Präsentieren mit Persönlichkeit: Wenn der Mensch zum wichtigsten Medium wird
Shownotes
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Die Folge beginnt mit einem humorvollen Einstieg durch Barbaras französische Spielfigur Babu, die illustriert, wie Rollen helfen können, das eigene Ausdrucksspektrum zu erweitern. David und Barbara definieren Persönlichkeit als eine Mischung aus Stimme, Körperwelt und innerer Konsistenz, die weit über das oft inflationär gebrauchte Wort Authentizität hinausgeht. Ein zentrales Thema ist die Glaubwürdigkeit: Kinder und Erwachsene spüren sofort, ob eine Lehrperson das Thema wirklich verkörpert oder nur angelerntes Wissen wiedergibt. Ein wichtiger Impuls der Episode ist das Konzept des Raums: Trainer, Lehrerinnen und Lehrer sollten sich bewusst werden, dass sie vor der Klasse auf einer Bühne stehen und diese aktiv gestalten müssen, etwa durch Methoden wie die Wäscheleine oder das Einnehmen der Raummitte. Besonders praxisnah wird es bei der Diskussion über den Moment des Starts: Die Präsenz sollte bereits vor der Tür eingeschaltet werden, ähnlich wie Artisten im Zirkus schon hinter dem Vorhang unter voller Spannung stehen. Barbara und David erörtern zudem das Für und Wider der Begrüssung an der Tür und wie man den Kontakt zu den Lernenden aktiv steuert. Auch die äussere Erscheinung wird thematisiert: Kleidung wird hier nicht als Verkleidung, sondern als Rollenklärung und Wertschätzung gegenüber dem Publikum begriffen. Die Episode schliesst mit der Erkenntnis, dass Präsentieren ein Handwerk ist, das durch Bewusstsein für Stimme, Körper und Requisiten trainiert werden kann.
Transkript anzeigen
00:00:00: David, ich muss dir sagen oder ich kann gar nicht zurückhalten.
00:00:05: Es kommt so aus mir heraus.
00:00:06: Heute ist ein ganz besonderer Tag!
00:00:08: Ich weiß nicht ob du das weißt weil wir haben heute die fünfundzwanzigste Folge.
00:00:14: Das ist schon über zwanzig noch nicht dreißig aber so dazwischen und es macht mich wirklich glücklich dass wir haben so viel gemacht hier.
00:00:24: Ja, mich auch.
00:00:26: Wo ist dann die deutsche Baubau raus?
00:00:28: Warum kommt die französische Baubauer jetzt da hervor?
00:00:31: Grüezi!
00:00:32: Hallo guten Morgen lieber David.
00:00:34: Die Französe sitzen heute morgen in den Knochen weil wir wieder so früh angefangen haben und ich die Nacht war kurz und dann habe ich ein Gefühl von ich kann noch machen spätere Anfangen oder Ich bin Lassiver.
00:00:47: also diese Babu heißt sich steht für eine gewisse Lassivität Und die darf dann auch Dinge sagen, die ich nicht sagen darf.
00:00:54: Das ist ja der Vorteil.
00:00:55: deswegen arbeite ich hier mit Spielfiguren um mein eigenes Spektrum zu erweitern an Möglichkeiten mich auszudrücken.
00:01:03: Ja und das ist vielleicht auch der Übergang zum Thema heute Die Persönlichkeit.
00:01:08: wenn wir von Präsentationen sprechen Von Leereinheiten von Unterrichten von Trainings und gerade diese Quenzen wo wir Zahlen Datenfakten präsentieren wollen Inhalte aufschließen wollen, wach machen dafür neugierig.
00:01:22: Dann brauchen wir auch Persönlichkeit.
00:01:24: Unsere Persönlichkeit als wichtigstes Instrument weil die ist auch noch da wenn Internet und Strom nicht da sind.
00:01:32: Ketzelische Frage gibt es Menschen ohne Persönigkeit?
00:01:36: Nein ich denke jeder ist eine eigene Persönlicheiht.
00:01:39: das ist ja so eine Mischung aus allem was uns ausmacht und ist er auch nicht so fest zu greifen.
00:01:45: Jeder ist eine Persönlichkeit.
00:01:47: Bei einem Säugling vielleicht sieht man es noch nicht so stark, aber wenn Kinder anfangen auch sich mehr zu bewegen Geräusche zu machen Wenn die Sprachentwicklung startet dann merkt man schon sehr viel von ihrer Persönlichkeit.
00:02:00: sind sie introvertiert sind sie extrovertiert?
00:02:03: Ja das ist für mich ein.
00:02:05: einer der Grundpfeiler einer gelungenen Präsentation.
00:02:08: ist, wenn ich meine Persönigkeit mit einsetze.
00:02:13: Ich kann dir da was Kleines erzählen, dass ich eben gerade Gästen erlebt habe.
00:02:18: Nämlich in der Schule, wo ich jetzt aktuell bin... Da war die Tourenhalle voll mit Kindern.
00:02:25: Die treffen sich und singen.
00:02:26: Und das Schülerrat hat eröffnet.
00:02:30: Und ich glaube es ist ein Präsident des Schülerrates.
