Das innere Kind: Professionalität trifft Spieltrieb

Shownotes

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LinkedIn Barbara

LinkedIn David

Das Gespräch beginnt mit Davids Begeisterung für die Transaktionsanalyse, die er als Augenöffner für das Verständnis von Konflikten im Arbeitsalltag beschreibt. Er erläutert anhand eines Beispiels, wie eine Lehrperson, die im Kind-Ich Bestätigung sucht, irritiert reagiert, wenn sie stattdessen eine sachliche Analyse aus dem Erwachsenen-Ich erhält. Barbara ergänzt dies durch die Sichtweise, dass das innere Kind die Summe unserer frühkindlichen Erfahrungen ist, in der sowohl Schmerz als auch eine enorme schöpferische Kraft liegen. Ein Schwerpunkt der Folge liegt auf dem Erkennen von Mustern: Barbara schildert eine eindrückliche Situation, in der eine Reinigungskraft durch eine intellektuelle Überforderung in ein kindliches Trotzmuster verfiel. Diese Beispiele verdeutlichen, wie schnell alte Trigger aus der Schulzeit – wie das Vorrechnen an der Tafel – auch bei Erwachsenen wieder aktiviert werden können. David und Barbara plädieren deshalb für eine bewusste Auseinandersetzung mit diesen emotionalen Mustern, da eine Lehrperson ihre eigenen ungeklärten Themen sonst täglich als Resonanzraum in die Klasse trägt. Besonders inspirierend ist der Ausblick auf den positiven Anteil des inneren Kindes: den Spieltrieb. Spielen wird hier nicht als Zeitvertreib mit Bauklötzen verstanden, sondern als das Schaffen von Wahlmöglichkeiten und die Lust am Entdecken neuer Wege. Es wird diskutiert, wie ein authentischer Wechsel zwischen professioneller Strenge und spielerischer Freude den Unterricht attraktiver macht und die Beziehung zu Lernenden und Eltern stärkt. Die Episode schliesst mit dem dringenden Rat, sich durch Literatur oder Coaching auf den Weg der Menschwerdung zu begeben, um als Mensch, egal in welchem Beruf, wirklich stimmig und wirksam zu sein.

Transkript anzeigen

00:00:01: David, guten Morgen.

00:00:02: Ich hab ein Thema das ist ganz wichtig.

00:00:05: ich muss es unbedingt mit dir besprechen.

00:00:07: und zwar hast du ja mal erzählt du möchtest über dieses innere Kind sprechen.

00:00:12: was ist das eigentlich?

00:00:14: Was macht man damit?

00:00:15: Und ich finde heute ist der richtige Tag dafür.

00:00:18: also lass mich doch mal wissen was du da was was dir so unter die Nägeln brennt oder warum's dir so spannend isst.

00:00:25: Ja gutmorgen Baba Das innere kind ist ein bisschen so'n abgelutschte Begriff Aber trotzdem, denke ich ist das Konzept dahinter schon sehr wichtig.

00:00:35: Ist ja wissenschaftlich ein bisschen umstritten aber trotzdem finde ich macht es sehr Sinn.

00:00:42: Für mich war es ein Augenöffner was ich Konflikte hatte mit einer Arbeitskollegin und wenn man die Transaktionsanalyse dazu nimmt Da bin ich eben auch sehr, sehr fan davon.

00:00:57: Also ich empfehle allen Lehrpersonen und Schulleitentrainerinnen Coaches was auch immer sich mal mit der Transaktionsanalyse zu beschäftigen Und grob gesagt die drei Ebenen vom Erwachsenen Ich Eltern Ich und Kind Ich.

00:01:14: Wenn dort quasi eine Überkreuzung stattfindet dann gibt es Konflikte.

00:01:19: Das konnte ich richtig so festmachen.

00:01:22: Gut Bei mir sah es so aus.

00:01:25: Ich versuchte eigentlich aus dem Erwachsenen ich, das ist eigentlich so ... Das wünschenswerte Verhalten rational auf Augenhöhe miteinander reden.

00:01:37: Das ist so erwachsen nicht.

00:01:39: und wenn wir eben, wenn jetzt du auch mit mir auf der Erwachsenebene redest dann haben wir keine Überkreuzung.

