder sehen.

00:06:28: Das wird dann einfach weitergegeben.

00:06:32: Das ist das neue Normal.

00:06:34: Ja, das neue Normale.

00:06:37: Das Interessante ist ja, wenn man damit groß wird, ist es das normal und wir jetzt ... Ich kann immer den Unterschied zu mir früher finden auch, was Jule, was Lernen angeht.

00:06:49: Ich denke, es ist immer wieder wichtig... Ich beobachte es im Großen.

00:06:54: Das haben wir eigentlich vom großen ganzen Gesellschaften zugesprochen, aber ich beobacht das auch.

00:07:00: als Springer bin ich ja immer unterwegs und einerseits ist das anstrengend, andererseits.

00:07:08: Und das fasziniert mich, das überwiegt ja... Es ist unheimlich spannend wirklich spannend dass sich da alle halb Jahre jedes Jahr in eine andere Schule kommen.

00:07:21: Ab und zu fragen Sie mich dann noch nach ein, zwei Wochen.

00:07:25: Und Geld!

00:07:26: Wir sind ganz fest anders als andere Schulen also wir ticken ganz anders.

00:07:32: Da muss ich eben gut schauen ob das innere Kind mich da anspricht von der letzten Folge mit den Transaktionsanalysen.

00:07:42: Ansonsten sage ich dann so sorry nein es ist nicht so wahnsinnig verschieden.

00:07:49: Und dann noch im kleinen Raum merke ich so ein Team, das kann auch eine eigene Bubble eben seine eigenen Linien verschieben und wie ein neues Normal definieren.

00:08:06: Ein Beispiel ist Sachsenklassiker.

00:08:10: man lässt einem quasi immer durchgehen der äußert sich immer negativ an Teamsitzungen und überall, das ist ein bisschen einer der immer Polter meistens über sechzig.

00:08:21: Der hat ja nicht mehr so viel zu verlieren, da ist er bald in der Pensionierung.

00:08:25: Und dann kommt der gefährliche Satz meiner Meinung nach wenn die anderen Teamkollegen sagen Ja du, der isst halt so!

00:08:36: Das ist ein gefährliches Satz weil eigentlich bedeutet dass ich trau dem eine Entwicklung gar nicht mir zu Ich habe ihn abgeschrieben.

00:08:44: Ja, das heißt ja der ist halt so und dann lässt man ihm das durchgehen, dass er zu spät kommt oder sich da Freiheiten rausnimmt und dann ist es halt eben nach zehn, fünfzehn, zwanzig Jahren mit dieser Person ist das halt normal.

00:09:03: Also aktuell hab ich auch eine Schule, da gibt's einen sogenannten Wellentag.

00:09:10: Das bedeutet, an einem Tag in zwei Stunden alle Klassen die sollen übertritt machen.

00:09:16: Die schieben sich nach oben neben so wie eine Welle.

00:09:19: also die Kindergärten gehen mal zu Besucher in die erste Klasse von der dritten Klasse bei uns in die vierte Klasse gehen sie die neue Lehrperson mal schauen und so weiter.

00:09:31: aber da ist natürlich eigentlich zentral alle machen mit.

00:09:35: Aber nein!

00:09:36: Eine Kindergärtnerin seit Zehn Jahren.

00:09:40: Die macht das anders, die macht es nicht an diesem Termin oder?

00:09:45: Und für alle ist das völlig normal.

00:09:48: und dann ich kriege eine Krise wenn ich so was höre und sehe ja aber der Wellentag funktioniert praktisch gar nicht wenn sich genau eben eine rausnimmt Aber die anderen Siehens gar nicht mehr, weil es ist das neue Normal in dieser Schule.

00:10:06: Diese Person hat sich quasi diesen Status erkämpft und die macht jetzt einfach ihr Ding und macht das eben nicht an diesem Termin.

00:10:15: Aber was ist Ihr Bedürfnis?

00:10:17: Also warum braucht sie das als ein besonderes Geldungsbedürfnissen?

00:10:21: Möchte sie etwas infrage stellen durch einen Anderbring?

