Nähe und Distanz

Shownotes

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Das Gespräch beginnt mit einer Beobachtung von David über die sich verändernde Nähe-Distanz-Regelung im Umgang mit Kindern, illustriert durch eine herzliche Umarmung eines Schülers im Sportunterricht. Barbara ergänzt dies durch ihre Erfahrungen aus Workshops, in denen sie bewusst Umarmungen als Methode einsetzt, um menschliche Wärme zu erzeugen und die Stimmung im Raum sofort zu transformieren. Ein zentraler Punkt der Diskussion ist die Erkenntnis, dass Wissen heute überall verfügbar ist, der Faktor Mensch und die persönliche Haltung aber immer bedeutsamer werden. Die beiden reflektieren über die Schwierigkeiten und Ängste, die besonders für männliche Lehrpersonen im Kontext von Nähe und Pädophilie-Narrativen bestehen. Barbara schlägt alternative Wege vor, Nähe zu zeigen: durch Augenkontakt, hinknien auf Augenhöhe oder das verbale Spiegeln von Emotionen. David stellt die Methode des gemeinsamen Gehens oder des Sitzens auf einer Brüstung vor, was eine väterliche oder freundschaftliche Nähe signalisiert, ohne bedrohlich zu wirken. Ein weiteres Thema ist die räumliche Distanz als pädagogisches Spielmaterial. Barbara nutzt das bewusste Zusammenrücken der Stühle, um emotionale Irritation und damit Neuroplastizität auszulösen. Es wird diskutiert, wie Berührungen an verschiedenen Körperstellen unterschiedlich wahrgenommen werden und warum der Kopf oft eine Tabuzone darstellt. Auch die Transparenz des eigenen Arbeitsbereichs wird thematisiert; das Öffnen des Cockpits für Teilnehmende schafft eine neue Form der Verbundenheit. Abschliessend blickt die Folge auf die verbale Ebene der Nähe. David erinnert sich an den Moment, als ihm am Ende der Schulzeit das Du angeboten wurde, was einerseits schmeichelhaft war, aber auch eine vertraute Weltordnung ins Wanken brachte. Es wird deutlich, dass Distanz oft ein Schutzschild aus Angst ist. Die Episode endet mit einem Plädoyer für die bewusste Reflexion der eigenen Haltung, um als Lehrperson nahbar und wirksam zu bleiben.

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00:00:01: Barbara Messer Guten Morgen, David.

00:00:03: David Sigos Morgen, Barbara.

00:00:04: Barbara Messer Ich habe eine Frage, die brennt mir unter den Nägeln.

00:00:08: Barbara Messer Ich habe von dir gehört, dass du sagst, das Thema Nähe, Distanz, das ist erstens relevant und zweitens hat sich das verschoben.

00:00:17: Barbara Messer Und jetzt bin ich neugierig, in welche Richtung gibt es mehr Nähe oder mehr Distanz?

00:00:24: David Sigos Mehr Distanz, das wäre so meine kurze Antwort.

00:00:27: David Sigos Also das, was ich einfach so erlebe im schwulischen Alltag oder auch im Sportverein, da merke ich schon, ich bin schon eher der, der auf Distanz geht.

00:00:39: David Sigos Also zum Beispiel hatte ich einen siebenjährigen Jungen im Judo-Training und der kommt am Schluss immer, also ich gebe allen Kindern nach dem Grüßen die Hand,

00:00:52: David Sigos Und er kommt und umarmt mich immer kurz.

00:00:55: David Sigos Nur ganz kurz.

00:00:57: David Sigos Und am Anfang war ich wirklich so, ja, okay, das ist mir ein bisschen zu nah.

00:01:03: David Sigos Obwohl wir im Judo liegen, wir ja aufeinander, das sieht sehr komisch aus.

00:01:08: David Sigos Aber eben der Kontext ist ja sehr entscheidend und da hatte ich wirklich zuerst Mühe und bei siebenjährigen, sechs, siebenjährigen, das kam von Herzen.

00:01:18: David Sigos Und der ist jetzt seit Jahren dabei und dann merkt man auch, das hat sich verschoben, das macht jetzt nicht mehr.

00:01:24: David Sigos Jetzt ist er so acht, neun Jahre alt.

00:01:28: David Sigos Und jetzt macht er es nicht mehr.

00:01:30: David Sigos Und ja, auf eine gewisse Art und Weise habe ich es fast ein bisschen vermisst, weil es so herzig war.

00:01:37: David Sigos Aber es überwiegt, dass es eigentlich mehr Wohler ist dabei, dass er mich nicht mehr umarmt.

00:01:43: David Sigos Ich habe es ja nicht gesucht, ich habe es einfach so mehr oder weniger zugelassen.

00:01:47: David Sigos Es war wirklich nur ein kurzer Moment.

00:01:50: David Sigos Wenn du das so hörst, was geht dir dann durch den Kopf?