00:01:46: Dann sind's quasi die Linien, wenn man die Linie so ziehen würde zwischen uns.

00:01:50: Die sind wie parallel.

00:01:53: Wenn aber jemand noch im Kind ich erstecken bleibt, dann wird zum Beispiel schon interessant.

00:01:59: Weil... Dann gibt es eben Situationen, das habe ich dann wirklich erlebt und jetzt kann ich sie auch einordnen.

00:02:06: Früher hatte ich zum Beispiel Lehrerinnen die nach dem Kind ich steckten unabhängig vom Alter.

00:02:12: Das meine ich nicht abschätzend oder böse.

00:02:15: Die habe ich vor dem Kopf gestoßen, weil die haben dann zum Beispiel mich gefragt nach einer Stunde, die ich besucht hatte und nach einem Elternabend.

00:02:25: Und wie hat es dir gefallen?

00:02:28: Dann verfehl ich ins Erwachsenen nicht vielleicht sogar ein bisschen ins Eltern-Ich und gab quasi eine Analyse ab.

00:02:38: Aber sie war eigentlich in ihrem Kind Ich und darum gab's ne Überschneidung.

00:02:43: und eigentlich wollte Sie nur hören Du hast das gut gemacht.

00:02:48: Quasi so, dass ... wie das innere Kind, das kleine Mädchen vor mir wollte jetzt einfach einen Zuspruch hören und nicht eine Analyse was gut ging und was nicht.

00:03:01: Und das hat dich halt gemacht.

00:03:03: Da verstand ich dann nicht, warum ist es ein bisschen komisch zu mir?

00:03:08: Warum ist sie böse auf mich?

00:03:11: Sie hat gefragt, wie ich's gefunden habe Und ja, als ich daneben die Transaktionssynalyse und das innere Kind Konzept kennengelernt hatte, dann habe ich wirklich gemerkt.

00:03:26: Ja wenn ich merke so jetzt kommt das kleine Mädchen hervor, dass mich quasi mit Augenaufschlag von unten anschaut und eben fragt und wie hast du es gefunden?

00:03:36: Dann sage ich, das war jetzt wirklich sehr gut!

00:03:41: Ja, und dann später schaue ich es an.

00:03:44: Wenn's wirklich relevant ist, dann diskutiere ich das spät.

00:03:48: Also das klingt jetzt vielleicht ein bisschen herabschätzen, aber ich meine sogar nicht heraberschätzen.

00:03:54: Und ja,

00:03:55: genau...

00:03:56: Ja,

00:03:57: schöne Geschichte!

00:04:00: Es ist ja erst mal überhaupt das Bewusstsein, in welchem dieser drei Zustände bin ich.

00:04:05: Wenn ich in die Strenge gehe, dann bin ich ja im Elternich und möchte jemanden maßregeln oder erziehen oder ihm sagen, dass er etwas falsch zu der richtig gemacht hat.

00:04:14: Also bei dieser Transaktionsanalyse finde ich es toll wenn es einem gelingt diese drei Zustünde zu kennen.

00:04:21: Für mich ist das innere Kind aber auch so etwas wie die ganze Summe meiner frühkindlichen Erfahrungen oder meine kindlichen Bedürfnisse, die natürlich in dieser Welt hoch ploppen.

00:04:32: und im Bezug auf Schule finde ich es total spannend dass wir... also ich spreche jetzt mal nur für mich.

00:04:38: mein inneres Kind ist mir wichtig weil da steckt die Verletzlichkeit drin von mir Wenn ich etwas im Jetzt erlebe, mich an einen Schmerz aus der Kindheit erinnert.

00:04:49: Das andere ist aber das Spielen.

00:04:51: also die Barbara Messer spielt ja auch total gerne mit Neugier und Freude.

00:04:55: Und wenn ich dann überlege Ist eigentlich innere Kindarbeit für Kinder in der Schule wichtig?

00:05:03: Dann kommen wir auf die Idee Die sind ja noch genau in diesem göttlichen Zustand des unbedarften Kindseins sozusagen Und die leben uns meiner Meinung nach vor, wie unmittelbar sie auch reagieren.