00:10:24: Also was ist ihr Bedürfenis dahinter?

00:10:30: So weiterzumachen wie bis anhin!

00:10:32: Die ist auch schon seit Ewigkeiten in diesem Kindergarten.

00:10:35: Und vor der Wellentag ist wie etwas Neues, kann man sagen.

00:10:39: Das gibt's seit zehn, zwölf Jahren hätte ich jetzt gesagt.

00:10:44: Kam das in Mode, dass man den Kindern quasi ein bisschen so die Hürde erleichtert nach den Sommerferien in die neue Klasse und neue Lehrpersonen.

00:10:54: Dass man das schon ein bisschen mal kennen gelernt hat.

00:10:56: Ich finde es okay also... Klar, es kommt wieder die Frage, traut man das den Kindern heute nicht mit zu?

00:11:02: Dass jetzt einfach mal halt ja ins unbekannte starten und nach einer Woche ist ja eher alles gegessen.

00:11:08: Und quasi dass eben das neue normal dann aber Ja also ne das bedürfnis ist glaube ich Ich bin überzeugt von meinem system und ich will das jetzt einfach nicht ändern.

00:11:21: und punkt Mach mal einen Kopfstand, entlass mich doch wegen dem.

00:11:30: Das ist schon sehr spannend!

00:11:32: Ich denke das ist aber auch ein Thema Unternehmenskultur und Führungskultur?

00:11:36: Genau.

00:11:38: Ist es normal dass ein Mensch der die bewusste Veränderung nicht mitgeht, dass das okay ist oder gibt es eine Folge?

00:11:47: Ich erinnere ein Beispiel Aus der Pflege in der alten Pflege ist viel Bewegung einfach auch fachlich, weil sie immer eine Akademisierung erfährt und internationale Standards bekommt.

00:12:01: Nationale Standards wird sehr viel geforscht, wer viel überprüft.

00:12:05: Und am Anfang war vieles in der Pflege was ich so erlebt habe so überliefert traditionell so handgemacht und zum Beispiel auf die Versorgung von Druckgeschwürren, die ältere Menschen bekommen wenn sie lange liegen geht die Haut auf kriegen sind Druckgeschwirr.

00:12:19: Da gab es sehr traditionelle Behandlungstechniken, da habe ich nollig noch hier drüber gesprochen und die waren komplett implementiert.

00:12:26: Die waren auch aus sich heraus begründet.

00:12:29: zum Beispiel wurde dann dieser kaputter Hautstelle gefilmt und geeist im Sinne eines kneibischen Sinnes.

00:12:38: Ich habe auch verstanden, das macht man so.

00:12:40: Das muss man alle zwei Stunden machen, weil dann ist die Durchblutung... Also es wurden eigene Mythen erzählt und irgendwann durch diese neuen Standards war ein neues Wissen da.

00:12:51: Es wurde mit sehr viel Druck ausgerollt, weil es eben fachlich aktueller war.

00:12:55: Und eine Sache war eben auch dass die Wundränder mit einem kwechselbehaltigen roten Tinctur betupft worden sind Ein wechselbehaltiges Merkurokrom.

00:13:08: Die älteren Kollegen sind damit groß geworden, das war der Inhalt ihrer Arbeit.

00:13:12: Wir müssen alle zwei Stunden eisen und füllen.

00:13:16: Ich erinnere mich an... Also ich hatte als Führungskraft auch die Aufgabe wirklich sehr viel Neues.

00:13:23: reinzubringen.

00:13:24: Das waren zu vielen Fachthemen neue Sachen und eine Mitarbeiterin hatte immer noch ein kleines Fläschchen Merkurochrom in ihrem Spind, das heißt sie hat das für sich weiterverwendet.

00:13:38: ich habe es dann wettgenommen.

00:13:39: die ist dann nochmal selbst organisiert.

00:13:42: Im Nachhinein eigentlich eine fürchterliche Situation.

00:13:45: Wie schwer ist ihr Gefallenes?

00:13:46: Da ist ihre ganze alte traditionelle Berufswelt weggebrochen, sie kannte sich in der neuen nicht aus.