00:01:53: David Sigos Hätte ich das jetzt unterbinden müssen, sollen, oder?

00:01:56: Barbara Messer Nein, ich stelle es mir erst mal vor und finde es eine sehr zauberhafte Geste von ihm.

00:02:02: Barbara Messer Also in seiner kindlichen Unschuld, in dem Unbedarften, mag er dich oder ist dankbar und glücklich, hat einen schönen Moment und nimmt dich in den Arm.

00:02:11: Barbara Messer Also das finde ich eine sehr rührige Situation, dass das von ihm aus kommt, dass er das auch macht und nicht wartet, dass du das anbietest.

00:02:19: Barbara Messer Ja.

00:02:20: David Sigos Ja, und du musst dir vorstellen, das ist eine Traube von Kindern vor mir.

00:02:25: David Sigos Und dann zwängt er sich auch durch, das ist immer so ein bisschen im Kampf, wer jetzt da drankommen kann, zum Händeschütteln.

00:02:31: David Sigos Und dann schütteln wir die Hände und umarmt mich kurz, trotz eben dieser riesen Traube von Kindern.

00:02:37: Barbara Messer Ja, wie schön.

00:02:38: David Sigos Und dann geht er.

00:02:39: David Sigos Ja.

00:02:43: Barbara Messer Das ist natürlich eine ganz besondere Form von Nähe, weil die auch körperlich ausgedrückt wird.

00:02:47: Barbara Messer Aber es gibt ja auch die Nähe, wo wir uns nahbar machen, wo wir den Teilnehmenden nahe kommen.

00:02:57: Barbara Messer Für mich ist das etwas, wo ich sehr viel mit spiele.

00:02:59: Barbara Messer Also eine Variante zu agieren ist für mich die Überwindung von Nähe.

00:03:05: Barbara Messer Also ich bin schnell nah.

00:03:06: Barbara Messer Ich habe also ein Beispiel, was es deutlich macht, auch welche Bedeutung diese Umarmung hat.

00:03:12: Barbara Messer In meinem Workshop, den ich angeboten habe und durchgeführt habe, der leere Raum, ist der Raum komplett leer.

00:03:19: Barbara Messer Da bin dann nur ich drin, mein Koffer, meine Tasche.

00:03:23: Barbara Messer Und meine Milchkanne.

00:03:25: Barbara Messer Dann kommen die Teilnehmenden rein.

00:03:26: Barbara Messer Es gibt keinen Stuhl, kein gar nichts.

00:03:28: Barbara Messer Dann wird es erst mal gefüllt mit den Menschen, ihre Taschen.

00:03:32: Barbara Messer Dann stehen sie, wissen nicht, wie es weitergeht.

00:03:34: Barbara Messer Dann begrüße ich sie und rede kurz über die Leere des Raums, die jetzt schon keine mehr ist.

00:03:40: Barbara Messer Und dann bitte ich alle wieder raus.

00:03:43: Barbara Messer Gehe mit ihnen raus, mach die Tür zu, mach die Tür auf.

00:03:46: Barbara Messer Und dann umarme ich jeden beim Reinkommen.

00:03:50: Barbara Messer Und frage, wenn alle drin sind, was ist jetzt anders?

00:03:53: Barbara Messer Und es ist unglaublich, wie viel Nähe und menschliche Wärme diese Umarmung geschaffen hat.

00:04:00: Barbara Messer Das hat vielleicht vier Minuten gedauert, 45 oder 40 Leute zu umarmen.

00:04:07: Barbara Messer Aber daran wird deutlich, dass eine Umarmung etwas verändert.

00:04:12: David Sigos Amen.

00:04:13: Barbara Messer Das ist jetzt ein spezieller Workshop, der ist intensiv, weil er das Thema leerer Raum hat, also wo das Bewusstsein sehr hoch ist, mit was kann ich alles was bewirken.

00:04:23: Barbara Messer Aber jetzt, wo du sagst, die Umarmung des Jungen, kam mir das in den Sinn, wie wertvoll es ist, jemanden zu umarmen und wie danach die Stimmung anders ist.

00:04:32: Barbara Messer Aber dann zum Beispiel vielleicht jemanden zu erleben, der einem nicht so sympathisch ist oder der mich nicht so sympathisch findet, das macht es dann schwierig.

00:04:42: Barbara Messer Also wenn wir plötzlich so einen vertrauensvolleren Rahmen haben, mit Unterschiedlichkeit umzugehen, mit differenzierten Haltungen, ist dann natürlich auch noch bewusster.

00:04:55: David Sigos Hast du jemals dann das Feedback zurückbekommen, das war jetzt unprofessionell oder wurde das unprofessionell empfunden, diese Umarmung von dir?

00:05:03: Barbara Messer Naja, das war jetzt auf einem Kongress, wo, sage ich mal, das eher alles Abenteuer und Spielfeld ist.