00:05:17: Diesen Teil können Sie uns ja super spielen!

00:05:20: Wenn ich mir mit Kindern arbeite ... Dann sind die tolle Lehrmeister für mich, mein inneres Kind zu betrachten und meine Kränkung in Ordnung zu bringen, damit ich für meine Kollegen erträglich bin und anderes mehr.

00:05:33: Es ist ein sehr weit gefasstes Feld mit diesem Begriff, der aber doch sehr unklar verwendet wird.

00:05:43: Was du dich damit beschäftigt hast, was war für dich das Zentrum?

00:05:50: Na meine ersten Auseinandersetzungen waren wirklich in der NLP-Ausbildung auch eben dieses Transaktionsmodell zu verstehen.

00:05:57: Aber im... In der NLP Ausbildung mal in meine Kindheitssituation zurückzugehen und mal zu spüren durch so Wahrnehmungspositionsarbeit oder Aufstellungsarbeit wie hat sich denn die kleine Barbara in welcher Situation Verhalten, also welche Muster hat sie eben auch gelernt.

00:06:15: Welche Muster haben mich geprägt und vor allen Dingen welche Geschichten über das was ich erlebt habe?

00:06:20: Dass ich das aufdecke weil eine Situation die ich vielleicht als Kind in Erinnerung habe muss ja gar nicht so gewesen sein Nur weil ich sie für mich immer wieder so interpretiere, um immer wieder zum Beispiel meiner Mutter oder meinem Vater die Schuld an etwas zu geben.

00:06:39: Jetzt als reife Erwachsene kann ich mich in die Füße meiner Mutter stellen betrachte dann mich und denke oh Gott wie ist es denn meine Mutter eigentlich an der und der Situation ergangen?

00:06:49: Und dann kommt diese Ressourcenarbeit meiner Mutter Ressorzen zu geben.

00:06:53: das Im Nachhinein, dass ich sie dann auch wieder ressourzvoller mache.

00:06:58: Also die Perspektivwechsel waren für mich Dinge, die ich vollkommen faszinierend fand.

00:07:02: Gerade weil ich begann zu unterrichten ... Dass ich gemerkt hab, wovon ich geprägt bin, welcher alten Kindheitsbilder ja?

00:07:11: Und durch das Theater und durch das Spielen und als ich die Sogesto PD-Ausbildung gemacht habe ... habe ich ja meine Barbara wieder entdeckt, meine Spielbabra die mit Hingabe sich mit Themen auseinandersetzt.

00:07:24: Also wie ein Kind ja auch stundenlang mit etwas spielen kann, kann ich stunden lang mit einem Thema spielen und bin in der Freude, bin an der Neugier was für mich eine normaler Kindheitszustand ist.

00:07:37: Da sehen ihre Kinder einen so negativen Touch bekommen.

00:07:41: es ist ein bisschen so ein Schlagwort geworden und ich finde eben du hast jetzt eigentlich sehr schön beschrieben.

00:07:47: Es gibt auch die positiven und die schönen Seiten des inneren Kindes.

00:07:53: Und das darf man auch auslassen, da würde ich ja gerne zum Beispiel mit dir darüber reden.

00:07:58: Ja, kann ich mir jetzt in meiner Rolle als Schulleiter?

00:08:02: Kann ich professionell und albern gleichzeitig sein?

00:08:06: oder wie bespricht sich das?

00:08:08: Darf man im professionellen Umfeld überhaupt albern sein?

00:08:13: Ist Albern der Zustand eines... eines glücklichen Kindes?

00:08:17: oder ist es die Freude, die Neugier?

00:08:20: Die Fantasie.

00:08:23: Ich z.B.

00:08:23: mache ja so etwas wenn ich mit dem Museum arbeite.

00:08:28: Dann habe ich vorher eine Sequenz im Training, wo ich per Du bin und das Tagebuch gemacht habe oder etwas anderes.

00:08:35: Und dann kommt so ein Moment, wo Ich sage und ich lade euch jetzt in mein Museum ein.

00:08:39: Im Museum bin ich dann per Sie, spreche sie anders an.

