Reframing: Die Kunst der Umdeutung

Shownotes

Gib uns ein Feedback: info@blackbox-lernen.com

Folge uns auf Instagram und hinterlasse dort deine Nachricht: https://www.instagram.com/blackbox_lernen/

LinkedIn Barbara

LinkedIn David

Die Episode startet mit einer Definition von Reframing als Methode zur Umdeutung von Situationen und Verhaltensweisen. Barbara und David erläutern, dass eine Aussage oder Tatsache dabei nicht angezweifelt, sondern in einen anderen Kontext gestellt wird, was den Horizont weitet. Ein zentrales Beispiel ist die Frage nach dem Sinn in Krisenmomenten, die hilft, aus der Opferrolle in eine aktive Gestaltung zu kommen. Ein grosser Teil des Gesprächs widmet sich dem Umgang mit schwierigen Schülern und den eigenen Narrativen von Lehrpersonen. Barbara betont, dass Reframing dabei hilft, hinderliche Glaubenssätze über das Lernen aufzulösen, wie das afrikanische Sprichwort illustriert: Wer sprechen kann, kann singen. David und Barbara diskutieren zudem die kontroverse Frage, wie unvoreingenommen eine Lehrperson in eine neue Klasse gehen sollte. Während Barbara die Unvoreingenommenheit schätzt, plädiert David für eine professionelle Übergabe von Informationen, um auf spezifische Bedürfnisse vorbereitet zu sein. Die Episode beleuchtet auch praktische Anwendungen im Raummanagement, etwa wie man physische Hindernisse mit Humor und Kreativität integriert. Ein weiterer Fokus liegt auf der Rolle der Lehrperson im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz: Da das Informationsmonopol gefallen ist, verschiebt sich die Kernaufgabe hin zur Beziehungsarbeit und zur Begleitung von Lernprozessen. Die Folge schliesst mit der Erkenntnis, dass Reframing eine ständige Arbeit an sich selbst ist, die durch Coaching oder den Austausch mit anderen, sogar den eigenen Kindern, gefördert werden kann.

Transkript anzeigen

00:00:01: Guten Morgen Barbara.

00:00:03: Guten Morgen David.

00:00:06: Kontext, das ist ja ein großes Thema oder auch eben Reframing.

00:00:11: Da haben wir uns ja auch schon ausgetauscht.

00:00:14: du hast ja auch NLP gemacht ich habe es auch mal begonnen und dort ist Reframming ein großes thema und ich finde es noch wichtig.

00:00:23: kannst du mir mal zusammenfassen was bedeutet für dich?

00:00:27: Na reframing ist ja auch so ein Wort, was so ein bisschen inflationär verwendet wird meines Erachtens zur Zeit.

00:00:35: Aber wenn man es mal ganz konkret übersetzt heißt das anders deuten.

00:00:39: also einen anderen Rahmen geben.

00:00:41: frame ist der Rahmen und ich reframe ich deute Ich wechsle den Rahmen Und dass kann nicht tun in Bezug auf den Kontext und auch im Bezug Auf das Verhalten und da wird es für mich als Lehrperson oder als Trainer total wertvoll mal darüber nachzudenken, wo kann ich zum Beispiel Klischees im Verhalten vor allen Dingen meine eigenen Klischee ist im Verhalt wie ich etwas bewährte umdeuten und wir haben ja auch schon über die Desugissionsarbeit gesprochen.

00:01:10: Wie kann ich mit Sätzen von Kindern wenn sie zb sagen Kann Ich nicht geht nie.

00:01:17: also wie kann ich das umdeute dieses diese Generalisierung?

00:01:20: Zum Beispiel Das kann ich nie.

00:01:23: der Klassiker ist immer Wenn schlechtes Wetter ist, habe ich schlechte Laune.

00:01:28: Dann ist die Umkehrung immer wenn gutes Wetter isst hast du dann auch also gute Laune?

00:01:33: das ist so meine Antwort.

00:01:34: aber eben Ja.

00:01:37: wie gebe ich den Dingen eine andere Bedeutung und ich finde das sehr zentral als Aufgabe.

00:01:43: Also in unserem Kontext ein Mensch kommt mit einer Aussage Die Aussage wird eigentlich stehen gelassen, die wird jetzt nicht angezweifelt aber eben in einen anderen Kontext gebraucht.

00:01:58: Ja und alleine wenn ich das Bild habe der Schüler stört, der Teilnehmer stört dann kann ich erstmal für mich beginnen um zu deuten Stört er wirklich oder sendet gerade Zeichen die mir einen Hinweis geben dass sich vielleicht interessanter präsentieren sollte?

00:02:15: Also es hilft den Horizont zu weiten.