00:13:52: Ja da war es für mich offensichtlich Es ging nicht darum Widerstand zu machen sondern Sie hat einfach an dem fest gehalten weil sie auch mit den ganzen Neuerungen nicht mehr zurecht kamen und es gab extrem viel Neuerung.

00:14:04: alleine die Umstellung auf edv stützte Dokumentation war für ältere erschreckend.

00:14:11: Computer, also die Einführung des Computers.

00:14:13: Das habe ich ja miterlebt bei mir auch meinen Widerstand zum Beispiel.

00:14:18: Ich wollte gar kein Computer haben!

00:14:20: Ich dachte wie meine Kollegen aus Gigaport treffliche Ohne und so etwas.

00:14:24: Also ich kann die Seiten gut nachvollziehen wenn jemand etwas nicht in der Veränderung gehen möchte.

00:14:32: Aber was bedeutet das?

00:14:34: Zum Beispiel für den Unterricht.

00:14:37: Erlebte es an der Schule dass die Ansprüche fallen.

00:14:41: Die Anforderungen fallen jetzt vielleicht auch schon in den höheren Klassen durch KI.

00:14:48: Ah, okay ... In diese Richtung?

00:14:50: Nee!

00:14:53: Also ich denke es ist wirklich... Also die Angst muss man sicher mal ernst nehmen und die Sorgen auch aufnehmen.

00:15:05: Ich denke wir Menschen sind viel viel widerstandsfähiger und anpassungsfähiger als wir immer denken.

00:15:14: Ich habe mich noch vielleicht zu wenig damit auseinandergesetzt, was das jetzt wirklich bedeutet.

00:15:19: Ob wir wirklich verdummen... Du hast zwar im Vorgespräch etwas erwähnt, dass das ja erwiesen ist also wird dir wirklich viel geforscht.

00:15:30: Man muss auch immer gut hinschauen wer forscht und alle Gruppen und so weiter.

00:15:35: Es wird ja schnell mal etwas behauptet.

00:15:39: Also quasi so evidenzbasierte Geschichten.

00:15:43: dann Also Erlebnis bei Evidenz.

00:15:48: Ja, da bin ich jetzt ein bisschen unsicher, was das wirklich mit uns macht und ... Ich bin da vorsichtig geworden mit.

00:16:01: so ja, das ist ganz, ganz schlecht!

00:16:04: Ich hab es nicht schlecht gesprochen aber weil der ... also ich habe jetzt einen Bericht gelesen den meinen Verlag oder mein Verlag, einer der Verlage mit denen ich gerade eng zusammen arbeite Business Village hat jetzt einen Beitrag gebracht dass eben auch an den Universitäten und Ähnliches durch den massiven Einsatz von KI das Problemlöse, die problemlose Kompetenz nicht mehr so angesprochen wird.

00:16:27: Und wenn ich mir vorstelle im Unterricht kriege es gibt eine Hausaufgabe und der Lehrer weiß nicht macht das Kind das jetzt alleine oder nutzt die KI?

00:16:37: Macht ist ein Unterschied.

00:16:38: kann der Lehrer das erkennen, wenn er sich selber mit KI nicht auskennt?

00:16:46: Wandel, wie der Einsatz von KI ist eine neue kennenzulernen.

00:16:50: Also ich wechsle jetzt gerade auf eine andere KI und merke jetzt muss ich mich wieder umstellen.

00:16:56: also sind die Lehrer noch so schnell dabei das zu erkennen ob ein Kind es macht oder nicht?

00:17:00: Und wenn ja woran merken sie dass?

00:17:02: das sind ja Fragen weil natürlich ist es doch In meiner Meinung nach wichtig, dass wir weiterhin kritisch denken können.

00:17:09: Dass wir Probleme erkennen und definieren können.

00:17:13: Lösungen selber aus uns heraus definieren.

00:17:16: Das wir recherchieren.

00:17:19: Ich mag so von früher dieses Bild eines Lexikons wo man mal im Lexikon nachguckt was stand denn da oder Pflanzbestimmungsbücher hat kann man auch alles per App machen habe ich auch ja.