00:08:42: Am Ende sage ich auch wieder, ich wechsle jetzt die Rolle als Museumsinhaberin hier wieder zu euch in den Seminarraum.

00:08:50: Und genau so würde ich auch sagen, wenn mich jetzt mein inneres Kind mal mehr sprechen lasse dann oder wenn ich mal mit viel mehr Freude an das Thema herangehe.

00:08:59: Dann also wenn ich den anderen helfe meinen meinem Moduswechsel zu Wenn ich den transparent mache, ist es meiner Meinung nach sehr gut möglich weil Freude ist doch positiv.

00:09:12: Das berüchtigte Thema, was du immer wieder ansprichst ist ja der Elternabend.

00:09:16: Der Elterninformationsabend!

00:09:18: Wenn du den in Freude gestaltest, dann bist du doch attraktiv und die Schule plötzlich attraktiver für mich als Eltern.

00:09:26: Und Albern ist glaube ich etwas, was wir aus dem Erwachsenen über das Kind sagen oder sogar aus dem Eltern.

00:09:34: nicht so albern.

00:09:35: Jetzt wird man langsam groß... Wir müssen gucken, was es albern und verspielt.

00:09:41: Was ist lebendig?

00:09:42: Was ist neugierig oder fantasievoll?

00:09:46: Also im Sinne von spielerisch ... Für mich ist Kind spielerosch, neugirig sein.

00:09:51: Und dass das nicht negativ besetzt

00:09:56: wird.

00:09:57: Ja, ich meine schon wirklich Alpern.

00:10:00: Dass man halt einen doofenlustigen Spruch bringt.

00:10:05: der vielleicht ja eher in privaten Kontext gehört.

00:10:10: Ja, das denke ich ist es aber noch nicht unbedingt das was wir oft mit inneren Kindern meinen sondern das ist vielleicht eine Facette fast schon von Eronie oder ein bisschen provozieren wollen?

00:10:21: Oder ähnlichen.

00:10:22: also dann gibt's verschiedene Zustände auch frech... Vielleicht ist es auch ein Frechsein etwas rauskitzeln oder so.

00:10:32: Ja, da hast du mit dem inneren Kind quasi die Grenzen wieder mal austesten.

00:10:36: Wohin darf ich gehen?

00:10:43: Ich habe wirklich auch gemerkt das andere Schema in der Transaktionsanalyse ist, dass ich bin okay und du bist okay Und das war für mich eben auch wieder so ein Augenöffner Dass wir als Kind in Bezug auf die eigenen Eltern.

00:11:04: Ich bin nicht okay und du bist okay verhaften

00:11:10: bleiben.".

00:11:10: Also das ist eigentlich so.

00:11:11: der normale Zustand, das ist ganz natürlich... Die Eltern wissen alles geben alles vor sind Vorbilder d.h.

00:11:21: dann werde ich zurechtgewiesen Und dann bekommt man irgendwie wie automatisch das Gefühl ja ich bin noch nicht ganz ok oder ich bin nicht OK Aber meine Eltern, die sind voll okay.

00:11:33: Und dann jetzt wirklich das Schlüsselmoment für mich ist... Wenn man sie nicht an sich arbeitet, bleibt man in diesem Zustand und man kommt nicht von alleine einfach so in diesen Ich bin Okay und Du bist auch Okay-Zustand.

00:11:52: Und da vermisse ich dass in all diesen Ausbildungen die mit Schule zu tun haben, dass das wird nicht angesprochen.

00:12:02: Auch das Schema-Nicht auch auch das Konzeptnicht und eben so diese Anteile.

00:12:09: Wie oft erlebe ich vor mir dreißigvierzigjährige Frauen, Lehrerinnen in bestimmten Situationen?

00:12:17: Merke ich richtig so ja!

00:12:18: Die sind jetzt halt wieder im Kind.

00:12:20: Ich weil sie das nicht mal betrachtet haben aufgearbeitet haben Und mit People pleasing oder eben mit dem Augenaufschlag, ein bisschen schmollen haben sie ja früher den Kuchen trotzdem bekommen.