00:05:04: David Sigos Ja.

00:05:11: Barbara Messer Da gibt es das jetzt nicht so.

00:05:14: Barbara Messer Wenn einer unzufrieden war, hat er das nicht gesagt.

00:05:16: Barbara Messer Es haben viele gesagt, dass sie zufrieden sind, dass sie eben genau das mögen.

00:05:21: Barbara Messer Und es ist ein Feedback, was ich immer wieder bekomme, auch jetzt nach meinem Vortrag.

00:05:25: Barbara Messer Diese Nahbarkeit, dass ich so anschaubar bin, auch mit Unzulänglichkeiten, gibt es gerade ein öffentliches Statement,

00:05:32: Barbara Messer Also, dass ich auch tief blicken lasse über meine Haltung, über meine Situationen, von denen ich schildere, zum Beispiel in einem Vortrag.

00:05:43: Barbara Messer Und ich mache das immer mehr.

00:05:44: Barbara Messer Ich wurde dann auch danach darauf angesprochen, dass ich eben so tief gehe oder mich so tief zeige.

00:05:51: Barbara Messer Und dann sage ich ja, was denn sonst?

00:05:55: Barbara Messer Und ich will ja berühren.

00:05:56: David Sigos Mhm.

00:05:56: David Sigos Mhm.

00:05:56: Barbara Messer Ich möchte ja mit einem Vortrag oder zum Beispiel einer Präsentation oder einem Workshop berühren.

00:06:03: Barbara Messer Ja, gerade bei uns Erwachsenen, ich denke, da ist das Thema Wissen in einer Lernveranstaltung oder in einem Workshop immer irrelevanter, weil das haben wir überall zur Verfügung.

00:06:14: Barbara Messer Aber der Umgang damit, die Haltung, die Perspektive und der Faktor Mensch, der ist für viele Erwachsene zurzeit sehr bedeutsam.

00:06:22: Barbara Messer Und der Faktor Mensch als Abgrenzung zur digitalen Welt und zur KI.

00:06:27: David Sigos Ja, mir kommt halt so Kontext in den Sinn, der Begriff Kontext.

00:06:32: David Sigos Wenn ich mir das schon vorstelle, ich mache genau das gleiche jetzt wie du mit leerem Raum und umarmen, aber als Mann.

00:06:42: David Sigos Ist das für dich was anderes?

00:06:44: David Sigos Verschiebt es was?

00:06:45: Barbara Messer Ich habe das Thema nicht laufen und letztes Jahr habe ich das mit dem Stefan aus der Schweiz zusammen gemacht und es war kein Problem.

00:06:55: David Sigos Ja, und ich denke,

00:06:55: Barbara Messer Es kann natürlich jetzt sein im Kontext Schule und junge Mädchen, dass da Ängste bestehen oder Unsicherheiten sind, dass es da noch nicht geübt ist.

00:07:08: Barbara Messer Das ist nochmal wieder ein anderer Kontext.

00:07:09: Barbara Messer Ich bin mit Erwachsenen und bin auch erwachsen.

00:07:12: David Sigos Genau, ja, das war eben für mich auch der Kontext.

00:07:15: David Sigos Das ist freiwillig, es sind Erwachsenen quasi auf gleicher Höhe.

00:07:20: David Sigos Und ja, im schulischen Kontext ist es natürlich schon ein anderes Gefälle.

00:07:24: David Sigos Dort kommt natürlich dann schnell mal

00:07:28: David Sigos die Nähe, die Stanz oder was mache ich als Lehrer, Lehrerin oder besonders als Lehrer, männlicher Lehrer, wenn, ja, es gibt ja ein paar Kindergärtner, also nicht, also männlich.

00:07:41: Barbara Messer Ja.

00:07:41: Barbara Messer Ja.

00:07:42: David Sigos Und jetzt weint das Kind.

00:07:45: David Sigos Und es ist sich gewohnt, jetzt noch mit fünf Jahren kurz auf die Schoß genommen zu werden, kurz getröstet zu werden.

00:07:52: David Sigos Und dann ist ja wieder gut,

00:07:54: David Sigos Bei Lehrerinnen so, ja, ja, okay, kein Problem.

00:07:58: David Sigos Aber bei einem Kindergärtner, also mit denen habe ich auch schon diskutiert.

00:08:03: David Sigos Schwierig oder schwieriger, sagen wir es so.

00:08:06: Barbara Messer Ja, ja, weil wir so viele Geschichten im Kopf haben.

00:08:08: Barbara Messer Es sind ja Narrative, das könnte gefährlich werden.

00:08:11: Barbara Messer Gut, das Thema Pädophilie ist ja auch nicht ganz unrelevant.

00:08:17: Barbara Messer Aber jetzt nehmen wir das umarmen vielleicht mal weg, sondern welche Nähe gibt es sonst?