00:02:33: Das sind zehnjährige.
00:02:35: Der hatte eine Präsenz.
00:02:36: Der stand hin!
00:02:38: Mit dem Mikrofon begrüßte die und schupfte noch die.
00:02:42: anderen zwei vor sich hin, die sich nicht so getrauten müssen in die Mitte zu gehen und da merkt man das wird wahrscheinlich ein Lieder.
00:02:52: also der hat wirklich keine Mühe mit der Bühne präsentzt.
00:02:56: Und das hat mir richtig gut gefahren weil da war ich jetzt zum Beispiel komplett anders.
00:03:01: Ja, klasse.
00:03:02: Schönes Beispiel!
00:03:03: Der bringt das mit oder der hat es aus Freude, aus Extrovertiertheit und aus Lebendigkeit herausentwickelt.
00:03:09: Wenn ich an meinen ersten Bühnenauftritt denke wo ich sozusagen auch im Rahmen einer Schulfeier der Altenpflegeschule sollte ich dann den Seniorenbeirat und den Stadtbürgermeistern und all dieser offiziellen Personen begrüßen.
00:03:24: Ich habe das nicht hingekriegt Und bin dann ganz dezent unter so ein Tisch gegangen, der auf der Bühne stand und gehofft, dass meine Lehrerin irgendwie übernimmt.
00:03:32: Da war ich schon über zwanzig.
00:03:33: Das war ganz schrecklich!
00:03:35: Obwohl wir bei dieser Feierlichkeit sogar Szenen gespielt haben, habe ich die offizielle Ansprache nicht hinbekommen, weil mich in einer Rolle war... Sehr interessant.
00:03:47: Aber dann habe ich gemerkt, ich will das herausbilden.
00:03:51: Die Frage auf die du mal gestellt hast auch im Vorgespräch sind wir für die Bühne geschaffen oder so ähnlich war die Frage ja?
00:04:00: Also wird man zu einer Bühnenpässe-Öffentlichkeit oder ist eine Bühnepäse-Äffentlichkeit?
00:04:05: Und ich weiß überhaupt nicht, ob ein Lehrer weiß wo seine Bühne im Klassenraum ist.
00:04:12: Als Trainer weiss ich das weil wir ja auch oft keinen Tisch vorne haben.
00:04:17: Manchmal ist es noch so eingerichtet dass dann da der Lehrertisch ist, der Trainertisch in der u-förmig angerichteten Tisch und Stuhlarangement.
00:04:27: Dann ist da vorne ein riesiger Tisch, wo man sich absetzen kann, wo eine Tasche hinstellen kann den Laptop und so.
00:04:32: aber oft ist das So, das heißt ich habe also eine freie Fläche vorne im Trainingsraum und das wäre für mich oder ist zu mir in gewisser Weise die Hauptbühne.
00:04:44: Und wie ist es in der Schule?
00:04:45: Ist einem Lehrer einer Lehrerin bewusst dass das eine Bühne ist, die sie da vorne haben?
00:04:51: Gute Frage!
00:04:52: Ich denke den meisten nicht so.
00:04:55: und Bühnen bedeutet für mich auch Raum was es braucht quasi einen kleinen leeren Raum
00:05:03: Und
00:05:04: der ist oft rar.
00:05:06: Also ich sehe viele von meinem geistigen Auge, viele Klassenzimmer da ist, hat das einfach mit vollgestellt und möbeln?
00:05:15: Ja!
00:05:16: Da
00:05:16: ist die Bühne sehr klein quasi zum sich bewegen
00:05:20: Und das ist eigentlich fatal.
00:05:23: Wenn ich sozusagen eine Inhaltspräsentation mache, wenn ich beginne zum Beispiel ein Thema einzuführen oder einen Unterkapitel eines Themas dann gibt es doch irgendwo einen Zipfel, ein Feld, ein Element der Wissensvermittlung und die sollte meiner Meinung nach auch eine gewisse Dramatik mit sich bringen damit es interessant ist.
00:05:45: und wo stelle ich mich dahin wenn alles vollgestellt ist?
00:05:50: Deswegen sind natürlich Präsentationsmethoden wie die Wäscheleine, die quer durch den Raum gehängt wird.
00:05:55: Interessant weil dann schaffe ich mir eine Bühne, weil ich den Raum einnehme zum Beispiel entlang dieser aufgespannten Leine Wissensinformationszettel anzuhängen und dadurch bin ich in Bewegung und fülle den Raum.
00:06:10: Also wenn ich keinen Bühnenraum habe, muss ich mir die Bühne nehmen und mich über das Setting hinwegsetzen.
00:06:16: Dann muss ich mich auf den Tisch stellen, wenn ich etwas Wichtiges sagen möchte oder soetwas... ...oder zumindest auf dem Stuhl?
00:06:25: Ja!
00:06:25: Oder wie Robin Williams im Film auf dem Tisch.
00:06:28: Auf dem Tisch genau!
00:06:30: Und plötzlich haben wir ihm alle zugehört.
00:06:31: aber eben hört man ja sowieso gerne zu.
00:06:35: Du befasst dich ja aktuell ja intensiver mit diesem Thema Und die Persönlichkeit für die Bühne, für das Präsentieren.