00:12:40: Ja und dann merke ich immer so und für mich ist es sehr wichtig dass ich eben nicht in diese Falle tappe und dann sie vor den Kopf stoßen und dann hole ich sie ab und wenn's arg ist dann versuche ich auch also wenn die Person nach darunter leidet.

00:12:56: Das sind ja oft diese wiederholenden Muster.

00:12:59: Immer mir passiert das und da so immer ich bekomme, diese Kinder dieser Aufgabe, diese Situation.

00:13:08: Und ja, da mit ihnen wirklich... Also haben wir auch schon darüber gesprochen eben Coaching ist leider so auch negativ behaftet in meinem Umfeld.

00:13:19: nur die Versager bekommen den Coaching.

00:13:23: Ja und dabei ist es wirklich eigentlich umgekehrt.

00:13:25: also Und da kämpfe ich auch dafür, dass in der Schule eben das Coaching auch eigentlich wirklich ein Geschenk hat, besonders wenn es die Schule auch noch finanziert.

00:13:37: Also das ist wirklich eine weite Bildung pur und das hat mir extrem viel gebraucht und bringt mich immer am allermeisten trotz allen Ausbildungen oder Weitepildungen.

00:13:48: und so schon das was mich am weitesten bringt

00:13:53: Ja, mich auch.

00:13:54: Also ich hatte gerade neulich wieder eine Situation wo ich gemerkt habe, oh, ich brauche jemanden der mit mir das Thema aufräumt warum ich in dieses Muster falle.

00:14:03: ja und das ist für mich ganz stark diese Arbeit der Bewusstwerdung meines meiner Kindheitsmuster meine Kindheitsverletzungen die ich noch mit mir herum trage wie ich noch nicht sortiert habe Und die bring' ich als Erwachsene dann genau mit solchen Beispielen wie du sie eben geschrieben hast.

00:14:21: Und wenn ich mir jetzt vorstelle, welche Verantwortung eine Lehrperson hat auch im Sinne von ... So ein Bildungsbegriff wie dem vom Willem von Humboldt, dann geht es ja um Menschwerdung und Persönlichkeitsentwicklung.

00:14:34: Das heißt ich lerne nicht nur Mathe in der Schule oder Geografie, sondern auch ... Wie kann ich mit meinen Emotionen umgehen?

00:14:43: Kann ich sprechen mit Ereignissen

00:14:45: umgehen?!

00:14:46: Wie gehe ich in Kontakt?

00:14:47: Wie gehe Ich mit Nähe- und Distanz um diesen Themen?

00:14:50: Und wenn eine Lehrperson ein näher Distanzthema hat, dann schleppt sie das den ganzen Tag mit sich herum, nervt im besten Fall die Kollegen und ist natürlich für die Kinder und Jugendlichen unangenehm, also weil das nicht klar ist mit was sie eigentlich beschäftigt.

00:15:06: Und daher finde ich es extrem wichtig dass ein erwachsener Mensch und dann auch noch einer der mein Vorbild zu sein für andere das wirklich mit sich ins Reihen bringt und das gerne mit Coaching.

00:15:18: und genau wie du sagst wenn wir kein Coaching nehmen dann nehmen wir uns wirklich weiter Entwicklungschancen.

00:15:27: Ich operiere ja auch mein Knie nicht selbst.

00:15:30: Also ich brauche für bestimmte Dinge einen anderen Profi, für mich würdige ich damit auch die eigene Professionalität weil zu mir kommen ja Leute, die auch etwas weiter entwickeln wollen.

00:15:40: also lebe ich dieses auch dass ich das bei anderen Nutzen um weiterzukommen.

00:15:46: Ich lebe das Thema Persönlichkeitsentwicklung sehr gut wie möglich selbst und es sollte ein Lehrer auch tun Wenn das kein Standard in der Schule ist, gilt für mich immer.

00:15:57: Wenn ich im Alltag etwas stolper bin, dann sollte ich mich darum

00:16:01: kümmern.".

00:16:02: An Stolpern meine ich, mir wird ein Muster gespiegelt.

00:16:05: Ich kriege den David mit als Schulleiter wie er mich irritiert anguckt wenn ich sozusagen wie ein Mädchen vor ihm stehe und sage ich möchte aber jetzt erst mal hören dass sich das gut gemacht hat.