00:02:17: Für mich war eines der augenöffnendsten Situation mal, wie ich vor Uhrzeiten in Berlin war, sehr eng getaktet mit Verabredung und Zeiten und dann hat eine Freundin sich verspätet zum Treffen und dann noch abgesagt und dann habe ich mit einer anderen gesprochen.

00:02:33: du ich könnte jetzt doch Und dieses, ich war unzufrieden oder sauer auf diese eine Freundin das sie eben abgesagt hat.

00:02:42: Da war dann die Antwort der anderen.

00:02:44: Schau mal wie schön du es für Zeit geschenkt bekommen.

00:02:47: Ich saß da und dachte Sie hat recht!

00:02:49: Ich habe jetzt Zeit bekommen und das hat auch das Augen öffnen.

00:02:54: Dieses Ah, Mensch!

00:02:55: Das steckt da auch drin.

00:02:56: oder wenn eine Katastrophe passiert... Also ich hatte ja mal auch ne Phase in meinem Leben wo ich in einem Wohnmobil gelebt hab und als ich danach wieder ortsansässig geworden bin ist ein anderes Wohnmobil von mir also ein Nachfolgemodell Opfer einer Brandstiftung geworden und innerhalb von Minuten nachts runtergebrannt.

00:03:17: Und ich weiß noch, wie ich zu dieser... also wie ich dann hochgelaufen bin zum brennenden Wohnmobil?

00:03:22: Und der Satz, der mir durch den Kopf ging war, wofür ist das gerade gut?

00:03:26: Also was darf ich lernen?

00:03:27: Wie darf ich dieses Zeichen außer Wut und auch Miss, wie viel könnte das an Geldverlust sein so die typischen Fragen darüber hinausgehen wirklich zu sagen Was ist das für ein Zeichen?

00:03:37: Was lerne ich gerade?

00:03:38: Wofür is das gut?

00:03:39: vielleicht über Sesshaftigkeit nochmal neu nachzudenken, über den Material neu nach zu denken.

00:03:48: Wie flüchtig das zum Teil auch sein kann und ähnliches mehr?

00:03:53: Ich finde schon auch ein wertvolles Instrument oder einen wertvollen Gedanken sich ja eben damit auseinanderzusetzen.

00:04:02: wie betrachte ich eine Tatsache also eben ein störendes Kennstörande teilnehmen?

00:04:09: Ja, Geldverlust oder was auch immer abgebranntes Mobil.

00:04:15: Ja es hat schon immer mehr einen Seiten und da merke ich schon viele Menschen verrennen sich so in eine Haltung und dann bleiben sie dort.

00:04:29: Also für mich hat das sehr viel mit Verantwortung übernehmen zu

00:04:32: tun.

00:04:34: Ja, ja auf jeden Fall.

00:04:35: Also gerade wenn wir über Resilienz nachdenken oder Selbstführung dann ist das das Selbst-Reframing meiner Meinung nach ein ganz wirklich wichtiges Tool im Bereich Selbstmanagement also diese eigenen Generalisierungen mal zu erkennen.

00:04:50: also gerade in Bezug auf Kinder.

00:04:51: Wenn ich jetzt der Meinung bin Der Peter zum Beispiel Ist immer schlecht Dann muss ich mir dass selber da muss Ich das aufdecken können Dass der nicht immer schlecht ist Genauso wie... Und das ist ja die eine Seite.

00:05:04: Wie mache ich das mit mir, um verantwortungsvoller zu sein?

00:05:07: Um bewusster zu sein und mehr Möglichkeiten anzubieten?

00:05:12: Aber wie gehe ich auch mit dem Kind oder dem Teilnehmer um wenn ein Kind sagt Ich kann das nicht!

00:05:19: Wie gehe ich damit um zum Beispiel dann zu sagen komm ey lass uns doch mal gucken wo dir schon etwas gelingt und wo kriegst du schon etwas hin oder wo hast du schon kleine Erfolge gehabt?

00:05:28: also um seinen seine Sicht zu verändern, ja.

00:05:34: Ein extrem Beispiel habe ich mal wirklich erlebt.

00:05:36: Da kommt eine Lebperson zu mir leicht aufgelöst.

00:05:40: es war schwierig für sie gerade im Unterricht und dann sagt sie immer Ich bekomme seit zwanzig Jahren die schwierigen Jungs

00:05:50: Ja da würde ich dann sofort fragen Und was trägst du dazu bei?

00:05:54: Genau das waren schon auch meine Gedanken in dieser Richtung.

00:05:58: Ja ich hab's natürlich sanft habe ich das Thema angefasst und mit ihr besprochen.

00:06:05: Ja, weil nur schon statistisch geht es ja gar nicht und dass sie immer nur alle schwierigen Jungs hat.

00:06:11: aber sie hatte Mühe mit Jungs das war halt so.