00:06:46: Was hast du da herausgefunden?
00:06:49: Ja, das ist eine spannende Frage weil ich gemeinsam mit meinem Kollegen Dr.
00:06:53: Steven Wagner der aus dem akademischen Bereich kommt also Verteidigung von Doktorarbeiten, Science Slam und ähnliches.
00:07:00: Also wo es wirklich um viel komplexes Expertenwissen geht und ich mit der Gabel, sag' ich mal, Wissen aufzuschließen und merkwürdig aufzubereiten.
00:07:10: Wir schreiben zusammen und wir diskutieren seit Wochen- und Monatenviel und wir sind felsenfester Meinung das diese Persönlichkeit des Präsentierenden etwas ganz Wichtiges ist Und die hat bei unserer Recherche und meiner insbesondere schon ergeben dass wir mit dem Begriff Persönlichkeit teilweise sehr inflationär umgehen.
00:07:30: Das wird so schnell gesagt, ja?
00:07:33: Aber das hat sowas zu tun mit innerer Konsistenz, mit Stimmigkeit und ein Mensch der sozusagen wo wir sagen, boah, dass ist aber eine Persönlichkeit!
00:07:42: Der ist nicht künstlich zusammengesetzt sondern sie Aspekte wie Stimme-Worte oder auch die Stimmpferbung, die Melodie, die Körpersprache, wie er sich bewegt durch Haltung.
00:07:53: Die bilden ein ganzes... Das heißt nicht, dass der Mensch nun perfekt oder widerspruchsfrei ist.
00:07:59: Der darf auch Ecken und Kanten haben.
00:08:01: Er braucht aber eine gewisse Lebendigkeit.
00:08:04: und wenn wir jetzt an Unterricht oder an Präsentieren denken dann braucht er auch Präsenz also eine Art Energie Lebendigkeit, Charisma.
00:08:14: Das hatten wir auch schon mal.
00:08:16: Braucht man Charisma?
00:08:17: Damit ich überhaupt auch Funken sprühen kann also damit ich auch Energie aufbringe dieses Thema in den Trainings oder Klassenraum zu bringen?
00:08:26: ja und häufig wird gesagt naja da muss er erst einmal authentisch sein.
00:08:31: oder ach die oder der war ja so authentisch und das kann man schon auch sagen dass jemand in gewisser Weise echt ist, echte wirkt.
00:08:44: Stimmig ist für mich einer der wichtigsten Begriffe und er hat auch mit der Stimme zu tun.
00:08:48: Ist der Mensch stimmig?
00:08:49: Also stimmt das, ist die Stimme stimmigt?
00:08:52: Ist doch das was er sagt zu ihm selber stimmigen.
00:08:54: also dass es für mich eine der wichtigste Kriterien wenn ich auch an Unterricht denke, an Training, an eine Präsentationseinheit.
00:09:04: Stimmt das was der da vorne tut?
00:09:06: Also ist das glaubwürdig Hat der, das ist ja das was ich auch so schätze dass man da hat.
00:09:13: Also traut man ihm dieses Thema zu?
00:09:15: oder ist es zum Beispiel angelesen?
00:09:20: Ja, da braucht sich ja auch Übung denke ich mal.
00:09:23: und jetzt mittlerweile.
00:09:26: also ich hatte früher richtig Bühnenangst wie man das nennt.
00:09:31: Da
00:09:31: war ich ja richtig gehemmt.
00:09:34: Ich merkte besonders wenn mich nicht sattelfest in einem thema fühle.
00:09:38: Also ich kann mich noch so einen Elternanlässer erinnern, da war ich ja so gut wie möglich vorbereitet aber ich war auf die kritischen Fragen besonders natürlich überhaupt nicht vorbereitet und das macht mir Sorgen oder ich fühlte mich nachher schlecht und dann merkte ich so mit den Jahren.
00:10:01: jetzt freue ich mich also zum Beispiel nächste Woche habe ich eine Informationsveranstaltung Und ja, mittlerweile habe ich halt viele erlebt.
00:10:09: Positives und Negatives... ...und freue mich da die Eltern quasi auf dem ersten Kindergarten vorzubereiten.
00:10:19: Ja das ist die Erfahrung!
00:10:25: Ich würde sagen, dass ich mich zu einer bühnen oder präsentierenden Persönlichkeit entwickelt.
00:10:32: Das war überhaupt nicht in mir angelegt.
00:10:37: So mein Verständnis.
00:10:38: und ja, da finde ich das schon sehr entspannend.
00:10:42: Also welche Aspekte der Persönlichkeit definierst du für dich die mal so richtig wichtig sind?
00:10:53: Die Bühne für etwas zu präsentieren?
00:10:56: Ja, und ich fringe das also für mich auch ein Unterschied ob es zum Beispiel die Persönlichkeit eben eines Lehrers eines Trainers ist oder einer Ärztin eines Arztes.
00:11:06: Oder die Persöhnlichkeit eines Handwerkers zum Beispiel ist für mich viel bodenständiger, viel körperlicher als jemand der geistig arbeitet.
00:11:15: aber es braucht immer eine Glaubwürdigkeit.