00:16:15: Papa ja so ungefähr das ist ja das Ding dahinter.

00:16:19: hast du mich noch lieb?

00:16:20: habe ich das gutgemacht?

00:16:22: Wenn du dann mit die Augen hochziehst und sagen andere was denn mit dir los?

00:16:26: sozusagen dann sollte ich in mich gehen und mich darum kümmern.

00:16:30: Entschuldigung, es gibt so viel draußen im Netz.

00:16:33: Es gibt soviel in der Literatur an Büchern... Ich brauche ja noch nicht mal sofort ein Coaching!

00:16:38: Ich kann ja erst einmal anfangen hellhörig zu werden und mich zu informieren.

00:16:42: Und das ist ja heutzutage in Sekunden schneller.

00:16:45: hast du das Wissen dazu da erfüllen?

00:16:49: Ja ich pleite dir klar du auch Arbeiten mal das auf, schau mal zurück.

00:16:57: Was war in deiner Kindheit?

00:17:00: Auch ganz schöne intakte Kindheiten bergen neben diese Gefahren, dass man People Pleaser ist und so weiter.

00:17:07: Es geht da nicht um Traumotter also im Gegenteil weil Traumoter sollten auch nicht in einem normalen Coaching aufgearbeitet werden meiner Meinung nach und das gehört dann in einer anderen Stufe Therapeuten Ärzte.

00:17:23: Das sollte dann dort behandelt werden.

00:17:27: Ja, und das ist eine schöne Frage!

00:17:28: Kann ein Mensch gebildet sein wenn er seine eigenen emotionalen Muster nicht kennt?

00:17:36: Ja, gebildete.

00:17:37: Könnte

00:17:39: man mal fragen ja...

00:17:42: Ist er auch emotional gebilded?

00:17:44: also ist eine lehrperson auch emotional herausgebildet und es gehört doch zur Pädagogik mit dazu.

00:17:54: Für mich, für meinen Verständnis sollte das dazugehören.

00:17:59: Wenn ich in einem Klassenzimmer betrete und ich kenne die Lehrperson nicht ... Ich würde jetzt behaupten innerhalb von wenigen Minuten kenne ich sofort ist es eine Person, die quasi im Eltern-Ich spielt den Kinder gegenüber weil dann ist man ja tatsächlich in der Elternrolle.

00:18:19: quasi Ja Die Kinder sind ja im Kindlich Das ist ja auch noch ganz normal Oder sind sie immer wachsender nicht und reden halt wirklich anders mit den Kindern.

00:18:31: So quasi mehr, ich habe den Begriff Augenhöhe auch nicht so gern.

00:18:34: was.

00:18:35: es gibt noch immer ein Gefälle.

00:18:37: das ist völlig natürlich aber gleichwertig.

00:18:41: Er setzt sich immer auf Augenhöhen mit Gleichfertigen dass erkennenden Wert des Kindes als gleichwertiger.

00:18:50: Und ja, da sind zwei verschiedene Unterrichtsstilen.

00:18:54: Das merkt man sehr schnell!

00:18:58: Also

00:19:00: mir kommt gerade durch das Gespräch eine Situation in den Sinn in einem Team-Training, was ich mal gemacht habe.

00:19:07: Habe ich diesen Antreibertest machen lassen.

00:19:11: Kannst mein

00:19:12: persönlicher Antreiber sein stark?

00:19:14: Mach es allen recht und so weiter... Und es war ein interdisziplinäres Team und das war eine Reinigungskraft auch dabei.

00:19:22: Die bei diesem Fragebogen, also schon lange her, es war nicht digital sondern Papier.

00:19:28: Das waren drei für Seiten mit wo man ankreuzen kann wie sie reagiert.

00:19:32: Die hat das hingeworfen und gesagt ich kann das nicht!

00:19:35: Ich will das nicht, dass ist doof hier und ist rausgegangen.

00:19:38: Sie war so überfordert durch die Situation, die ich von ihr verlangt habe in gewisser Weise dass sie mit kindlichem Trotz oder Überforderung reagiert hat.

00:19:49: Sie tut mir im Nachhinein sehr leid, was ich ihr zugemutet hab.