00:06:15: Das wird dann wahrscheinlich ein persönliches Thema auch gewesen sein.

00:06:18: da kann man ja unterschiedlich mit umgehen auch zu sagen ja danke dass du das tust deshalb haben wir alle die angenehmen.

00:06:24: Jetzt ist jetzt nicht gerade nicht angemessen Antwort gewesen.

00:06:29: Ja definiere mal schwierige Schüler.

00:06:32: Warum ist das schwierig?

00:06:33: Da sind ja wieder bei dem Thema, was ist ein schwieriger Schüler.

00:06:36: Aber das ist ein persönliches Thema denke ich von ihr.

00:06:39: Der braucht so eine pfiffige Antwort wirklich immer.

00:06:46: Was ist denn wenn du mal einen dabei hast der nicht schwierig ist?

00:06:48: wie kommt er mit denen zurecht?

00:06:51: Wird der denn bevorzugt?

00:06:52: Also man muss dir ja helfen, das neu zu deuten.

00:06:54: und wie gut dass du so viel schwieriges Schüler hast.

00:06:57: Ich denke damit hast du einen glorreichen Unterricht weil du immer ganz besonders darauf achtest, dass es gut ist.

00:07:02: Zum Glück so viele Herausforderungen sonst wär's ein bisschen langweilig.

00:07:07: Ja,

00:07:07: das ist auch eine schöne Antwort.

00:07:11: Ja also...

00:07:14: Entschuldigung.

00:07:15: Sprich!

00:07:17: Nein, aber was können wir tun um zu reframe?

00:07:20: Also auf welchen Ebenen können wir agieren?

00:07:21: wie können wir aktivieren dass Menschen ihre Glaubenssätze übers lernen also die hinderlichen Auflösen und bessere haben.

00:07:30: Es gibt so ein schönes Sprichwort aus Afrika.

00:07:33: das habe ich selbst auch mal gelernt als ich in einem Gesangs Workshop war Und weil ich ja auch mal das Bild hatte Ich kann nicht wirklich singen Ja, ich bin ja groß geworden in der Schule mit einem Gesang und ein Musiklehrer, der uns auch noch geschlagen hat.

00:07:48: Wenn wir falsch gesungen haben, wenn wir abgewatscht wurden... Und man musste vorne bei ihm in einer riesigen Aula stehen und richtig singen Lieder die man fürchterlich fand.

00:07:59: Dann wurde man irgendwie demaskiert sozusagen.

00:08:02: Also hatte ich unangenehme Erlebnisse mit Singen.

00:08:04: Ich wollte dann aber irgendwann Stimmarbeit machen und singen und war dann an einem Songs Workshop.

00:08:09: Da wurde ich mit dem schönen Satz konfrontiert aus Afrika wer sprechen kann, kann singen und wer gehen kann der kann auch tanzen.

00:08:19: Ich dachte ja das stimmt.

00:08:20: also wenn ich sprechen kann dann kann ich auch singen.

00:08:24: Und das ist für mich so ein erlaubnis satz den ich ja leben kann im unterricht durch mein verhalten dass ich menschen zeige ey das geht auch.

00:08:32: Also alleine dass sich es vorlebe gebe ich Errefräme muss ich Muss ich davon ausgehen dass ich schwierige Schüler habe oder hab ich den fokus Lediglich darauf, wo gerade was Gutes passiert?

00:08:45: Wer welche Stärken zeigt.

00:08:47: Und wer gerade wieder einen kleinen Sprung gemacht hat sich etwas zu trauen oder ähnliches ja.

00:08:54: Voraussetzungen hast du gesagt.

00:08:55: also für mich gehört eben dazu Zuerst mal das Bewusstwerden.

00:08:59: Also dass das vielleicht ein Glaubenssatz ist oder das eigene Hinterfragenjahr.

00:09:04: ist es tatsächlich so.

00:09:06: Das Bewusst werden und da merke ich schon nicht so vielen Leuten bewusst.

00:09:14: Da merke ich schon, das ist für mich sehr zentral.

00:09:19: Du meinst natürlich Framing ist viel nicht bewusst?

00:09:21: Nein, fürs Reframing, dass Bewusstwerden von meinen Glauben setzen und meinen Aussagen.

00:09:30: Ich habe immer die schweren Schüler oder mir gelingt das nie... ...ich bin da doof oder dumm oder so.

00:09:37: Und ja, dass das bewusst werden.

00:09:40: und dann hab' ich schon auch gemerkt Es gibt ja auch so Anleitungen dazu.

00:09:48: Ich habe das schon mal in einem Workshop gemacht und es ist für mich auch wirklich Arbeit an sich selbst.

00:09:59: Ist es Arbeit an dich selbst?

00:10:00: Und dass es immer ein bisschen anstrengender für viele als wenn man bei denen bleibt, was man macht und woran man glaubt.