00:08:22: Barbara Messer Wie kann ich sonst Nähe zeigen?

00:08:24: David Sigos Mhm.

00:08:24: Barbara Messer Zum Beispiel durch Augenkontakt, durch Händen.

00:08:27: Barbara Messer überhaupt sich mehr zuzuwenden.

00:08:29: Barbara Messer Also ich kann ja auch das Kind trösten, ohne es auf den Arm zu nehmen.

00:08:32: Barbara Messer Ich kann mich ja hinknien, es halten, an den Händen angucken, den Namen sagen, wiedergeben, was es wohl empfindet, ihm Sicherheit geben oder ähnliches.

00:08:41: Barbara Messer Ich muss jetzt ja nicht das auf den Schoß nehmen machen, aber überhaupt mit der Distanz, der räumlichen Distanz mehr zu spielen, also näher zu kommen, nahbarer zu sein, mehr zu erzählen, was mit Nähe zu tun hat.

00:08:56: David Sigos Ich bin da trotz als Judoka, habe ich in vielen Situationen eher Mühe, wenn jemand quasi so meinen persönlichen Bereich, nenne ich das so, die paar Zentimeter um mich herum,

00:08:56: Barbara Messer Ja.

00:09:12: David Sigos wenn es zu nahe ist, besonders wenn es frontal passiert, wenn jemand mit mir spricht, der kommt einfach so einen Zentimeter zu nahe, so Nasenspitze, Nasenspitze fast.

00:09:29: David Sigos Das ist mir furchtbar unangenehm.

00:09:32: Barbara Messer Ja, das kann ich mir vorstellen, weil du das nicht machst, sondern der andere Mensch macht das und du musst reagieren sozusagen.

00:09:32: David Sigos Kennst du das?

00:09:32: David Sigos Mhm.

00:09:39: Barbara Messer Er ist in deinem Tanzbereich.

00:09:42: David Sigos Tanzbereich nennst du das.

00:09:43: Barbara Messer Gibt es doch in diesem Film Dirty Dancing diese Szene, wo er ihr erklärt, das ist dein Tanzbereich, das ist meiner, das ist ein Bild für, was ist unser normaler Schutzraum oder sicherer Raum in Bezug auf Abstand zu anderen.

00:09:58: Barbara Messer Ich habe das mal ganz stark erlebt bei Dr. Noni Höfner.

00:10:02: Barbara Messer Die hat in einem Workshop auch, die steht ja für ihre provokante Therapie und dreht vieles um und provoziert, sehr humorvoll.

00:10:10: Barbara Messer Und die stellt die Stühle zu ihrem Klienten als Beispiel in einem Workshop ganz, ganz nah.

00:10:16: Barbara Messer Die sitzen versetzt, also sozusagen die Stühle stehen versetzt, aber die sind ganz nah beieinander.

00:10:24: Barbara Messer Da habe ich das auch gesehen, dass sie genau mit dieser Nähe spielt.

00:10:27: Barbara Messer Also jemandem nahe kommen, an ihn ranrücken, das mache ich auch.

00:10:32: Barbara Messer Aber ich merke auch, zum Beispiel bei der Lesung, wenn ich eine Lesung habe als Methode, dass das natürlich immer ein Moment der Irritation ist.

00:10:42: David Sigos Mhm.

00:10:42: Barbara Messer Lesung heißt bei mir, ich sitze vorne oder stehe vorne und habe ein wichtiges Textstück, eine Definition oder ein Zitat und dann bitte ich jemanden nach vorne zu kommen und das vorzulesen, damit es eben auch aus einem anderen Mund mal kommt und nicht nur immer von mir.

00:10:59: Barbara Messer Und dann sitzen wir neben einem anderen und dann schiebe ich den Stuhl noch ein bisschen weiter ran zu mir.

00:11:05: Barbara Messer Und dann merke ich so, da passiert was.

00:11:08: Barbara Messer Aber das ist genau das, was meiner Meinung nach auch den Unterschied macht.

00:11:11: Barbara Messer Das ist wieder ein Moment, der Neuroplastizität auslösen könnte, weil es emotionale Aufruhr ist.

00:11:18: Barbara Messer Also weil ja gerade was passiert.

00:11:21: Barbara Messer Nicht nur auf der Inhaltsebene, sondern auch auf der emotionalen Ebene.

00:11:26: David Sigos Ich höre aber heraus, es ist dir schon sehr bewusst und du spielst dir auch sehr, sehr bewusst damit.

00:11:31: David Sigos Ja.

00:11:31: Barbara Messer Das ist mir bewusst und das sollte meiner Meinung nach jedem bewusst sein.

00:11:35: Barbara Messer Das laden doch deine Fragen auch zu ein, wenn du sagst, darf eine Kindergärtnerin das oder darf das ein Kindergärtner?