00:17:33: Aber weiß der Lehrer, ob ein Kind das aus sich herausmacht oder nicht?

00:17:37: wird das diskutiert in der Schule bei denen auch die Lehrer ausbilden und die Lehrpläne machen?

00:17:45: So weit oben denke ich noch nicht.

00:17:47: Das ist ein sehr träges System natürlich aber es kommt jetzt natürlich sehr drauf an wie alt ist das Kind also in der Sekundarschule?

00:17:55: so quasi die ältesten drei Jahrgänge in der Volksschule dort ist wirklich ein großes Thema.

00:18:02: Also da setzen sie sich damit auseinander.

00:18:05: Und eigentlich, ich finde Sie machen es gut.

00:18:09: generell die jetzt mal sicher die Schweizer Zürcher Sekundarlehrung und Lehrende, die machen das wirklich gut also auch in kleineren Dörfern oder so habe ich das mitbekommen.

00:18:21: Das ist ein Thema einerseits wirklich vielfältig im Sinn von wie kann ich es selber nutzen?

00:18:28: Wie kann ich dofe repetitive arbeiten Auslagern, damit ich entlastet werde.

00:18:35: Das ist ein großes Thema.

00:18:37: und dann natürlich wie vermittle ich den Umgang mit KI?

00:18:42: Und andererseits eben... Wie findet eine Kontrolle statt?

00:18:47: Aber bei mir als kleiner Rebell kann natürlich immer sofort die Frage hin sind ja also wenn quasi dass das normale Lernen oder die Aufgaben mit der KI gelöst werden können, dann könnte man ja auch über neue Aufgaben nachdenken und vielleicht mal anders an der Herangehensweisen eben.

00:19:10: Also kritisches Denken kann man ja nicht unbedingt auslagern.

00:19:16: also wie kann ich die Aufgabe so stellen?

00:19:20: Dass sie vielleicht mit der KAI zusammen kritisch denken.

00:19:24: Es war ja schon Früher so, dass ... Wenn du kein Vorwissen hast, stellst du nicht die guten und richtigen Fragen.

00:19:37: Ob das früher einfach im Lexikon war oder im Internet?

00:19:43: Oder beim ... Ja genau, das war früher bei einfach Internet-Google'n.

00:19:47: Bei Medizinstudenten haben sie das getestet ohne Vorwiesen.

00:19:51: Haben Sie Wie ins Blaue geschossen und nicht die guten Fragen gestellt.

00:19:56: Und mit Mitvorwissen dann haben sie viel gezielter, die korrekten Fragen stellen können, also die besseren Fragen stellen kann damit sie ein besseres Ergebnis erhalten.

00:20:08: Ich denke das wird jetzt mit Kai verschärft sich das.

00:20:11: Also wie stelle ich eine gute Frage, damit ich auch sinnvolle Ergebnisse erhalte?

00:20:19: Ja, das finde ich... Da knüpfe ich sofort an.

00:20:22: Das ist auch das was ich selber in meinen eigenen Weiterbildungen erlebt habe.

00:20:26: Je tiefer ich eingestiegen bin, je spannender fand ich es und je kritischer wurde ich oder je mehr wollte ich auch noch vertiefen und wissen also je mehr hab' ich auch die entsprechenden Fragen gestellt.

00:20:37: Das bringt ja aber ein Stück weit dieses Kompetenzstufenmodell mit dazu dass es vier Stufen gibt von der unbewussten Inkompetenz zur unbewusst Kompetenz.

00:20:49: Und wo ist die jetzt noch greifbar?

00:20:53: Das wäre eine Frage, wenn man das mal tiefer und weiter betrachtet.

00:20:57: Natürlich kann man mit der KI kritisch denken aber du kannst ja auch nicht beurteilen, wenn du mit ihr arbeitest ob dir jetzt das Richtige sagt du müsst es ja quasi trotzdem recherchieren.

00:21:08: Also meine Ich arbeite viel mit Chatchi Pity, so meine Gedanken durch und ähnliches mehr.