00:10:06: Auch wenn's negativ ist.

00:10:13: Machst du das auch in Gruppen?

00:10:15: Arbeitest du in Gruppen mit Reframing oder eher im eins zu eins?

00:10:20: Also ich denke, reframing ist ein Dauerzustand.

00:10:25: Ich mache es dann, wenn ich bewusst eine Situation habe wo ich merke jetzt rastet gerade eine Schublade ein Jetzt fange ich an zu werten, jetzt fängt sich an einen Muster zu bilden zum Beispiel über einen Teilnehmer Dann sauge ich ja dafür dass ich das relativ schnell wieder Auflöse, aber wenn ich zum Beispiel... Ich glaube viele Schritte mache ich mittlerweile automatisch durch die vielen Herausforderungen.

00:10:53: Aber was ich auf jeden Fall mache ist

00:10:55: z.B.,

00:10:55: wenn ich in einem Raum bin – ich habe ja immer wieder neue Räume -, dann zu gucken, was passiert im Vorfeld?

00:11:04: Also weiß ich jetzt schon, dass sich den Raum doof finde!

00:11:08: Weiß ich jetzt noch, dass er zu wenig Tageslicht

00:11:10: hat?!

00:11:10: Weiß' ich jetzt auch, das er kalt ist oder einen blöden Fußboden hat?

00:11:14: oder lasse ich mich überraschen und denke, okay was kann ich diesmal wieder tun damit der Raum für mich

00:11:20: gut wird?

00:11:21: Also im Bereich Selbstaktivierung, Selbstmanagement mache ich ganz viel.

00:11:29: Auch dieses in Trainerkreisen ist es früher habe ich das oft erlebt auch sehr üblich wenn du in ein Team kommst eine Gruppe übernimmst einen Team Training zum Beispiel machst.

00:11:41: Es ist eine Trainerausbildung, der Kollege hat das erste Modul gemacht.

00:11:45: Ich mache das zweite so und dann ist es üblich zu sagen pass mal auf ich gebe dir erst mal ein Update über die Gruppe.

00:11:51: ja da ist der der hat sich bis jetzt so verhalten und dann is noch die da.

00:11:56: bei der ist mir dass aufgefallen dann sage ich immer ich will das alles gar nicht wissen.

00:12:00: ich möchte so unvoreingenommen wie möglich sein weil wenn ich ja schon über Menschen etwas vorher höre was passiert?

00:12:07: Ich habe sofort ne Haltung Und die ist oftmals wertend.

00:12:11: Ah, das ist ja der Peter!

00:12:12: Also dann treffe ich auf die Gruppe und dann... Achja, das is' ja der.

00:12:15: Stimmt.

00:12:16: Das hab ich ja schon gehört, dass er so-und-so ist.

00:12:18: Dann verhag ich ja sogar noch meine Vorannahmen.

00:12:22: Das ist für mich eine Regel so unvoreingenommen wie möglich.

00:12:27: Ich bin da ein bisschen gespaltener Meinung.

00:12:30: beiwachsen in deinem Kontext.

00:12:32: Ja, ich erlebe es aber auch oft, dass einer Klassenlehrerin eben eine neue Klasse bekommt einfach eine neue Zusammensetzung.

00:12:41: Und dann, also sagen wir so eine dritte Klasse oder erste Klasse aus dem Kindergarten und dann verweigern sie quasi die Übergabe im Sinn von ja ich will da jeden wieder eine neue Chance geben und ich will jetzt nichts wissen zu diesem Kind.

00:13:00: Ich persönlich finde das doch eher unprofessionell.

00:13:04: Ich verstehe eben diesen Aspekt, den hast du eben gerade erwähnt.

00:13:07: Dass man dann halt schon beeinflusst wird ein Bild kreiert von einer Person oder einem Kind.

00:13:15: aber in diesem Zusammenhang finde ich doch in der Schule es muss eine Art Übergabe stattfinden auch in diesem Kontext vom Verhalten her damit ich wie vorgewarnt bin.

00:13:27: also ich find's dann schwierig wenn Ja, praktisch das Gleiche wieder abläuft.

00:13:33: Also ich finde es gehört dazu, dass man etwas hört zum Peter, der anscheinend ein schwieriges Verhalten hat wenn er im Kreis stillsitzen muss und dann muss ich halt für mich das wieder reduzieren sagen okay ich habe das gehört und ich schaue jetzt trotzdem mal wie's läuft aber doch schon wie vorgewandt, es könnte in diesen Situationen ja schwieriger werden.

00:13:59: Also bin ich schon ein bisschen vorbereiteter und kann mir eine gewisse Strategie vielleicht zu Recht legen.

00:14:06: Aber wenn ich dann so kalt erwischt werde ... Ja, ich will nichts wissen!