00:11:42: Barbara Messer Also das ist ja auch schon eine Frage, sich das Ganze bewusster zu machen.

00:11:48: David Sigos Ja, ich habe mich auch damit beschäftigt und vieles ausprobiert und gerade letztendlich

00:11:55: David Sigos musste ich mit einem schwierigen Jungen kurz reden und da habe ich auch bewusst, ich habe mich nicht hingesetzt mit ihm an einen Tisch und auch nicht frontal mit ihm gesprochen, sondern ich konnte leider nur im Treppenhaus auf so einem Treppengeländer mich stützen.

00:12:16: David Sigos Dann habe ich gesagt, komm doch da zu mir.

00:12:19: David Sigos Und dann haben wir beide so ins Treppenhaus geschaut, so Schulter und Schulter und eigentlich so gesprochen.

00:12:24: Barbara Messer Ja.

00:12:26: David Sigos Also eben wenn es schon so einen strafenden Charakter hatte, also die Lehrerin wollte, dass ich wahrscheinlich ihn ein bisschen zusammenstauche,

00:12:36: David Sigos oder zur Rechtweise zumindest, habe ich sofort eine andere Form gewählt.

00:12:42: David Sigos Und den Kindern natürlich unbewusst, aber ich denke, so habe ich es gehört, aber hat es auch funktioniert.

00:12:49: David Sigos Das ist nicht so, ich grösser und dann noch frontal, sondern wir sind so Schultern, Schultern, schauen gemeinsam in eine Richtung.

00:13:00: David Sigos Und so.

00:13:00: Barbara Messer Das ist aber auch eine spezielle Form von Nähe, diese Schulter an Schulter und sich zu erlauben, woanders hinzugucken, damit es eben nicht frontal, aber trotzdem eine Vertrautheit hat oder Nähe.

00:13:12: Barbara Messer Also du signalisierst ihm ja eine Nähe.

00:13:17: David Sigos ja also ich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht oder ich gehe auch gerne da spazieren und dann ist ja eigentlich praktisch die gleiche Situation Schulter an Schulter mehr oder weniger und in die gleiche Richtung schauen und gehen väterlich, okay

00:13:34: Barbara Messer Ja, das hat was Väterliches, finde ich.

00:13:41: Barbara Messer Väterlich oder wie zwei Freunde, die so ihre Motorräder gerade abgestellt haben und sich über eine Brückenbrüstung lehnen und auf den Fluss gucken und sich unterhalten.

00:13:53: David Sigos Ja, so habe ich es noch gar nicht betrachtet.

00:13:59: Barbara Messer Also ich glaube, dass das Thema Geborgenheit und Nähe und Schutz und Vertrauen ganz wichtig ist im Moment, weil die Menschen auch durch das viele Digitale so sehr auf das Handy fokussiert sind, auch Kinder, also jetzt gerade die letzten Generationen, die ja gar nicht mehr, also Jahrgänge, die gar nicht mehr ohne Handy aufwachsen, ohne Digitalität, ohne

00:14:27: Barbara Messer überall Screens, Bilder und so.

00:14:30: Barbara Messer Da ist so viel Technik, die brauchen meiner Meinung nach Nähe und Körperlichkeit auch, um ruhig zu werden, um ihre Nerven zu beruhigen und ähnliches auch.

00:14:41: Barbara Messer Es kommt ja immer, wie du auch sagst, auf den Kontext drauf an, aber Settings zu haben, wo man sich nahe kommen kann, also ein Stuhlkreis, wo man wirklich dicht an dicht sitzt, hat ja zum Beispiel etwas Geborgenes und kann

00:14:53: Barbara Messer Für ein bestimmtes Gespräch ganz wertvoll sein.

00:14:56: Barbara Messer Als geschlossener Kreis, als nah.

00:14:57: David Sigos Mhm.

00:14:57: David Sigos Mhm.

00:14:59: Barbara Messer Man spürt den anderen.

00:15:01: Barbara Messer Ich bin der Meinung, das ist ganz wichtig geworden.

00:15:03: Barbara Messer Familiarität.

00:15:05: Barbara Messer Es ist natürlich im Unterricht, gibt es verschiedene Phasen.

00:15:07: Barbara Messer Und wenn es kritisch wird oder wenn jemand sehr viel Aufmerksamkeit braucht, dann ist es vielleicht jetzt nicht in diesem Moment das Wichtigste.

00:15:15: Barbara Messer Aber damit immer mal wieder aufzuhalten.

00:15:17: Barbara Messer zu spielen und Varianten zu finden, wie man nahe wird, da bin ich eine Dafür-Sprecherin.

00:15:27: David Sigos Ich hatte mal in einer kleinen Weiterbildung auch eine interessante Übung gemacht.

00:15:34: David Sigos Zu zweit und dann mit den Händen einfach so die Hände auf die Schulter legen oder auf den Nacken oder auf den Oberarm.