00:11:22: Ja, zum Beispiel hast du ja eben was ganz Wichtiges gesagt bei einem Elternabend zum Beispiel.
00:11:28: Ich erinnere mich an einen Elternabenden bei einer Waldorfschule wo ich meine Tochter anmelden wollte.
00:11:33: aufgrund der Präsentation des Lehrers haben wir unsere Tochter dort nicht angemeldet.
00:11:38: Der war nicht glaubwürdig.
00:11:40: als Klassenlehrer dem habe ich nicht... also ich merkte ich vertraue den mein Kind auch wieder über Körperlichkeit und Bewegung gesprochen hat und sich dazu bewegt hat, das war für mich nicht stimmig.
00:11:53: Dem habe ich einfach nicht die Erfahrung geglaubt, die er sagte zu haben.
00:12:00: Glaubt?
00:12:01: Entschuldigung!
00:12:02: Und da sind wir auch bei Hetty und anderen.
00:12:05: ja bin ich glaubwürdig auch zu diesem Thema und wenn ich glaubewürdig bin dann vertraut das Kind.
00:12:11: Das Kind spürt die Konsistenzregulationen, die wir haben.
00:12:15: ein Kind spührt, wenn wir unsicher sind Ein Erwachsener, ein Jugendlicher sowieso.
00:12:19: Der Gerät stand da sofort rein und Erwachsene mit denen ich ja zu tun habe die merken wenn ich etwas vormache, also wenn ich so tue als ob, wenn ich Schwächen hab zum Thema das ist es sofort spürbar gerade in einem Trainingsraum wo du kein sicheres Setting hast weil immer wieder du bist ja fahrendes Volk sozusagen von Raum zu Raum, vom Tagungshotel zu Tagungs-Hotel pilgerst Du dein Leben lang so ungefähr.
00:12:45: Also Ich bin in einem fremden Raum Das ist schon mal eine Unsicherheit.
00:12:50: Dann kommen Teilnehmer, die du gar nicht unbedingt kennst und sofort musst du
00:12:54: starten.".
00:12:56: Und ich hatte ein Training letztes Jahr ... Da war die Zusammensetzung so ungeschickt, da habe ich mich von schwächen lassen.
00:13:03: Ab der ersten Sekunde hatte ich vielleicht nur noch Fünfundundachtzig Prozent Überzeugung, wie ich das gemacht habe.
00:13:11: Wie ich das Setting für den Anfang gebaut hab und sofort kippte es?
00:13:15: Und dass ist für mich... Ich war für die nicht glaubwürdig aber die waren auch sehr stark mit Zweifeln ausgeprägt Sorgen und Bedenken und ich habe ihnen so wenig Sicherheit geboten ja.
00:13:25: War das ein Thema, das die fremd war?
00:13:29: Nein!
00:13:30: Das war das Thema Crazy Days, also Führung jenseits der Norm.
00:13:36: Verrückte Führungen, neue Führungsansätze... Aber ich war vielleicht unsicher, denke ich mal in dem Faktenwissen was die erwartet haben.
00:13:47: Also ich habe mir eigentlich eine eigene Unsicherheitsschleife gebaut und das ist ja auch etwas Wichtiges.
00:13:54: wie sicher bin ich in all den Variablen die ich zu jonglieren habe?
00:13:58: Das war nicht fachlich, weil der Fokus des Trainings ist für mich anders als den, den Sie erwartet haben.
00:14:09: Aber als ich merkte was Sie erwarteten und ich dazu nicht automatisch das Angebot hatte, da begann es dann auch zu bröckeln dass sie mir nicht mehr geglaubt haben, dass ich das Training weiterführe und dann kippelte es ja.
00:14:23: Ich habe dann mehr Dampf gemacht, sag' ich mal, mehr Faktenwissen Aber ich war für sie nicht mehr glaubwürdig.
00:14:30: Ich hatte so ein Schmiss, ja?
00:14:33: Also ich hatte schon einen Schmiß... ich weiß nicht ob du mit dem Begriff was angefangen kannst.
00:14:37: oder ein Lehrer wenn er schon mal sein Gesicht vor der Klasse verloren hat dann müsste er sich noch mehr engagieren wie da glaubwürdig zu sein stimmig zu überzeugen auch Ja naja das ist das eine.
00:14:50: die Glaubwürdigkeit aber sind noch mehr Aspekte Und eine ist natürlich die Präsenz, was auch in Präsentationen steckt.
00:14:59: Wie präsent bin ich für allen Dingen?
00:15:02: Das ist ne schöne Frage!
00:15:03: Wenn der Raum so vollgestellt ist... Ja, Präsenz ist für mich das, was sozusagen aus dem Brustbein strahlt, die Kraft, die Offenheit des Oberkörpers, die Wachheit, ...die Energie, der Energiegeladenheitszustand.
00:15:23: Ich nehme oft gern den anderen Begriff dazu.
00:15:26: Den Raum halten, also quasi den Raum auch mit Energie füllen.
00:15:30: Also das merkt man schnell ob sich jemand hinten Brut bekriegt und dann dort ein bisschen weiter daziert im Sitzen oder wirklich ja eben die Bühne einnimmt.