00:14:10: Und dann habe ich fünf oder vier Unruhe im Kreis und das klappt einfach nicht.

00:14:17: Dann hink ich einfach ein bisschen hinterher.

00:14:21: Das ist für mich der Kontext, den ich aus der Pflege kenne.

00:14:24: Das ist ja so was wie eine Übergabe.

00:14:26: da muss sich ja als Pflegefachkraft also als professionelle Mitarbeiter sowie eine Lehrkraft das auch ist.

00:14:33: wenn ich einen Patienten übernehme also weiß was ich?

00:14:37: Der Frühdienst übergibt an dem Spähtdienst und der Spätdienst an den Nachtdienst dann brauche ich auch Informationen über den Patienten oder Bewohner.

00:14:44: wie hat er sich heute?

00:14:45: Verhalten ist ziemlich ein anderer Auftrag.

00:14:47: Das ist eher auch jetzt begleitende, weil der Unterricht ja auch ein längerer Prozess.

00:14:53: Die Schüler sind dann ja auch länger.

00:14:56: Das heißt ihre Persönlichkeit die Betrachtung und Führung oder die Gestaltung des Rahmens für die Herausbildung ihrer Persönlichkeit ist ja ein langwierigerer Prozess Und da braucht es das Wissen um, was hat gut funktioniert mit dem Achtung?

00:15:14: Da sollten wir noch mehr darauf achten sozusagen.

00:15:18: Da finde ich das nochmal gut.

00:15:19: Das ist wiederum auch vom Kontext abhängig.

00:15:22: Aber dennoch darf ich meine Voranlagen immer wieder klären.

00:15:26: aber wichtige Informationen zu oder auch zur Familie ja wenn da jetzt gerade Wasser ist.

00:15:33: Das meiner Meinung nach wichtig das zu wissen.

00:15:37: Ja, eben.

00:15:38: Also ich ... ja jetzt eigentlich weniger die letzten paar Jahre weniger aber ich hatte doch immer wieder diese Diskussionen so.

00:15:45: Ich will jetzt nichts wissen und da mit der anderen abgebenden Lehrperson will ich mich gar nicht treffen.

00:15:52: Ich muss dich schon nach darauf beharren und sagen ja, ich versteh es aber in unserem Kontext muss das jetzt wirklich sein du musst jetzt einfach wissen ob jetzt gewisse Kinder irgendwie Spezialitäten haben oder nicht?

00:16:07: Aber im Training verstehe ich es, ja dort würde ich jetzt auch nicht beeinflusst werden wollen.

00:16:13: Besonders irgendwie wenn's noch ein Vorgesetzter ist der seine Leute vielleicht einen auf der Lotte hat und dann ja vielleicht noch über dich so Argumente sammeln will wo man da tatsächlich ein schlechter Mitarbeiter ist könnte ich mir vorstellen Ja das dann finde fände ich sehr schwierig.

00:16:35: also wir gehen doch gerade noch Aspekte durch den Sinn, die in der Trainerzunft so klassische Themen sind, wo man unterschiedlich mit umgehen kann.

00:16:44: Also du bist in einem Trainingsraum, sei es bei einem Fortbildungsträger oder sei es dann eben im Workshop-Raum, im Tagungshotel und bereitest den Raum vor?

00:16:56: Und dann gibt es eben welche, die sagen also ich muss dann fertig sein wenn alle kommen bis alle da sind.

00:17:03: Mit allem meine ich die Teilnehmenden!

00:17:06: Ich habe dann irgendwann entdeckt, ich höre ja gar nicht auf mit Vorbereiten weil ich könnte immer noch weiter vorbereiten.

00:17:12: Für die einen ist das eben die Flip-Shards weiter zu visualisieren und zumal bei mir ist es vielleicht noch ein bisschen aufzuräumen eine neue Methode mal anzudenken mit dem Raum nochmal umzuräuben und ähnliches mehr.

00:17:26: also weil mir das so viel Freude macht was ich da tue.

00:17:29: Also dieser Aspekt zum Beispiel, was halte ich für richtig?

00:17:35: Muss ich fertig sein oder bin nicht auch schon fertig aber mache trotzdem noch weiter.

00:17:40: Stehe ich vor der Tür und begrüße die Teilen nehmen oder kommen sie schon rein und ich begrüse Sie dort zum Beispiel.

00:17:46: Wann biete ich das du an?

00:17:48: Oder dürfen die Menschen in mein Cockpit kommen oder nicht?

00:17:51: zum Beispiel ist auch etwas, was für mich mit Reframing zu tun hat.

00:17:55: Welche Bedeutung gebe ich diesen Regeln und Prinzipien?

00:17:59: Und wenn ich diese Auflöse z.B.