00:15:46: David Sigos Mal quasi von hinten oder auch so wieder frontal.

00:15:51: David Sigos Und die andere Person musste dann klar und deutlich sagen, wenn es nicht mehr okay ist.

00:15:56: Barbara Messer Ja.

00:15:56: Barbara Messer Ja.

00:15:58: David Sigos Und das war auch interessant, was für gewisse Leute so Kopf war oft so eine Tabuzone, also wir waren alles Erwachsene.

00:16:08: David Sigos Und das war auch interessant, Kopf, wenn ich so quasi so nur schon in die Nähe kam.

00:16:15: David Sigos vom Kopf wurde oft signalisiert, nein, das ist mir zu nah, aber Schultern, Arme ist meistens gut, Rücken auch, Nacken dann schon wieder weniger.

00:16:31: David Sigos und ja und mir war es eigentlich wie egal vielleicht bin ich das einfach gewesen also mir was ja da habe ich da hände auf dem kopf ist okay die nimmt ja wieder auch weg aber ja also das war schon auch interessant eben so eine so eine übung zu machen

00:16:52: David Sigos wo es ja dann wird schon nochmals wie näher und eben dieses nähe distanz wirklich mal auszuloten das war das war quasi so die übung das war das war nicht sehr sehr spannend genau

00:17:03: Barbara Messer Ja, das ist sehr spannend.

00:17:04: Barbara Messer Das, was du schilderst, sind ja auch Berührungen, die sind zum Beispiel für die Eltern vorgesehen oder das macht man in der Partnerschaft, dass man den Nacken berührt oder den Hinterkopf, die Hände ins Gesicht.

00:17:15: Barbara Messer Das tun wir ja normalerweise im Alltag nicht.

00:17:18: Barbara Messer Da sind wir unterschiedlich geprägt.

00:17:20: Barbara Messer Ja, ja, auch von... Ja...

00:17:27: David Sigos hat?

00:17:31: Barbara Messer Ja, das ist eine schöne Frage.

00:17:34: David Sigos Wäre ja auch eine beiläufige, keine tiefgreifende Zuneigung, sondern mehr so eine kleine Geste.

00:17:46: Barbara Messer Es kann sein, denke ich, dass jemand sie als herablassend interpretieren könnte.

00:17:51: Barbara Messer Aber ich finde, es ist eine liebevolle Geste.

00:17:54: Barbara Messer Es ist nur die Frage, gucken die anderen zu, wollen die das auch?

00:17:58: David Sigos Ja, es ist für mich, ja.

00:17:59: Barbara Messer Macht man das unter vier Augen, gucken alle zu und fragen sich, das will ich auch.

00:18:05: David Sigos Ja, denke ich auch, ja.

00:18:07: Barbara Messer nicht?

00:18:11: Barbara Messer Es gibt ja auch Familien, wo wenig Berührung stattfindet.

00:18:17: Barbara Messer Dann könnte das dieses Kind verunsichern.

00:18:24: Barbara Messer Aber auch das ist ja etwas, was wir meiner Meinung nach reflektieren müssen, ausprobieren müssen, um mehr Varianten zu bekommen.

00:18:31: Barbara Messer Also wenn wir sowas nicht ausprobieren, erfahren wir es ja nicht.

00:18:34: Barbara Messer Ich kann ja dann auch, wenn ich sehe, das Kind reagiert, irritiert, dass ich sage, Entschuldigung, das kam mir eben so, weil ich so glücklich war über das, was du eben entdeckt hast oder geleistet hast.

00:18:45: Barbara Messer Also ich kann es ja auch erklären und relativieren.

00:18:49: Barbara Messer Aber ich mache die Erfahrung oder das, was du sagst,

00:18:53: Barbara Messer Deine Schüler kommen dir sehr nah.

00:18:55: Barbara Messer Die sind dir näher, als du das möchtest, wenn sie so nah bei dir sitzen.

00:19:00: Barbara Messer Das ist für mich etwas, das nennen viele Trainer ihr Cockpit, also wo sie ihre Trainingsmaterialien haben, ihr Schutzraum, wo sie vorbereiten.

00:19:09: Barbara Messer Es gibt welche, die sagen, ich will nicht, dass da einer reinkommt.

00:19:12: Barbara Messer Ich will das nicht.

00:19:13: Barbara Messer Das ist so ein Tabubereich.

00:19:15: Barbara Messer Am liebsten noch ein rot-weißes Band drumherum spannen, dass keiner diesen Bereich betritt.

00:19:21: Barbara Messer damit man bloß auch nicht sieht, was vorbereitet wird oder was da an Material liegt.

00:19:26: Barbara Messer Und ich habe gelernt, dass das wertvoll ist, wenn das ein offener Bereich ist, wenn der transparent ist.