00:15:44: Mit auch herumlaufen, mit anschauen... Man muss nicht immer etwas sagen.
00:15:49: Das ist ja noch der interessante Aspekt.
00:15:53: die Bühne, das Klassenzimmer oder was auch immer einnehmen ohne reden zu müssen.
00:15:59: Das finde ich schon sehr spannend wie... Ja da kommt jemand rein hat noch nichts gesagt und man schaut ihn einfach an und ist gespannt.
00:16:12: Da gibt es andere Menschen die kommen rein und dann merkst du ja geh bitte auf die Seite.
00:16:18: kann die Folien bitte selber lesen.
00:16:24: Das ist, ja und so ein Fachtagungen merke ich so Professorinnen und Professoren die sind nicht unbedingt darin geschult.
00:16:32: Es ist eben so betreutes Lesen, geh auf die Seite, ich will das jetzt schneller lesen als du vorlesen kannst.
00:16:39: Ja
00:16:40: da...ja
00:16:42: das ist ein bisschen hart dass diese Tagungen durchzustehen.
00:16:47: Da hoffe ich immer so auf eine Perle die ich mitnehmen kann irgendeinen guten Input weil Das ist oft zäh.
00:16:58: Ja, das ist es genau weil das Fachwissen dann so stark in den Köpfen ist.
00:17:03: Es sind ja oft sehr geistige Menschen und kognitiv sehr stark die in ihrem Fachthema so sind.
00:17:09: aber die Beziehung zum gegenüber Die Beziehungen zur Klasse gehört auch dazu.
00:17:15: Ja, stelle ich Beziehung zum Publikum her bei solch einer Fachtagung oder gehe ich ans Rednerpult und lese womöglich dann auch noch die ganze Zeit ab.
00:17:26: Also das Ablesen hat dir den Vorteil, dass du dich nicht ins Publikums schauen musst ja?
00:17:33: Genau das passiert ruhig!
00:17:35: Das ist schrecklich.
00:17:39: Ich finde es auch okay abzulesen in gewisser Weise Stichworte, aber ich muss ja wissen was ich sagen möchte.
00:17:45: Gut das ist dann wieder wenn wir im akademischen Bereich sind spannend, wenn es wirklich um ganz viele Fakten-Wissen geht und sehr komplexe, komplexes Wording genaue Zahlen und Bodenerosionswerte dann muss man zwischendurch abschauen.
00:18:01: Aber das heißt ja nicht, dass ich die Menschen nicht anschaue.
00:18:04: und es ist wie du sagst, es ist was Magisches wenn ein Mensch in den Raum kommt Und er auch von Anfang an mit den Menschen in Kontakt ist.
00:18:13: Also wie stellt der den Kontakt her?
00:18:14: Ich habe etwas Tolles von einem meiner Clowns Lehrer gelernt.
00:18:18: Das ist ziemlich ganz einfach.
00:18:20: Wenn Du im Zirkus bist siehst du das auch.
00:18:22: Die Artisten, die kommen ja durch diesen Vorhang und der Vorhang wird aufgehalten von zwei Helfenden.
00:18:30: Und dann sind sie schon mit Dampf also die laufen richtig in die Manage.
00:18:35: Das heißt für die fängt der Auftritt schon hinter dem Vorhang an das heißt übertragen auf einen Training oder ein Workshop einen Unterricht vor dem Klassenraum beginne ich schon da mache ich die Tür auf und baff!
00:18:48: Da müsste ich schon in alle Augen gucken können.
00:18:51: Normalerweise ist es immer, man kommt rein.
00:18:53: Man stiefelt da mit seiner Tasche, stellt sie vorne hin.
00:18:55: und dann Guten Morgen liebe Klasse!
00:18:57: Guten Morgen lieber Herr Siegos!
00:18:59: Ja so ungefähr... Das heißt dann erst ist mein Präsenz-Dink angeschaltet aber sollte schon draußen angestellt werden.
00:19:06: also zum Thema kann ich das lernen?
00:19:08: Das alleine, die sollte ich mal ausprobieren ja.
00:19:11: Und die Situation, dass die Lehrpersonen diese eigentlich praktisch immer schon im Raum und dann kommen die Kinder rein Also sehr selten das die Kinder vor dem Lehrer da drin sind.
00:19:23: Ah ja, schau an!
00:19:24: Dann ist es anstrengend weil er von der zurückgezogenheit seiner privaten Atmosphäre mit jedem Menschen, der mehr in den Raum kommt, den Kontakt herstellen muss.
00:19:35: also viel einfacher ist es ja hopp-hopp in die Rolle zu hüpfen als wenn das sein Zuhause in gewisser Weise als wenn alle reinstiefeln und er muss ja jeden begrüßen.
00:19:46: dann oder?
00:19:48: Begrüßt es Ihren Punkt, also müssen die Kinder zu ihm kommen oder geht er zur Tür?
00:19:53: Und begrüßte Kinder an der Tür.
00:19:55: Das macht auch schon einen Unterschied.
00:19:56: Auch das ist schon ein Unterschied ja!
00:19:59: Oder steht da vor der Tür und lädt sie rein in den Raum?