00:18:03: mit dem Cockpit, dass jemand im Cockpit gekommen kann, hat das ja eine Wirkung und will ich diese Wirkung.

00:18:10: also diese Sachen haben für mich auch desogierende Wirkung Also Reframings Wirkung.

00:18:17: Der Klassiker ist für mich, wenn ich einen Raum habe der was ja häufig vorkommt, der zum Beispiel eine große Säule hat in der Mitte.

00:18:24: Kann man sagen das stört und dann kann man auch eine große rote Schleife drum herum machen und ein Schild daneben Achtung Säulen.

00:18:32: Dann ist es schon wieder, ach guck mal wie können wir eigentlich mit Schwierigkeiten umgehen?

00:18:37: Wir können damit spielen oder sogar Humor entwickeln Und da sind mich die Arbeit auf der Werteebene und die ist eine Reframing-Arbeit.

00:18:47: Also ich kann noch so schön über was, was ich Führung oder Resilienz sprechen.

00:18:52: wenn ich aber die ganze Zeit schlechte Laune habe weil ich mich über diese Säule ärgere oder bin ich eben ein Beispiel mit der Art und Weise wie ich das mache dass die Menschen auch merken ach schau mal könnte man auch so betrachten ja

00:19:07: eigentlich wäre es ja einfach.

00:19:10: Aber daran denken und sich daran gewöhnen neben dieses Reframing, das braucht schon Zeit.

00:19:17: Meine eigene Prägung war auch eher so, dass die Probleme externalisieren.

00:19:25: Schuld sind die anderen.

00:19:27: Da musste ich stark an mir arbeiten.

00:19:30: Mittlerweile ist es ganz gut gelungen in sehr schwierigen Situationen.

00:19:36: Nach ein paar Minuten, wenn ich mich wieder gefasst habe denke ich darüber nach ja aber was ist jetzt mein Anteil?

00:19:42: Also was habe ich dazu beigetragen dass das in den Streit oder irgendetwas eskaliert.

00:19:49: Das braucht natürlich schon auch Mut dann bei sich selbst hinzuschauen.

00:19:55: Aber mir passt es einfach wenn wenn ich ihm quasi am Steuerrad sitzen darf und ich bestimme, wer mich ärgert hat ja Winston Churchill gesagt.

00:20:08: Und genau das geht's finde ich dass man da selber Verantwortung übernehmen kann eben in seinem eigenen Bereich.

00:20:16: Ja und das ist tatsächlich persönliche Arbeit.

00:20:19: während ich dir zugehört habe hab' ich eben auch reflektiert wo waren so einschneidende Situationen wo ich das für mich lernen konnte?

00:20:27: Und das ist zum Beispiel auch die Arbeit am Täter Opferretter Dreieck gewesen, die ich sehr augenöffnend fand.

00:20:33: Wie wir das gar nicht mehr bespielen sondern es verlassen und das können wir ja auch dann.

00:20:39: also das muss man für sich entdecken.

00:20:41: Das ist für mich wieder die Einladung für Lehrpersonen oder für Trainer auch wirklich konsequent für sich Persönlichkeitsentwicklung weiter voranzutreiben.

00:20:50: Also nebenbei wenn ich merke Ich verhake also wenn ich z.B diesen Podcast jetzt hören würde und mir Gedanken machen würden, wo ich das überhaupt noch nicht kann oder wo ich ständig wieder in dieselben Muster steige an Bewertung meiner Schüler.

00:21:04: Dann könnte ich mich ja überlegen, mir wirklich ein Coaching zu holen oder mal was drüberzulesen oder ähnliches.

00:21:12: also dann ist so ein aktiver Prozess von Ich gucke mir das mal an und reframe meine eigenen Belief sozusagen meinen eigenen Glaubenssätze.

00:21:21: Das heißt es kommt proaktiv durch uns selbst und da gibt's natürlich auch tolle Vorbilder.

00:21:27: Also ich habe einen auf einem Sogestopädie-Kongress Jim Wingate kennengelernt, ich glaube das hab' ich schon mal gesagt an das Beispiel und ich habe ja auch Probleme gehabt mit Sprachenlernen gehabt bis sich dann positive Erlebnisse bekommen habe.

00:21:45: Aber er hat eine Lektion, einen Workshop gehabt zum Thema Lernen und dann haben wir ein Text bekommen auf Englisch.

00:21:52: und dann war die erste Aufgabe jetzt unterstreichen schnell alle oder unterstreicht zusammen alle Vokabeln, die es schwierig findet.

00:22:00: Und dann nächster Schritt jetzt unterstreigt bitte alle, die ihr leicht findet.

00:22:04: Woop!

00:22:04: Hat sich der Text für mich total verändert?

00:22:07: Weil plötzlich waren ganz viele Vokabel da, die ich leicht empfunden habe.