00:19:32: Barbara Messer Und meine Teilnehmenden gehen da auch schnell rein, wenn ich sage, jetzt bitte entwickelt ein Exponat für das Museum und ihr dürft gerne hier in meinem Bereich meine Materialien nehmen.

00:19:43: Barbara Messer Und dann sind sie sofort in meinem Bereich, dadurch entsteht Nähe.

00:19:48: Barbara Messer Aber das musste ich auch lernen und das ist immer wieder unterschiedlich im Kontext, in der Zeit, was gerade draußen war, was vorher war.

00:19:55: Barbara Messer Also man kann das nur ausprobieren, um mehr zu entdecken.

00:20:01: David Sigos Du hast noch vorhin mal etwas erwähnt gehabt von quasi verbaler Nähe, Distanz, dass es ja nicht nur körperlich sein muss.

00:20:10: David Sigos Und da ist es wirklich in den Sinn gekommen, am Ende der Sekundarschule, also meiner Sekundarstufe,

00:20:19: David Sigos Wir hatten da drei Jahre lang natürlich Sieher sowieso angesprochen und weil wir wirklich eine sehr angenehme, gute Klassen waren, haben sie direkt am letzten Tag uns das Du angeboten.

00:20:36: David Sigos Und dann habe ich auch mit anderen darüber geredet.

00:20:38: David Sigos Das war mir zu nahe.

00:20:40: Barbara Messer Ja.

00:20:40: David Sigos Das war so schräg.

00:20:43: David Sigos So der Lehrer, den habe ich jetzt drei Jahre gesitzt und dann durfte ich du sagen.

00:20:52: David Sigos Und auf eine gewisse Art und Weise war ich natürlich auch geschmeichelt.

00:20:56: David Sigos Wir alle waren geschmeichelt.

00:20:57: David Sigos Also nicht nur ich, sondern wirklich die ganze Klasse durfte das dann machen.

00:21:02: David Sigos Und eben, also wirklich gleich im Anschluss, nicht so ein Jahr später, wir haben uns getroffen.

00:21:09: David Sigos Findest du... Mhm.

00:21:09: Barbara Messer Das ist aber doch auch viel zu überraschend.

00:21:12: Barbara Messer Und mit welcher Intention haben Sie das vorgeschlagen?

00:21:16: Barbara Messer Wenn Sie euch wirklich duzen wollten, dann hätten Sie das doch in Ruhe machen können, mit der Chance mehr auszuprobieren, mit euch das zu besprechen, ob ihr das wollt.

00:21:28: David Sigos Für mich wirklich ein klares Zeichen von Dank und Respekt, dass wir wirklich so angenehme Schüler und so waren, dass sie uns wirklich schätzen.

00:21:37: Barbara Messer Ja.

00:21:40: David Sigos Ja, das habe ich so empfunden.

00:21:41: David Sigos Aber es war so, wie eine kleine Welt brach zusammen, als so, ja, so, ja, die Respektperson, die darf ich jetzt duzen oder so.

00:21:51: David Sigos Ja.

00:21:51: Barbara Messer Ja, das verändert, das verändert, ja.

00:22:01: David Sigos geduzt.

00:22:03: David Sigos Also das ist völlig normal, also bei denen, das ist eben wieder der Kontext, der anders ist.

00:22:11: David Sigos Da habe ich mich auch schon gefragt, was wäre, das wäre für mich wirklich mal interessant, was wäre, wenn in einer Schweizer oder auch in einer deutschen Schule, normaler Volksschule, einfach mal alle werden geduzt.

00:22:24: David Sigos Die Kinder dürfen auch die Lehrer und auch die Schulleitern duzen.

00:22:31: David Sigos Würde sich was verändern?

00:22:31: Barbara Messer Aber ist das nicht sowieso bei den Grundschülern am Anfang so, dass sie sowieso immer noch du sagen?

00:22:38: Barbara Messer Ich erinnere mich...

00:22:38: David Sigos Ja, aber es wird nur so, da wird darauf hingewiesen, das wird trainiert.

00:22:42: Barbara Messer Das Dietzen wird trainiert.

00:22:43: David Sigos Ja.

00:22:43: David Sigos Ja.

00:22:44: Barbara Messer Ja gut, das müssen Sie ja auch lernen für das spätere Leben.

00:22:49: Barbara Messer Aber ich erinnere mich auch, dass ich gesagt habe, Frau Farke und du.

00:22:53: Barbara Messer Ich könnte das Sie noch nicht.

00:22:55: Barbara Messer Also es ist ja auch eine andere Form zu denken und zu sprechen.

00:22:58: Barbara Messer Okay, das heißt also, erst mal lerne ich vom Du zum Sie und dann darf ich wieder umlernen.

00:23:05: Barbara Messer Dadurch habe ich aber dann beide Varianten verinnerlicht.

00:23:08: David Sigos Mmh.