00:21:14: Der mischt sich schon an der einen oder anderen Stelle mal ein umgibt mir so ein bisschen Kontra.

00:21:19: Aber natürlich ist das alles in meiner eigenen Welt.

00:21:23: Das ist auf mich und das immer wohlwollt, das unterstellt man ja auch Chatchi Pity, dass er viel zu wohlwohl antwortet.

00:21:30: Wenn ich ihm eine Buchidee hinwerfe dann sagt er, also mir ist es ein Ehr, dann sagt der ja oh tolle Idee gefällt mir, das solltest du machen so.

00:21:37: Und ich denke, ein Lektor eines Verlages wo ich diese Idee vorstelle, der würde erst mal abwinken.

00:21:44: Also da ist noch für eine große Grauzone, glaube ich das betrachten zu können.

00:21:50: Aber jetzt vielleicht mal weg von der KI.

00:21:52: so was wie Sportunterricht?

00:21:54: gibt es da diese Shifting Baselines auch?

00:21:57: Das war ja ein Punkt dass ich gesagt habe.

00:21:58: mein Eindruck ist, dass viele Kinder mittlerweile Bewegungsbeeinträchtigungen haben weil sie viel mehr sitzen.

00:22:06: und wenn ich überlege wir wurden früher nach der Schule Also Essen, Hausaufgaben sind wir immer alle raus bis es dunkel wurde und waren in so einer ganzen Meute unterwegs.

00:22:18: Und stundenlang durch die Landschaft getobt mit unseren Rollern und allen möglichen ... Sie waren ständig im Bewegung?

00:22:24: Ja!

00:22:25: Wir haben viel Sport gehabt.

00:22:26: das galt als Leibesertüchtigung.

00:22:29: ist das etwas wo sich auch die Baseline verschiebt dass Sport- und Bewegungen nicht mehr so relevant und wichtig sind und dadurch vielleicht sogar die Ansprüche reduziert werden.

00:22:39: im Unterricht

00:22:42: Ja, aber nicht jetzt seit Jahrzehnte.

00:22:48: Das beobachtet man.

00:22:50: in der Schweiz war jahrzehntelang Mode.

00:22:56: Es wurde auch genutzt.

00:22:57: auf den Schulhöfen wurden wirklich die Kletterstangen, die es auch in der Turnhalle oft gibt oder so.

00:23:05: Rekstangen waren einfach montiert und Mittlerweile werden die demontiert, weil ... die Kinder kommen nicht mehr rauf.

00:23:17: Die Kinder kommen da nicht mehr raus?

00:23:19: Ja und aber eben das ist schon ein längerer Prozess.

00:23:24: Ich unterrichte hier noch ein bisschen Judo Und es hat sich jetzt meiner Meinung nach ein bisschen stabilisiert.

00:23:32: Der Klassiker ist der Pozelbaum.

00:23:36: Da hat sich auf einem tieferen Niveau für mich stabilisiert.

00:23:40: Also ein Großteil hat Mühe mit sieben und das ist für mich schon ziemlich alt.

00:23:47: Die sind ja eigentlich motorisch doch schon relativ weit, also vierjährig.

00:23:53: Ich habe natürlich das bei meinen eigenen Kindern natürlich forciert dass ich da eben so Grundbewegungen wie wir Rad- und Puzzlebäume rückwärts vorwärten.

00:24:03: Das konnten die natürlich mit drei oder vier.

00:24:08: Klar bei uns gibt es auch immer so eine Gymnastikmatte, ist immer im Wohnzimmer.

00:24:13: Es ist immer ausgelegt zum Dehnen, zum Tonen was auch immer.

00:24:18: und eben also ich klage nicht sondern habe es beobachtet und ich baue sie in meinem Training, brauche ich das ein.

00:24:27: Wir üben einfach Porzelbäume auf der Judomarte.

00:24:29: Das ist auch sehr bequem, das ist sehr ideal.

00:24:32: Nicht zu weich, nicht zu hart.

00:24:34: Sie tun sich nicht weh.

00:24:36: Und dann üben wir das und es ist ja eben, wie ich auch gesagt habe.