00:22:11: Das war für mich ein aktives Reframing Und dann waren wir... Das war noch mit Overhead-Projektor hat daran ein Ponderbeer gehabt, so einen Stoffponderbehr.

00:22:23: Während er ganz akribisch mit diesem Text beschäftigt war und sagte, ihr müsst immer auf diesen Ponderbären achten!

00:22:29: Immer aufpassen bitte beobachtet ihn!

00:22:31: Das heißt sie wurden auch immer wieder ins Lachen gebracht oder aus dieser Enge herausgebracht.

00:22:37: ich muss jetzt absolut fokussiert das herausfinden.

00:22:40: dadurch wurde es spielerisch und leicht total Tolle Augenöffnung für mich zum Thema meine eigenen Sprachblockaden mal betrachten, die sich da wirklich massiv aufgelöst haben.

00:22:53: Also ein ganz... Aber es ist die Suggestionsarbeit ein ganz bewusster Prozess, die die Lernblockaden von Teilnehmenden und Schülern nicht zu nähern sondern sie aufzulösen.

00:23:07: Tolle Stunde war das!

00:23:09: Ja schön ja Das kann mir auch in den Sinn, du hast es zum Glück gesagt.

00:23:16: Ich denke wer sich damit beschäftigen will soll sich also der schnellste Weg zu Resultaten ist.

00:23:23: mit deinem Coaching denke ich ja auch.

00:23:25: oder eine Ausbildung in den Bereichen.

00:23:28: also wenn er eine gute NLP-Ausbildung macht, der kommt am Reframing nicht vorbei und das ich finde NLP oder ähnliches gehört für mich in die Basiswerkzeugkiste.

00:23:39: Ja da bin ich einverstanden.

00:23:45: Ich finde auch tatsächlich, dass Kinder die eigenen kindergute Ratgeber sind.

00:23:49: Also ich habe mit meiner Tochter viel besprochen.

00:23:53: Ich habe viel erzählt aus meiner Arbeit.

00:23:56: gerade als sie klein war also sprich spätes Kindergartenalter und frühe Grundschule hatte sie so tolle Gedanken oder Fragen also Tipps die sie mir gab aus dieser kindlichen Unbedarftheit heraus.

00:24:13: Also die haben zum Beispiel im Kindergarten sich mit diesem Bild der Sonnenblumen beschäftigt.

00:24:21: Von Van Gogh, die Sonnenbloume und dann haben sie einen Besuch im Kunstmuseum in Hannover gemacht und danach haben Sie alle ein Sonnen-Blumenbild gemacht und daraus haben sie noch eine Ausstellung gemacht wo sie uns Eltern eingeladen haben.

00:24:35: das war für mich ein komplettes Reframing zum Thema ich kann nicht malen Oder ich bin Künstler oder guck mal, wir können eine Ausstellung machen.

00:24:44: Mit diesem Wissen hat sie dann mich supervidiert.

00:24:49: Meine Beispiele die ich erzählt habe mit dieser Ja da mach doch mal das und das oder probier doch mal dass und das aus.

00:24:56: Das hat meine Tochter gemacht.

00:24:57: also da können wir auch wirklich rat holen.

00:25:00: Und du hattest ja mal an einer Stelle gesagt Dass es Lehrer gibt immer noch denken, sie sind sozusagen die Weisen für den Inhalt und durch das Internet ist das ja weg.

00:25:16: Das heißt worauf fokussiere ich mich im Unterricht?

00:25:19: Was bedeutet auch dass alleine das durch KI sich der Unterricht ändert, dass das Wissen nicht mehr das Entscheidende ist sondern der Umgang damit ist irgendwie framing was wir momentan zu tun haben.

00:25:33: Oder jetzt müssen wir wieder umdenken, ist KI wirklich ein guter Ratgeber oder beeinflusst es uns dermaßen?

00:25:39: Weil es ja doch immer wieder bestimmte Richtungen einem anbietet.

00:25:43: Ja,

00:25:44: also Informationsmonopol habe ich das jemals genannt,

00:25:48: der

00:25:48: Person ist weg und jetzt komplett... Was bleibt dann übrig?

00:25:54: oft kommt dann so Beziehung, Beziehungsarbeit Und da merke ich dann schon auch dass es sehr schwammig was heißt Beziehung, was heißt beziehungsarbeit in Beziehungen treten.

00:26:09: Und ja das können wir vielleicht auch mal als Thema aufnehmen eben so Beziehungs- und Beziehunsarbeit.

00:26:17: Was meinst du jetzt mit Beziehumsarbeit?

00:26:20: Ja mir kommt einfach schnell in den Sinn dass oft Beziehensarbeit findet ja oder sollte ja im positiven stattfinden Nur schon, dass also leere Personen befinden sich im ständigen Konflikt oder zwischen den zwei Polen Beziehungen aufbauen bzw.