00:19:52: Wir hätten das Briefing vielleicht noch anders machen sollen auch mit dem Auftraggeber.

00:19:56: Aber da habe ich zum Beispiel gemerkt, dass ich durch mein Verhalten eine erwachsene Frau in einer Situation bringe die sie als Kind total gut kennt.

00:20:07: Sie ist überfordert, intellektuell oder ähnliches und das wiederum kenne ich auch von mir ... dass es Situationen gibt, wo ich überfordert bin.

00:20:16: Ich weiß nicht, ob du das mal mitgekriegt hast ... Wenn ich eine Gruppe hab, ich nehm jetzt mal dreizehn Teilnehmende und ich soll den Gruppen teilen?

00:20:26: So, dann steh' ich da und überlege wie kann ich den dreizehn durch vier teilen!

00:20:31: Und dann bin ich zum Beispiel überforderd.

00:20:33: Ich krieg das mittlerweile mit Humor hin aber im Alter wenn ich eher privat bin und jemand von mir jetzt nochmal das um das abfragt, das wissen will ein Ich soll was vormachen.

00:20:45: Es gibt ja auch Menschen, die fragen dich praktisch wenn sie etwas erklären wollen.

00:20:49: Also nollig habe ich jemanden gefragt ... Ich glaube das war was zum Thema Pumpe?

00:20:57: E-Motor, hybride Motor.

00:21:00: und dann war die Gegenfrage, wie funktioniert denn das überhaupt?

00:21:03: Was denkst du also?

00:21:04: Dann werde ich so abgefragt.

00:21:06: Wenn ich mich abgefragt fühle bin ich im alten Muster von Barbara kommst Du mal nach vorne an die Tafel Rechnest du uns das mal bitte vor?

00:21:14: Falsch, geh bitte in die Ecke.

00:21:17: Das Muster ist ganz schnell aktivierbar.

00:21:19: und jetzt ist die Frage wenn ich selbst mit solchen Mustern beschäftigt bin was gebe ich für einen Resonanzraum in die Gruppe?

00:21:26: weil mir sind ja Gruppen so dass sich zum Beispiel solche eine Teilnehmerin so überfordert.

00:21:35: Es war für mich ein großes Lehrstück, wie ich sie verletzt habe oder unangenehm getriggert hab.

00:21:40: Also überfordert habe und das hinterher aufzuarbeiten braucht er manchmal Jahre.

00:21:44: aber dass ist für mich die Aufgabe, wenn ich etwas im Alltag erlebe, dass ich das aufräume.

00:21:53: Und was ich reinbringen möchte ist... Das ist das, was ich ja ganz viel tue.

00:21:57: Wie nähere ich mein inneres Kind, dass es spielen darf und glücklich ist?

00:22:01: Also wie kümmere ich mich darum, dass meine innere Barbara die kleine Barbara das Mädchen in mir... Ich bin ja nicht nur erwachsen.

00:22:08: Dass dieses Mädchen spielen darf.

00:22:11: Und Spielen ist für mich immer Wahlmöglichkeiten schaffen.

00:22:15: Spielen is'n nicht!

00:22:16: Ich setz mich auf den Boden und spiel mit Bauklötzen damit.

00:22:18: Ah, was könnte ich noch machen?

00:22:20: Ich habe das Thema Qualitätsmanagement.

00:22:22: Was gibt es noch für eine tolle Idee?

00:22:25: Und das ist für mich das, was für mich im Unterrichten so wertvoll ist, weil da steckt wieder dieses Feuer der Leidenschaft auch drin.

00:22:33: Also für mich, ja, also die Kunde heute dazu zu machen, was gibt es heute zu entdecken?

00:22:39: Auch den eigenen Spieltrieb!

00:22:41: wieder entdecken, so in dem Sinne auch zulassen dürfen.

00:22:44: Dass eben nicht mit Bauklötzen nur oder nicht mit Gaming sondern eben neugierig sein auf etwas.

00:22:51: Ja und das ist für mich auch dieses Erwachsenen ich is ja kein langweiliges Erwachsene.