00:24:40: Wir sind ja plastische Wesen in diesem Sinne Dann dann übe ich dass mit denen nach zwei Monaten einmal in der Woche Training haben die das Das geht und dann ja Üblich halt einfach den Putzelbaum.

00:25:00: aber Ja es hat sich schon generell verändert aber eben Nicht nur durch, durch JGPT oder die DKI.

00:25:12: Das meinte ich auch nicht dass es sich dadurch verändert hat aber das ist sich generell in den letzten Jahren oder auch Jahrzehnten verändert hat.

00:25:19: also weil das ist ja auch eine schleichende Baseline

00:25:24: Ja eben, also ich wäre mich dann natürlich wenn ich per Zufall in einer Schule bin die diskutiert.

00:25:30: Die Liegenschaften Leute einer Gemeinde diskutieren ja es wird ja nicht gebraucht.

00:25:36: Also weg mit der Kletterstange, weg mit dem Rek und dann merkt man schon ein paar Nutzen ist halt doch noch was verfügbar ist wird halt doch mal irgendwann genutzt.

00:25:48: dass die schnelle Verfügbarkeit ist sehr, sehr zentral.

00:25:53: Es ist ja ähnlich wie beim Lesendarm werden auch so Schulbibliotheken immer noch gefördert weil wenn im Schulhaus quasi ich laufe vorbei und kann praktisch im Vorbeigehen noch ein Buch greifen dann wird viel eher gelesen als wenn ich da nach fünf Minuten laufen muss.

00:26:11: zu einer Bibliothek also eben.

00:26:13: Also Ich würde gerne am Schluss wirklich auch So einen positiven Rank gehen dass man Diese Shifting Baseline heißt das eigentlich in der Psychologie, diese Veränderung.

00:26:24: Der Frosch im Topf mit dem heißen Wasser.

00:26:28: Kennst du ja das Beispiel oder?

00:26:31: Man sagt so quasi Ja und man sitzt selber in einem Topf und so erst ist es kalt und wird immer wärmer, wärmer bis es heiß wird und die Veränderungen merkt man dann halt nicht.

00:26:41: Oder typisch auch so Ah ich habe dich lange nicht gesehen!

00:26:46: Du bist so gewachsen Und wenn man die eigenen Kinder hat, dann kriegt man das ja täglich mit diesen Millimeter.

00:26:53: Die sie wachsen und dann fällt es nicht so wahnsinnig stark auf!

00:27:00: Ich finde sehr wichtig als Führungskraft egal ob Schule oder auch Betrieb... Man kann auch dieses Phänomen der Shifting Baselines positiv nutzen.

00:27:10: also wenn man ja weiß Es ist veränderbar und aktuell unbewusst verändert sich vieles nach unten, ja.

00:27:22: Aber ich denke man kann das auch dann bewusst steuern.

00:27:26: also ein anderer Effekt in der Psychologie ist ja diese Sechzig-Tage-Regel.

00:27:31: da kann ja jeder mal versuchen und testen es braucht ihn etwa sechzig Tage um eine Gewohnheit zu ändern oder eine neue Gewohnkeit sich anzueignen sei dass man wirklich irgendwie mal mit der schwächeren Hand Zähne zu putzen, zum Beispiel.

00:27:52: Das ja am Anfang völlig irre.

00:27:55: oder nur schon etwas in den Morgenroutinen ändern oder einfach das Mal durchziehen und beobachten und eben sechzig Tage ungefähr dann hat man es intus.

00:28:08: Dann fühlt sich's nicht mehr komisch an und es gehört dann zur Routine und fällt einem leicht Und wenn ich das weiß, dann... Also eben.

00:28:19: Sechzig Tage ist ja auch wieder nicht viel.

00:28:22: Wenn ich jetzt Schulleiter unterwegs bin und ich habe ein Jahrseinsatz, bleibe ich zum Beispiel mal sicher.

00:28:30: Sechszig Tage lang penetrant freundlich, wenn es eher so ein grummiges Team ist.

00:28:37: Es verändert sich!