00:26:40: auch zerstören.

00:26:41: Also wenn ich eine schlechte Note an einer Prüfung verteilen muss kann ich das noch so empathisch machen, dass es einfach beziehungsstörend ist, wenn ich dem Kind das übergeben muss.

00:26:55: Dann bin ich ja der, der bewertet hat und er das überbringt Auch wenn es mit einem Lächeln ist oder aufmuntend und alles, alles gut gemacht.

00:27:05: Aber trotzdem gebe ich quasi ein negatives Feedback und bewerte eine Arbeit oder sogar das Kind negativ.

00:27:15: Und das macht halt einfach die Beziehungsarbeit finde ich schwieriger.

00:27:19: und nur schon dass auch mal bewusst werden Oder halt auch die Gelingensbedingungen.

00:27:23: also was heißt ja Beziehung beziehungsarbeiten Bei uns halt im schulischen Kontext, bei dem Trainingskontext ist es auch wieder anders.

00:27:35: Nur schon mit den Erwachsenen aber bei den Kindern über so zwei drei Jahre hinweg.

00:27:41: Ja ich habe mal die Definition gehört in Momente schaffen also Beziehungsarbeit ist in Kontakt treten und Momente arbeiten.

00:27:53: Momente von Berührung?

00:27:55: Meinst du das von Begegnung?

00:27:57: Genau Begegenung ja!

00:28:02: Ja, also das ist gerne ein Thema für eine nächste Folge.

00:28:05: aber in Bezug auf Reframing würde ich auch sagen.

00:28:08: Wie ist meine Beziehung zu mir selbst als Lehrperson?

00:28:12: Wie zeige ich diese auch wie man überhaupt mit sich umgeht?

00:28:16: und wie ist meine beziehung zum thema?

00:28:19: Also in welcher Leidenschaft hingabe Liebe bin ich mit mir Mit dem Thema?

00:28:25: Und dann wie gestalte Ich überhaupt Beziehungen zu Menschen?

00:28:28: worauf achte ich?

00:28:30: Ja, das war ja auch ein Anfang hier heute.

00:28:32: Guck ich bei einem Kind eher auf die Schwächen oder auf die Stärken?

00:28:37: Wie gestalte ich von meiner Seite aus die Beziehung und auch die Bezierung vom Kind zu mir?

00:28:43: also wie lade ich ein dass das Kind von sich aus eine Beziehungen zu mir macht?

00:28:48: Es gibt ja auch zum Beispiel... Ich habe ja Teilnehmende, die sind dann sehr, nicht möchte ich sagen anhänglich aber sie signalisieren tieferen Kontakt haben wollen.

00:28:57: Das geht durch die Gespräche drum herum, ich sage zum Beispiel oft am ersten Tag das Liege also mit der Methode liebes Tagebuch baue ich dann ein dass sich das Mittagessen gerne für mich habe und sagt an das liegt nicht an euch sondern ich brauche diesen Moment der Ruhe.

00:29:11: Ich bin dann kurz privat sortiere mich und ähnliches.

00:29:15: Aber genau das sage ich, damit die nicht denken.

00:29:18: Ich habe keine Lust auf sie.

00:29:20: Aber im Mittagessen ist gemeinsam und dann auch noch mit Menü... Und dann sitze ich teilweise eine Stunde am Tisch.

00:29:26: Das ist ziemlich anstrengend!

00:29:28: Also verpack' ich es so, dass Sie das nicht als Beziehungsstörend finden.

00:29:36: Spannendes Thema, Reframing.

00:29:38: Ja, Refaming gehört für mich wirklich in jeder Ausbildung wird leider nicht gemacht.

00:29:46: Aber das haben wir auch schon besprochen, dass da einiges geändert werden müsste.

00:29:51: Definitiv!

00:29:53: Ja und unser kleiner Podcast, der verändert ja vielleicht auch.

00:29:56: Ein tolles Reframing ist ja auch... Ich habe hier mal eine Folge alleine gesprochen David.

00:30:01: Die sollten wir auch mal veröffentlichen.

00:30:04: Ist es auch ein Reframming?

00:30:06: Darf die alleine gesprochen werden auch auftauchen oder müssen wir an ihr noch herum basteln?

00:30:11: Das finde ich auch ne schöne Frage.

00:30:15: Ich muss jetzt wieder ein Leser-Post beantworten, David.

00:30:17: Das ist auch ein Craming!

00:30:19: Ja, ich muss mich auch durch die vielen Zuschriften per Post... ...dass ich mich durchwühlen, genau.

00:30:26: Dann bleiben wir mal mit einem lieben Gruß an unsere Hörer und Hörerinnen.

00:30:33: Schönen Tag!

00:30:33: Tschüss!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.