00:20:02: Ja, dann sind für mich die Momente, die ich auch ganz besonders finde dieser Unterschied, dieser Wechsel von der Nähe zum Beispiel an der Türe ein Kind zu begrüßen einer spannenden Inhaltspräsentation, wo ich ja wirklich... Also wenn ich ein anderes Gewand anziehe.
00:20:18: Ich schlüpfe jetzt in die Rolle des Präsentierenden.
00:20:21: Da muss ich mich... Wirklich für mich ist das so ein Step!
00:20:24: Ich mache einen bestimmten Schritt dazu und dann bin ich in der Rolle nicht mehr die Teilnehmenden zu begrüßen, nahbarer zu sein sondern ich richte mich auf.
00:20:36: Ja?
00:20:36: Jetzt habe ich noch eine interessante Frage für mich Also an dich gerichtet, was rätst du mir?
00:20:45: Ich habe jetzt ein Informationsanlass.
00:20:47: Nur Eltern kommen rein und ich mache zum Beispiel bewusstlich stehe an der Tür leicht vor der Tür damit die mich schon sehen wenn sie zur Haupteingangstür reinkommen und dann kann ich sie in den Saal quasi hinein führen oder hinein bitten.
00:21:04: oft ist ja dann so, ich fing alle etwas rum an der Bühne oder schau noch das die Technik funktioniert und dann strömen so die Menschen rein.
00:21:14: Und ich gehe eigentlich doch bewusst ein bisschen weg von meinem Safe Place und begrüße die die Menschen schon mit einem Lächeln beim hereinkommen.
00:21:27: Ja
00:21:28: Ist es okay?
00:21:29: Ich versuche es mir gerade vorzustellen Das ist ja so ein bisschen der Anfang eines Flirts.
00:21:35: Du lungerst da herum, du bist präsent sichtbar.
00:21:39: den eine oder anderen könnte das wahrscheinlich schon zu viel Nähe und Kontakt sein
00:21:43: Zuviel
00:21:44: Ja.
00:21:45: Also ich kann mich nicht an dir vorbei mogeln Und das ist ja etwas, was der eine oder andere Eltern Teil vielleicht eher möchte.
00:21:53: Ich will mir das hier mal angucken und ich will nicht unbedingt gesehen werden.
00:21:56: Ich check mal ab wie es hier so läuft.
00:21:59: Das ist dann das, was gar nicht unbedingt angenehm ist wenn da so einer steht und freundlich lächelt ein womöglich schon die Hand geben will und ähnliches.
00:22:06: also für Kontakt scheue introvertierte Menschen mag das zu viel sein?
00:22:10: Für Menschen, die du gewinnen willst denke ich auch im Sinne von Hey!
00:22:15: Ich bin hier, ich bin sicher, ich Bin safe Moment Mal eben
00:22:19: Ja, aber das ist doch interessant.
00:22:21: Also diese Sicherheit und Präsenz die du ausstrahlst, die gibt mir ja als Eltern auch wiederum... Die überzeugt mich ja dass du mit meinem Kind genauso bist.
00:22:31: Okay also
00:22:31: ich würde das befürworten.
00:22:34: Aber ich danke euch, ich nehme das mit, dass sich ein bisschen vielleicht noch einen Schritt zurück gehe.
00:22:41: Ich habe schon eine gewisse Distanz.
00:22:43: Also ich stehe nicht so, dass sie wirklich quasi sogar den Körper abdrehen müssen, damit sie zur Tür reinkommen.
00:22:50: Also wirklich ... ich bin keine Schleuse!
00:22:52: Sonst steh einfach ja abseits ein bisschen bereit und lächle mal um Begrüße aber ohne Hand zu geben.
00:23:01: Das guckt mich auch an irgendwie sechzigmal oder noch mehr Mal die Hand zu gehen?
00:23:05: Ja das wäre für mich schon wieder eine Einladung ins Spiel.
00:23:09: In Spielen!
00:23:11: Okay.
00:23:12: Zu
00:23:12: spielen, Kontakt zu spielen Dann jeden auch anzusprechen, dass das aber ein schöner Händedruck oder schön, dass sie da sind.
00:23:20: Oder dann würde ich vielleicht zwischendurch mit den Schweißungen der Stirn wischen weil oh Gott!
00:23:25: Ich muss hier so viele Hände schütteln.
00:23:27: Oh Gott, dass so viele da sind?
00:23:29: Ah, ich glaube, ich habe sie noch gar nicht begrüßt.
00:23:32: Das ist eine schöne Einladung.
00:23:34: Das is ja für mich immer die Frage und das ist auch wieder der Schlüssel zur Präsentation Wann fängt das an?
00:23:40: Wofür will ich die Achtsamkeit oder die Aufmerksamkeit gewinnen, wo will Ich die Wahrnehmung hinführen.
00:23:46: Und wenn ich sie zum Beispiel dahin führen möchte, dass die mich kennenlernen dann würde ich auch viel zeigen und Spiele also Eigenarten Ja und sein Händeschütteln kann man schnell ein Spiel daraus machen, dass Man Sie nicht loslässt.