00:28:39: Das hab' ich immer wieder gemerkt und immer wieder von neuem gelernt.

00:28:45: So diese kleinen, nicht kleine Effekte sondern der kleine Input hat große Effekten.

00:28:53: Also man verändert mit kleinen Sachen viel.

00:28:58: Ich habe ja eine Baseline in meinem Leben – das ist die Sache mit Powerpoint!

00:29:05: Auch in einer Vorbereitung an der Meisterklasse.

00:29:07: jetzt zum Beispiel bitte ich jeden macht doch bitte bereit eine Präsentation vor und alle gehen automatisch schon Powerpoint aus.

00:29:14: Und es braucht sehr viel Anschub, Wissen, Infos was man alles alternativ machen könnte.

00:29:21: also wenn daran festgehalten wird das hatten wir ja auch ein anderer Stelle schon dass Powerpoint das A und O ist als wenn das ein Gesetz ist ein ungeschriebenes Gesetz und da bin ich ja eine Verändererin seit Jahrzehnten.

00:29:37: fast muss ich ganz ehrlich sagen dass wir lernen anders zu präsentieren.

00:29:41: Dadurch verändert sich meiner Meinung nach die Intensität einer Leereinheit nach oben.

00:29:48: Also wenn ich mir vorstelle, welche Baseline hat die Präsentationskompetenz bei euren Lehrern oder war anderen Trainer?

00:29:54: Ich schreibe hier auch gerade aktuell das Buch mit den Kollegen aus dem akademischen Bereich da geht es um wissenschaftliche Vorträge wie hart diese Baseline ist.

00:30:05: Es ist Powerpoint und es darf nicht witzig.

00:30:08: Es darf nicht unbedingt lebendig sein.

00:30:12: Ein Feld, in dem ich ja arbeite und merke wie behalig es aufrechterhalten wird.

00:30:17: Weil's halt auch bequemer ist.

00:30:18: Ja

00:30:21: mein Beispiel ist Stelleninserate.

00:30:23: Es ist alles im Gleichgrotten schlecht Ich weiß nicht.

00:30:28: also bei PowerPoint kann man sagen Microsoft ist schuld Sie haben sie entwickelt und auf den Markt gebracht.

00:30:35: Aber bei Stelleninsenraten jetzt im schwulischen Bereich schrecklich.

00:30:40: oder auch ein guter Vorteil, weil wenn man dann wirklich frech-frisch ein bisschen aufgepeppt hat und daher kommt und sticht man gleich raus.

00:30:48: Also das ist wieder ein Vorteil.

00:30:51: Ich sehe mal die Vorurteile darin!

00:30:54: Ja und es gibt noch eine Sache, die ich als Horizontautin auch nochmal aussprechen möchte also bewusst in der Rolle, die sich damit beschäftigt, Horizonte zu erweitern.

00:31:03: Ich gehe davon aus, dass das normal ist mit dem ich groß geworden bin und ich gehöre hier jetzt schon zu den Alten.

00:31:11: Was bedeutet das aber in der Folge von Weiterentwicklung?

00:31:13: Gucken wir bei dem, wenn das ja weitergeht von Generation zu Generation weil es für die Kinder normal ist, die immer mit dem Handy am Tisch schützen mit dem Tablet und ähnlichem.

00:31:23: was wird das normal sein?

00:31:26: Und ich finde es interessant bei all dem was wir nach vorne an Entwicklung haben auch nach hinten zu gucken in die Vergangenheit und sich damit zu beschäftigen, wie war das denn früher?

00:31:37: Weil früher hört es sich oft für viele schlecht oder doof an.

00:31:40: Früher hatten wir sehr viel mehr Vielfalt im Pflanzen- und im Tierbereich zum Beispiel.

00:31:45: Es gab wesentlich mehr Insekten im Garten.

00:31:49: Früher haben wir Samstagsschule Früher hatte der Handarbeitsunterricht jetzt nur mal auf Schule bezogen.

00:31:55: Aber wie wurde früher gebaut?

00:31:57: Brücken jetzt an und früher, die gebaut werden.