00:22:57: ich wenn wir bei der Transaktion zur Analyse bleiben dass wenn ich reif bin wenn ich erwachsen bin dann weiß Auch aus neurodidaktischer Sicht, hoffentlich das Spiel extrem wichtig ist und dass Emotionen und emotional zu sein absolut wichtig ist.

00:23:13: Und ich weiß auch, dass das Gehirn eine Konsistenzregulation macht, das Gehören überprüft ob das echt ist was da vornisch passiert.

00:23:21: also ein Kind einen Jugendlicher überprüfte unbewusst wenn eine Lehrperson etwas vorstellt, ein Thema einführt oder etwas anleitet.

00:23:29: Ob das stimmig ist?

00:23:30: Oder nicht!

00:23:30: Das heißt es auch die Einladung für mich als Lehrperson.

00:23:34: Die Teile in mir Kinder ich Eltern Ich Erwachsenen Ich oder alle anderen Teile, die ich auch noch habe.

00:23:41: im NLP sprechen wir ja von vielen Teilen.

00:23:46: Wer bin ich und wie viele?

00:23:48: gibt es glaube ich einen Zitat, dass ein Quelle ich gerade nicht nennen kann.

00:23:51: Also auch was Stimmiges.

00:23:54: Wer bin ich?

00:23:55: Und wenn ja, wie viele.

00:23:56: Genau!

00:23:57: Welche Leute aus meinem Team habe ich alle heute morgen am Start?

00:24:01: Wie sind die gut drauf?

00:24:01: Sind die alle gut genährt?

00:24:03: Kann ich loslegen?

00:24:04: und wenn da eben noch mal das kleine Kind ist was von Papa Anerkennung haben will dann steht es vor dir und sagt David also erst einmal möchte ich wissen ob ich ein bisschen Ordnung war was sich gemacht hat.

00:24:13: Wann ist du das gut?

00:24:15: Das bin ich dann eben das innere Team.

00:24:18: Ja dass ist das innre team genau.

00:24:22: Ja sehr schön Ja.

00:24:24: Barbara, das hast du jetzt sehr gut gemacht!

00:24:27: Oh David, das ist schön!

00:24:29: Danke!

00:24:33: Du weißt ja wie ich das meine.

00:24:34: Nein,

00:24:34: ich weiß nicht wie du das meinst.

00:24:37: Ich konnte dich jetzt irgendwie nicht liegen lassen diesen Spaß.

00:24:41: Das verstehe ich.

00:24:42: Aber du hättest dir ein bisschen mehr Mühe geben können, weißt du das eigentlich?

00:24:46: Weil sie sich besser vorbereiten können.

00:24:52: Das ist die selbe Variante.

00:24:56: Ja, vielen Dank für dieses nachdenkliche Gespräch.

00:24:58: Ich hoffe dass viele zuhören.

00:25:02: Es ist wirklich ein Thema für mich wirklich ein thema unabhängig quasi vom beruf.

00:25:09: das ist ein augenöffner.

00:25:11: man erkennt wirklich die muster.

00:25:14: ich empfehle wirklich jedem mindestens mal literatur zu lesen wie du erwähnt hast oder sogar wirklich in coaching zu gehen wo das Ja, mit einem vornen Person aufgearbeitet wird und mal betrachtet.

00:25:26: Es muss ja nicht einmal eine Aufarbeitung sein, aber wirklich einfach mal das andere Kind mal betachten Und da gibt es ja auch so Führungen quasi wie man das machen kann.

00:25:39: Ja, finde ich wichtig.

00:25:44: Haben wir einfach... Hat unser frecher Bildungs-Podcast mal wieder ein ehrliches Einvernehmen hergestellt?

00:25:50: Einwas!

00:25:51: Ein herrliches Einvernehmen hergestellt.

00:25:55: Ja, also zu wenig Frech.

00:25:58: Dieses Feed bekommen wir ja schon ein paar Mal bekommen.

00:26:01: Danke vielmals und das nehmen wir natürlich sehr ernst.

00:26:05: Und dann werden wir mal ein bisschen frecher.

00:26:10: Gut, David!

00:26:11: Dann sage ich dir erstmal Tschüss und bereite mich darauf vor, frecher zu werden.

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