00:24:02: Also merkt ihr auch schnell in Kontakt mit Menschen Oh, kann ich da mehr?
00:24:07: Also darf ich den Standard-Maß verlassen?
00:24:09: Stellt dir vor du begleitest die dann auch noch per Hand zum Platz und solche Sachen.
00:24:15: Ja also wenn ihr jetzt... Okay, für mich ist es schwer
00:24:18: vorstellbar auf.
00:24:21: Ich habe ja z.B.
00:24:23: auch gerne mal diese Methode mit der Einlasskontrolle das sich vor dem Raum stehe und jeder muss ein Zettel lesen unterschreiben mit Voraussetzungen an diesem Workshop teilzunehmen.
00:24:35: Und das ist für mich so ein bisschen wie ich es aus der Kirche früher kenne, dass der Pastor oder die Diakonen schon vorne standen und mich begrüßt haben.
00:24:44: So jeder wurde schon wahrgenommen wenn er reinkommt.
00:24:46: Das ist eine Schwelle.
00:24:51: Die betreten ja über die Schwelle meinen Raum.
00:24:54: Ja und das ist dann ein besonderer Moment und der das Hand geben oder eben nicht Hand geben, auch alleine zu überlegen.
00:25:01: Oh nein!
00:25:02: Ich glaube sie möchten das lieber nicht so?
00:25:04: Hast du ja mit jedem sofort einen Kontaktmoment der mir zum Beispiel Sicherheit gibt wenn ich viel Kontakt hatte bin ich sicher weil ich brauche Kontakt.
00:25:13: Gut wir waren beide Persönlichkeit für das Präsentieren.
00:25:17: Wir haben noch ein paar Minuten.
00:25:18: Gibt es noch einen weiteren Aspekt den Du ganz oben hast in dem Du erwähnen möchtest der die ganz wichtig ist?
00:25:25: Ja also dass Material Stimme und Körper.
00:25:29: Also die Stimme ist ja hier im Podcast auch was Wichtiges.
00:25:34: Die Stimme, kann man sagen, ist ein Träger von Emotionen.
00:25:40: Wie wir berührbar sind über die Stimme und wie lebendig wir sind, sind wir eher verschlossen.
00:25:45: Da gehört dann aber auch das Tempo dazu.
00:25:48: Ein Mundart, ein Dialekt ist ja auch etwas Schönes.
00:25:52: Brüche... Und mit der Stimme kann ich wach machen oder einschlefern?
00:25:59: je nachdem.
00:26:00: Und das Pendant ist der Körper, die Körperlichkeit also auch.
00:26:05: wie ich gehe, wie stehe, wie offen, wie verschlossen bin ich sieht man mir an dass ich mich schäme für meinen Körper?
00:26:14: oder sieht man mehr an dass sich in Übereinstimmung bin mit meinem Körper Also auch mit Dingen, dass ich... also ich habe manchmal ist mein Beuchlein etwas größer als ich es möchte.
00:26:26: Es gibt ja auch diesen Satz.
00:26:27: Mit jedem Buch nimmt man fünf Kilo zu.
00:26:29: in dieser Phase bin ich gerade so.
00:26:32: Bin ich mit meinem kleinen Bauchansatz einvernehmlich oder nicht?
00:26:36: Das sieht man dann sowie Hebbitz.
00:26:41: Also hat jemand nervöse Ersatzbewegungen streicht er sich jetzt zu oft über die Stirn und Ähnliches, ja.
00:26:49: Also was signalisiert der Körper?
00:26:51: wie gespannt?
00:26:52: Wie entspannt ist der Körper?
00:26:55: und diese beiden Sachen die kann man natürlich üben trainieren indem man das Bewusstsein darüber erhöht und sich selbst mehr beobachtet.
00:27:04: Was ist deine Meinung zum Thema Kleider Kleidung?
00:27:08: weil ich finde es noch relativ wichtig.
00:27:10: also Ich sehe mich immer ein bisschen schöner an als ich normalerweise im Alltag herumlaufen.
00:27:16: Du ziehst dich schöner an als du sonst herumläufst?
00:27:20: Ja.
00:27:20: Das finde ich schön!
00:27:21: Ich mache das auch, ich habe ja meine Berufskleidung und meine Privatkleidung.
00:27:27: Jetzt mischt sich das mehr weil ich so ja auch im Übergang bin.
00:27:31: aber das ist für mich genau dass ich achte da drauf was ziehe ich an damit?
00:27:36: es passt zu den Menschen auch Du kennst ja meine bunten Anzüge, ich hatte ein Training mal mit... Da hatte ich ausschließlich bunte Kleider eingepackt.
00:27:47: Weil die für mich wichtig sind wenn sie eine fröhliche Farbe reinbringen gerade bei ernsten Themen.
00:27:52: und dann war der Teppich so bunt gemustert.
00:27:55: das war schrecklich.
00:27:56: wo ich gedacht habe Menschen tun ja die Augen weh wenn die schon diesen grässlich bunten Teppig aus den Achtzigern sehen müssen.
00:28:03: und dann noch ein buntes Kleid.
00:28:06: Das muss man auch überlegen, aber gut wenn man seinen eigenen Klassenraum hat.