00:32:00: Also es Stühle gemacht werden also ein Interesse zu wecken das ist das was meiner Meinung nach für eine Lehrperson auch wichtig ist.

00:32:08: hey mal zu gucken wir haben wieder sind ganz ganz früher gemacht sofern die Überlieferungen stimmen aber eben zu schauen was war das frühere normal?

00:32:16: ist da etwas was vielleicht spannend ist zu entdecken

00:32:20: oder mindestens mal die Veränderung wahrnehmen und festhalten

00:32:24: zu sehen, dass das Sprüngel sind und auch mal vielleicht zusammen diskutieren.

00:32:28: Sind das gute Sprünge oder sind sie gar nicht so gut?

00:32:33: Also wofür sind die gut?

00:32:35: Oder was ist dadurch gewonnen, was ist da durch verloren?

00:32:40: Ja eben also zum Schluss meine Aufmunterung und Aufforderungen.

00:32:44: alle hinterfragt mal, dass normal das herrscht.

00:32:51: Ein ganz kleines Beispiel Ich kam in ein neues Team, da war ich noch nicht Springer, sondern quasi normaler Schulleiter und dann klagten sie so ja es sind einfach zu viele Anlässe.

00:33:04: Und dann habe ich gesagt okay, dann fassten wir das zusammen Flipchart und dann hab' ich die Punkte verteilen lassen welche Anlässen sollen gekippt werden?

00:33:15: weil oft ist ja leider das Problem Ah!

00:33:18: Wir machen noch etwas Neues Cooles Aber es fällt nichts weg.

00:33:23: Und dann komoliert sich das über die Jahre und bin ich hin und habe gesagt, was ist sinnvoll?

00:33:31: Was kostet uns wenig Aufwand und ist eine coole Sache?

00:33:35: Und was ist ein grosser Aufwand?

00:33:36: Und bringt eigentlich nix.

00:33:39: Dann konnten wir gut zwei oder drei Anlässe, die jetzt wirklich auch keinen Impact hatten, die Kinder nicht vermissen werden konnten wir streichen und sie waren wirklich glücklich, dass Sie wieder ein bisschen mehr Zeit für sich gewonnen

00:33:53: haben.

00:33:54: Einfach mal wieder hinschauen, weil wenn man zu lange an einem Ort ist wird das normal verschiebt sich.

00:34:09: Du bist ja auch sehr eine bewegte Person die sich gerne immer wieder neu orientiert.

00:34:15: ich eben auch.

00:34:17: Das hat sicher eine Vorteile.

00:34:22: Wenn man länger in einem Ort bleibt, plädiere ich auch dafür.

00:34:27: Trotzdem finde ich es wichtig... Man kann sich ja heutzutage einen Kalender-Eintrag machen.

00:34:34: Alle fünf Jahre Eintrage.

00:34:37: in den Sommerferien überprüfe ich mit dem Team die Anlässe.

00:34:40: Sind die noch aktuell?

00:34:41: Sind das zu viele...?

00:34:42: Oh alle

00:34:42: fünf Jahre!

00:34:44: Ja, mal alle fünf Jahre.

00:34:46: Es muss ja nicht jedes Jahr sein oder alle drei oder vier Jahre.

00:34:50: Ich habe jetzt mal einfach eine Zahl gesagt aber doch mal regelmäßig zu schauen okay macht es noch Sinn.

00:34:57: wollen wir das beibehalten?

00:34:59: Oder kippen wir's?

00:35:02: Gut!

00:35:03: Wir sind jetzt der Zeitpunkt über unser normales Marsch hinaus.

00:35:07: Das ist jetzt unser neues Normal.

00:35:12: Und ein

00:35:14: Danke.

00:35:15: Toi, toi, toi mit den Mücken auf dem Mikronus.

00:35:18: Ja, das ist ja kein großes Problem.

00:35:21: Ja genau und dann schauen wir dass wir fit bleiben und unsere Baselines immer wieder überprüfen.

00:35:31: Dann bis zum nächsten Mal da!

00:35:32: Bis zum nächsten mal.

00:35:33: Tschüss!

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