00:23:10: Barbara Messer Ja, natürlich ist das eine Form, Nähe zu zeigen.

00:23:13: Barbara Messer Das Duzen aber auch, was ich anerkenne, was ich wahrnehme, was ich bestätige, was ich betone.

00:23:22: Barbara Messer Oder nehme ich mich selbst als Beispiel, um etwas zu veranschaulichen.

00:23:28: Barbara Messer Auch in der Nahbarkeit, auch wenn es ein unperfektes Beispiel ist von mir, dadurch entsteht ja auch Nähe.

00:23:35: Barbara Messer Ich mache mich nahbar durch eine persönliche Präsentation, überhaupt durch eine Präsentation.

00:23:42: Barbara Messer in der ich etwas Persönliches zeige.

00:23:45: David Sigos Ja.

00:23:47: Barbara Messer Distanz, also ich hatte mal einen Lehrer in der Schule, der war so ein bisschen wie Heinz Rühmann vom Äußeren, der hatte sich hinter dem Pult versteckt, also dem Lehrertisch, riesiger Schreibtisch, und dann hatte er noch seine Aktentasche davor gestellt und dahinter saß er dann, die hatte er wie ein Schutzschild aufgestellt.

00:24:07: Barbara Messer Es war offensichtlich, dass er Angst hatte.

00:24:11: Barbara Messer Sonst müsste er das nicht machen.

00:24:12: Barbara Messer Also Distanz, warum machen wir Distanz?

00:24:15: Barbara Messer Warum schützen wir uns?

00:24:17: Barbara Messer Brauchen wir das?

00:24:18: Barbara Messer Haben wir Bilder im Kopf, dass wir uns schützen müssen?

00:24:21: Barbara Messer Müssen wir uns vor einer Klasse schützen?

00:24:23: Barbara Messer Gut, wir haben ja teilweise eine zunehmende Gewalt.

00:24:26: Barbara Messer Wenn das im Unterricht auftaucht, ist es nochmal eine andere Situation, denke ich mir, als ein normaler Unterricht.

00:24:33: Barbara Messer Kommt ja auch auf die Brennpunkte drauf an und ähnliches mehr.

00:24:37: Barbara Messer Aber warum distanziere ich mich?

00:24:38: Barbara Messer Warum schaffe ich Distanz?

00:24:40: Barbara Messer Was ist die Ursache?

00:24:41: Barbara Messer Kann ich das, wenn es zum Beispiel Angst ist, auch nochmal umwandeln mit mehr Nähe?

00:24:46: Barbara Messer Also das sind für mich zwei Parameter, mit denen ganz viel möglich ist.

00:24:50: David Sigos Ja, es ist noch ein interessanter Ansatz.

00:24:51: Barbara Messer Aber das entsteht durchs Reflektieren, ja.

00:25:02: David Sigos Ja gut, es muss ja nicht immer eine halbe Stunde sein.

00:25:08: Barbara Messer Nein, wir hören jetzt auf.

00:25:08: Barbara Messer Ja,

00:25:09: David Sigos Ja, ich denke auch, ja.

00:25:12: David Sigos Eben, ich bin nicht Fan von...

00:25:14: David Sigos langgezogenen Gesprächen und langgezogenen Podcastfolgen.

00:25:19: David Sigos Ich höre ja ein bisschen mehr Podcasts wie du und auch schon länger.

00:25:24: David Sigos Es hat ja leider so eine Tendenz gegeben, also aus meiner Perspektive, so über eine Stunde, mittlerweile 90 Minuten Folgen, eine Folge.

00:25:35: David Sigos Ja, und dann höre ich das so in drei, vier Tranchen.

00:25:39: David Sigos Also ich suche auch gern so die knackigeren, so im bis 30-minütigen Podcast.

00:25:49: David Sigos Oh, Donröschen muss schlafen gehen.

00:25:52: David Sigos Ja.

00:25:52: Barbara Messer Ich habe heute Nacht nicht gut geschlafen.

00:25:55: Barbara Messer Es ist ja vielleicht auch wichtig zu wissen für unsere Hörer, dass wir ja dann um sieben anfangen.

00:26:01: Barbara Messer Und ich bin ja viel unterwegs und je nachdem, wo ich dann bin, ob ich im Hotelzimmer bin, jetzt bin ich gerade im Wohnmobil, ich stehe am Stein am Rhein, da muss ich erstmal alles einrichten, dann schlafe ich nicht so gut.

00:26:14: Barbara Messer Was auch immer, das sind ja so diese Sachen im Hintergrund, die ich total spannend finde.

00:26:19: Barbara Messer Ja, dann lass uns doch aufhören, David.

00:26:19: David Sigos Ja, dann danke ich dir und ja, tschüss.

00:26:22: Barbara Messer Auf Wiedersehen.

00:26:23: Barbara Messer Vielen Dank.

00:26:23: Barbara Messer Tschüss.

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