00:28:09: Hat man ja den Vorteil dass man das weiß?
00:28:11: Ja ich würde darauf auch... Ich achte darauf sehr.
00:28:16: Da muss sich immer wieder Lehrerinnen und Lehrer besonders die Jungen ein bisschen darauf hinweisen.
00:28:20: Ja das schmuddelige T-Shirt und die haupträckigen Turnschuhe.
00:28:26: Würde ich jetzt mal kurz wechseln gehen für den Elternabend!
00:28:30: Ich finde es eine fettane Chance.
00:28:32: Ja, eben Präsenz oder auch ein bisschen Kompetenz.
00:28:35: Es wird einfach verschenkt.
00:28:37: Also es läuft ja alles unbewusst und das wird einfach ... Ja?
00:28:42: Verschenkt, ein bisschen Autorität verschenkt dass man da so... Ich diskutiere dann mit denen und dann sage ich bin doch nicht mehr authentisch.
00:28:51: also ich bin da in meinem T-Shirt und meinen Hauptdreckigen Tun schon, bin ich halt authentisch!
00:28:58: Das bin ich Ja, das bist schon du.
00:29:01: Aber auch ein Zeichen von Respekt finde ich, wenn ich mich ein bisschen schöner anziehe für die Leute und
00:29:11: ja... Das ist ein sehr schönes Beispiel für eine falsch verstandene Authentizität Weil sie fühlen sich dann sicher und wohl in ihrem T-Shirt.
00:29:20: Und in den abgeladsten Schuhen, aber sie denken wahrscheinlich nach aus ihrem Unikontext oder privaten Kontext heraus.
00:29:28: In ihrer Rolle als Lehrer an einem Elternabend ist eine andere Authentizität erwartet.
00:29:36: Da sind sie in einer anderen Rolle und ich denke also da ist oft der Schlüssel zum Verständnis, was es in dieser Rolle stimmig?
00:29:43: Muss ich jetzt eher für mich auf Bequemlichkeit achten oder eben dass die anderen sich bequem fühlen mit mir?
00:29:49: oder sicher?
00:29:50: Das sollte ich abwägen weil der Verlust im Status wie du gesagt hast der Autoritätsverlust ist dann unbequem wenn man das mal sich betrachtet.
00:29:59: ja und deswegen gehen wir nochmal zurück zu Hauptthema Persönlichkeit und Präsentieren auch Requisiten oder bestimmte kleine Kleidungsstücke, die ich wechsle eine große Hilfe um in eine andere Präsenz zu kommen.
00:30:15: Also ich habe jetzt zum Beispiel auch die Spielfigur Dr.
00:30:18: Messer.
00:30:19: da ziehe ich dann einen weißen Kittel an die taucht.
00:30:21: mal kurz hast ja auch gesehen an dem Workshop im Notfall war ich ja auch als Doktermesser dabei so durch das Kittel anziehen, bin ich in einer anderen Rolle.
00:30:30: Das kann aber auch sein, dass wir ja einfach nur eine Mütze aufsetzen für eine bestimmte Einheit oder was wir Trainer schnell gelernt haben als das Online-Arbeiten jetzt die letzten Jahre plötzlich mehr wurde und wir von zu Hause ausgearbeitet und präsentiert haben einen extra Platz und an diesem Platz auch andere Schuhe zutragen.
00:30:51: Also wenn ich zuhause Hausschuhe an habe, wenn Arbeitsraum gehe und zum Beispiel präsentiere andere Schuhe anzuziehen, meine Bühnenschuhe.
00:31:02: Also wenn sie nicht sichtbar sind?
00:31:03: Auch wenn Sie nicht sichtlich sind weil ich dann besser in diese Rolle oder in die Präsenzenergie hinein komme ja.
00:31:11: Ja ich merke für uns ist ein bisschen jetzt, wenn wir den Zeitraum reinhalten wollen, die Zeit eigentlich umbohlen wird das nächste Mal hier am Knüpfen.
00:31:21: ist es okay
00:31:22: Das sollten wir mal überlegen, wie wir weitermachen.
00:31:24: Ich denke das können wir David nochmal schauen.
00:31:27: Wir machen inzwischen durch ein bisschen Chat über was macht uns spannend und so?
00:31:31: Und dann gucken wir vielleicht einmal noch.
00:31:33: Da machen wir sonst neugierig und dann schreiben endlich Leute weil ihr habt gesagt ihr macht das Thema und dann nicht.
00:31:39: ich weiß nicht ob wir das wirklich schon ankündigen sollten.
00:31:44: Siehst du sie darf etwas anderes sagen als ich.
00:31:48: Lass uns doch das nicht verkünden und dann hören die Menschen rein, was wir das nächste Mal bringen.
00:31:55: Lassen wir es offen und spannend!
00:31:57: Ich komme ja sowieso nicht mehr zum Arbeiten weil ich ständig die Zuschriften beantworten muss.
00:32:02: Oh du auch?
00:32:03: Ja ganz viele.
00:32:06: Gut David, ich danke dir für diese halbe Stunde und freue mich auf die nächste Folge, die sechsunzwanzigste dann.
00:32:15: Dankeschön, tschüß Barbara.
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